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Büchershop

Neuerscheinung

Ein Buch, das Krankenhäusern Antwort gibt

Band 7 Beeinflussen gut aufbereitete Qualitätsinformationen von Krankenhäusern die Patientenströme? Wie groß ist das Ausmaß regionaler Unterschiede von “vermeidbaren Todesfällen”? Warten gesetzlich versicherte Patienten länger auf einen Behandlungstermin als privat versicherte Patienten und sind diese finanziell lohnender?

Diese und viele weitere Fragen stellt der neueste Band 7 der von Prof. von Eiff herausgebrachten Schriftenreihe: Gesundheitswirtschaft. Aber die Autoren stellen nicht nur Fragen, sondern geben auch Antworten, die Manager, Mediziner und Pflegekräfte wissen sollten.

Das Buch kann über kma-Medien im Thieme-Verlag unter www.wikom.net/shop zum Preis von 37,-- Euro (incl. MwSt., plus Versandkosten) bestellt werden.

 

Politik

Wahlgeschenke

Änderungen, die mehr Geld bringen. Rentenerhöhung

Zum 1. Juli dürfen sich Rentner, Hartz-IV-Empfänger und gesetzlich Krankenversicherte über mehr Geld freuen: Mitten in der Krise steigen die Renten und das Arbeitslosengeld II. Zugleich sinken die Beiträge zu den gesetzlichen Krankenkassen. Wer sich ein neues Auto kauft, muss die am CO2-Ausstoß orientierte Kfz-Steuer bezahlen.

Ein Überblick:

Gesundheit: In der gesetzlichen Krankenversicherung sinkt der einheitliche Beitragssatz der 196 gesetzlichen Krankenkassen von 15,5 auf 14,9 Prozent. Der Grund ist, dass die Bundesregierung im Rahmen des Konjunkturpaketes II 3,2 Milliarden Euro mehr Steuergelder in den Gesundheitsfonds gibt. Die Senkung um 0,6 Prozentpunkte kommt je zur Hälfte den Arbeitgebern und den rund 50 Millionen Kassen-Mitgliedern zugute. Sie müssen für ihre Krankenversicherung künftig 7,9 Prozent vom Bruttoeinkommen aufwenden.

Ärzte: Flächendeckend soll es Hausarztprogramme geben. Die Kassen müssen bis 30. Juni entsprechende Verträge mit Hausarztorganisationen abschließen. Versicherte sollen durch eine eingehendere Versorgung profitieren, wenn sie sich freiwillig einschreiben. Wegen Streit um die Kosten und Modalitäten gehen die wenigsten Kassen allerdings pünktlich mit entsprechenden Angeboten an den Start - es laufen vielerorts Schiedsverfahren.

 

Missbrauch

SPD will Zusatzgeschäfte der Ärzte eindämmen

Die SPD im Bundestag will das wachsende Milliardengeschäft von Ärzten mit den von Kassenpatienten selbst bezahlten Zusatzleistungen eindämmen und setzt dabei vor allem auf mehr Aufklärung. "Das Ausmaß, in dem ein Teil der Ärzte ihren Patienten diese individuellen Gesundheitsleistungen aufdrängt, ist unanständig - vor allem bei bestimmten Facharztgruppen", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Carola Reimann, der "Braunschweiger Zeitung" . "Da wird das Vertrauen der Patienten missbraucht." Zwar könne man die "individuellen Gesundheitsleistungen"(IGeL) nicht verbieten, weil dies in die unternehmerische Freiheit des Arztes eingreifen würde.

Die SPD-Fraktion werde einen Vorstoß beschließen, der vor allem auf bessere Information setze. So müssten die Krankenkassen ihre Versicherten besser aufklären, worauf sie Anspruch hätten - und was fragwürdige Leistungen seien. Die Kassen müssten zudem das Management mit entsprechenden Patientenbeschwerden verbessern. Der Umsatz mit den s"Igel"-Leistungen wird in Deutschland auf eine Milliarde Euro jährlich geschätzt.

 

Unsinn

Ärztekammer für Abschaffung der Praxisgebühr

Die Bundesärztekammer hat sich für die Abschaffung der Praxisgebühr ausgesprochen.

Die Zuzahlung sei ”gesundheitspolitischer Unsinn”, sagte ihr Vizepräsident Frank-Ulrich Montgomery der ”Neuen Osnabrücker Zeitung”. Die Praxisgebühr verursache riesige Verwaltungskosten und belaste das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt. Gesteuert werde durch die Zuzahlung nichts, vielmehr werde bei den Patienten ”nur abkassiert”. Das Bundessozialgericht in Kassel hatte die Gebühr von zehn Euro, die gesetzlich Versicherte bei jedem ersten Arztbesuch im Quartal zahlen müssen, am Donnerstag für verfassungsrechtlich unbedenklich eingestuft.

Der Ärztevizepräsident verlangte eine grundsätzliche Überarbeitung der Gesundheitsreform, zu der auch die Einführung der Praxisgebühr gehört hatte. "Wir haben statt einer vernünftigen Finanzierung den absurden Gesundheitsfonds. Wir haben statt Wettbewerb der Krankenkassen einen staatlich festgesetzten Beitragssatz. Und wir haben statt niedrigerer Beiträge höhere Beiträge", kritisierte Montgomery. Die Ärzte würden daher alles tun, damit die Gesundheitspolitik ein Thema im Bundestagswahlkampf werde.

 

Aufruf

Bätzing fordert mehr Drogen-Prävention

Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing hat zu weiteren Anstrengungen im Kampf gegen Drogenmissbrauch aufgerufen. "Noch immer rauchen zu viele Jugendliche Zigaretten und steigen zu früh in den Tabakkonsum ein", sagte Bätzing in Berlin. "Je früher der Konsum beginnt, desto größer ist die Gefahr abhängig zu werden." Auch wenn das Rauchen bei jungen Leuten abnehme, blieben "gemeinsame Anstrengungen in der Prävention notwendig". Für diesen Freitag (26. Juni) haben die Vereinten Nationen den Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch ausgerufen.

 

Wahlfreiheit

Bundestag bestätigt Versandhandel rezeptpflichtiger Medikamente

Dürfen verschreibungspflichtige Medikamente von Apotheken verschickt werden oder nicht - diese Frage wird noch fünf Jahre nach der Einführung des Versandhandels mit Medikamenten in Deutschland diskutiert. Die Antwort aus der Politik ist Ja: Der Deutsche Bundestag hat mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis90/Die Grünen einen Antrag auf ein Verbot des so genannten Rx-Versandhandels abgelehnt. Laut Bericht des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages gibt es keine Mehrheit für ein Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln.

 

Prognosen

Kassen sagen Dammbruch bei Zusatzbeiträgen voraus

Auf die gesetzlich Versicherten könnten nach Einschätzung der Krankenkassen schon bald schlagartig Mehrbelastungen durch Zusatzbeiträge zukommen. "Ich gehe davon aus, dass es irgendwann einen Dammbruch geben wird, wenn die ersten damit rauskommen", sagte die Vorsitzende des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Doris Pfeiffer. 2010 müssten viele der derzeit 196 Kassen solche Beiträge von maximal 36,75 Euro pro Monat erheben. "Wir erwarten, dass das Liquiditätsproblem 2010 größer wird", erläuterte Pfeiffer.

Gesundheitsstaatssekretär Klaus Theo Schröder wies die Warnungen als "völlig spekulativ und nicht nachvollziehbar" zurück. "Wie sich das Jahr 2010 entwickelt, weiß heute niemand", sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa. Pfeiffer räumte ein, Prognosen seien schwierig, doch fehlten den Kassen schon bei stagnierendem Arbeitsmarkt im kommenden Jahr 2,9 Milliarden Euro. Ein entsprechendes Defizit wird den Kassen dieses Jahr vom Staat ausgeglichen. Die Wirtschaftskrise schlage aber erst mit Verspätung voll auf die Kassen durch.

 

Dauerpatient

Nach der Reform gleich vor der Reform

Mehr als zwei Jahre nach Start der Gesundheitsreform der großen Koalition soll das Gesundheitswesen schon wieder gründlich therapiert werden. Das fordern jedenfalls viele Vertreter des Gesundheitssystems. Tatsächlich haben Union und SPD vor allem die grundsätzlichen Finanzierungsfragen unbeantwortet gelassen - und stellen bereits weitere Reformen in Aussicht.

Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe fordert, bereits existierende Einschränkungen in der Versorgung der Kassenpatienten künftig zum Gegenstand von Gesetzen zu machen. Norbert Klusen, Vorsitzender der Techniker Krankenkasse, sagt: "Der Gesundheitsfonds muss weg." Details der Geldsammel- und Verteilstelle stehen je nach künftiger Regierungskoalition wohl tatsächlich bald wieder auf dem Prüfstand. So fordert AOK-Chef Herbert Reichelt, eine zentrale, aber strittige Klausel gegen finanzielle Überforderung von Versicherten zu ändern, deren Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben müssen - andernfalls drohten den Kassen Milliardenlücken.

Der Druck, in den die Krankenversicherung durch die Wirtschaftskrise gerät, konnte die Koalition bei ihren Reformbeschlüssen 2006 nicht vorausahnen. Nun zeigt sich für Ministerin Ulla Schmidt (SPD): Die Reform wirkt als Schutzschirm für die Versicherungen - denn der Gesundheitsfonds sichert den Kassen konstante Einnahmen. Der Staat gleicht 2009 das Defizit von rund drei Milliarden Euro aus - ob das Darlehen zurückgezahlt oder in einen Zuschuss umgewandelt wird, darüber dürfte aber noch Monate gestritten werden.

 

Gleichstellung

Gesetzliches Krankengeld für Selbstständige

Gesetzlich versicherte Selbstständige werden beim Krankengeld normalen Arbeitnehmern gleichgestellt. Nach einem Bundestagsbeschluss können sie ab der siebten Krankheitswoche anstelle der oftmals teureren "Wahltarife" künftig das gesetzliche Krankengeld beziehen. Alternativ dazu haben sie aber auch weiterhin die Option, bei ihrer Krankenkasse die zu Jahresbeginn eingeführten Tarife für Selbstständige und Freiberufler in Anspruch zu nehmen.

Einen Krankengeld-Anspruch ab dem ersten Krankheitstag - wie früher - wird es jedoch weiterhin nicht geben, was beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV) auf deutliche Kritik stieß. Viele freie Journalisten blieben dadurch ohne ausreichenden Schutz, klagte der DJV-Vorsitzende Michael Konken. Im Gegensatz zu Selbstständigen und Freiberuflern erhalten angestellte Beschäftigte in den ersten sechs Wochen eine Entgeltfortzahlung.

Seit Einführung des Gesundheitsfonds zu Jahresbeginn kamen Selbstständige nicht mehr automatisch in den Genuss von Krankengeld. Alternativ konnten sie eine private Zusatzversicherung abschließen oder einen sogenannten Krankengeld-Wahltarif bei der gesetzlichen Kasse in Anspruch nehmen. Speziell für ältere Versicherte war dies aber oft sehr teuer. Deshalb sind Alters-Staffelungen beim "Wahltarif" künftig auch untersagt.

 

Wahlprogramm

Union will Gesundheitsreform korrigieren

Die Union plant im Fall eines Wahlsiegs bei der Bundestagswahl ”Kurskorrekturen” an der jüngsten Gesundheitsreform. Ausdrücklich nenne der Entwurf des gemeinsamen Wahlprogramms von CDU und CSU den stärkeren Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen je nach Krankheitslast ihrer Versicherten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" . Dieser Ausgleich startete mit dem Gesundheitsfonds Anfang 2009 und war ein Kernanliegen der SPD, um Kassen mit vielen Kranken wie manche AOKen besserzustellen. Das Unions-Wahlprogramm soll am 28. Juni verabschiedet werden.

Die Forderung der CSU, den Fonds selbst auf den Prüfstand zu stellen, finde sich in dem Text nur in der Formel wieder, das System müsse "ständig weiterentwickelt" werden. Der Fonds selbst werde nicht erwähnt, so das Blatt. Experten meinen, dass die CDU dieses Kernstück der jüngsten Gesundheitsreform in Richtung einheitlicher Prämien und die SPD in Richtung einer Bürgerversicherung weiterentwickeln könnte.

Die CDU habe sich in dem Entwurf von der Idee einheitlicher Gesundheitsprämien für jeden Versicherten allerdings verabschiedet, berichtete die Zeitung. CSU und CDU setzten auf mehr Staatszuschüsse. Die "Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen" sei wichtig, heißt es. Dies ist bereits mit der Gesundheitsreform 2007 beschlossen. Auch die SPD will dies.

Zurückdrehen wolle die Union die bei den Medizinern umstrittene Reform der Ärztehonorare, so das Blatt. Die Vergütung medizinischer Leistungen solle zudem weiter regional unterschiedlich sein.

 

Lobbyforderung

Mehrwertsteuer auf Arzneimittel soll sinken

Der Bundesverband der Pharmaindustrie hat erneut eine deutliche Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel gefordert. Rund 3,5 Milliarden Euro würden so als Entlastung bei der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und den Versicherten ankommen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Bernd Wegener, anlässlich der BPI-Hauptversammlung in Düsseldorf. Die Unternehmen würden sich im Gegenzug dazu bereiterklären, durch ein Moratorium vorübergehend auf Preiserhöhungen zu verzichten.

Die Einführung eines reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Medikamente wäre eine einfache Lösung, Geld für die GKV einzusparen. In fast allen europäischen Ländern gebe es bereits einen abgesenkten Mehrwertsteuersatz für Arzneimittel. Der BPI vertritt rund 260 Unternehmen mit rund 72 000 Beschäftigte.

 

Wirtschaft

“Focus”

Jede zehnte Krankenkasse zahlt zurück

Etwa jede zehnte gesetzliche Krankenkasse will laut einem Bericht des ”Focus” vom 1. Juli an ihren Versicherten einen kleinen Teil der Beiträge zurückerstatten. Solche Rückzahlungen sind im Rahmen des neuen Gesundheitsfonds möglich, wenn Kassen erfolgreich gewirtschaftet oder eine günstige Versichertenstruktur haben. Zusatzbeiträge, die von schlecht aufgestellten Kassen erhoben werden können, seien derzeit nur bei einer Betriebskrankenkasse denkbar, berichtet das Magazin.

 
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ZENO-Veranstaltung:

Finanzielles Risikomanagement/Forderungsmanagement im Krankenhaus

Veranstaltung am 29. September 2009 in Köln

ZenoDas Thema Erlössicherung nimmt im Krankenhaus eine immer größere Bedeutung an. Mit Inkrafttreten des Krankenhausfinanzierungsrahmengesetzes sind die Krankenhäuser nunmehr verpflichtet, die Selbstbeteiligungen bei den Patienten selbst einzufordern. Die Krankenkassen können die vorgeschriebenen Selbstbeteiligungen der Patienten bei stationären Aufenthalten von den Erstattungsbeiträgen einhalten und die Krankenhäuser müssen die Differenz selbst tragen.

Es kann sich um 6-stellige Erlösausfälle handeln! Praxisbeispiele werden Hilfestellungen leisten bei einem zügigen Forderungseinzug gegenüber den Kostenträgern, KV und Patienten. Sie sollen Strategien zur Vermeidung von Zahlungsverzögerungen und Zahlungsverweigerungen aufzeigen und Möglichkeiten zur
Überbrückung von Finanzierungsengpässen aufweisen.

Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de

 

Stärkung

Celesio übernimmt brasilianischen Pharmagroßhändler Panpharma

Der Pharmagroßhändler Celesio stärkt mit der Übernahme des brasilianischen Unternehmens Panpharma das internationale Geschäft. In einem ersten Schritt werden 54 Prozent des Unternehmens gekauft, wie das im MDAX notierte Unternehmen in Stuttgart mitteilte. Celesio habe die Option für eine vollständige Übernahme zu einem späteren Zeitpunkt. Panpharma ist den Angaben zufolge mit einem Marktanteil von rund 17 Prozent das führende Unternehmen im brasilianischen Pharmagroßhandel und setzte 2008 rund eine Milliarde Euro um.

 
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mibeg-Institut Medizin

Fachleute an der Schnittstelle zwischen Medizin und Informatik

16. Weiterbildung “Medizinische Informatik”

mibeg-Institut Medizin startet in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein die 16. Weiterbildung „Medizinische Informatik“ Elektronische Fallakte, Tele-CT und Roboter am OP-Tisch – Ärzte sind schon längst keine rein klinisch tätigen Mediziner mehr, sondern auch Anwender und Entwickler komplexer, innovativer Informationstechnologien. Gerade Ärzte mit IT-Hintergrund sind die derzeit fehlenden Fachleute, die das Gesundheitssystem bei zunehmendem Qualitätsanspruch effizienter und sicherer machen sollen. Das mibeg-Institut Medizin bietet deutschlandweit als einzige Akademie Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, berufsbegleitend die Zusatzbezeichnung „Medizinische Informatik“ zu erlangen.

Aufgrund des großen Erfolges wird am 4. Dezember 2009 in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein bereits die 16. Weiterbildung „Medizinische Informatik“ starten. Das Seminar gliedert sich in zehn Seminareinheiten und vier Kompaktwochen im Verlauf von zwei Jahren und entspricht der geforderten zwölfmonatigen Vollzeitweiterbildung in einer anerkannten Weiterbildungsstätte. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf den Methoden der medizinischen Informatik und auf den Informations- und Kommunikationssystemen im Krankenhaus. Durch praxisbezogene Projektarbeiten aus dem jeweiligen Arbeitsgebiet der Teilnehmer wird das erlernte Wissen vertieft und direkt angewendet.

Weitere Informationen unter www.mibeg.de

 

Kostenexplosion

Ärzte warnen vor Engpässen durch teure Arznei

Nach den Krankenkassen haben auch die Ärzte vor finanziellen Engpässen in der Medizinversorgung durch neue, einzigartige Medikamente gewarnt. Man müsse Lösungen für die neuen Mittel gegen Krebs- und chronische Entzündungskrankheiten finden, die auf Dauer nicht für alle finanzierbar seien, sagte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, dem "Tagesspiegel". "Wir wollen nicht, dass bei lebensbedrohlichen Erkrankungen das Geld zum Fenster rausgeworfen wird, das wir anderswo dringend brauchen."

Zugleich warnte er die Kassen vor "unethischen" Forderungen. "Wenn es keine Therapiealternative gibt, kann man diese Mittel sicher nicht aus dem Erstattungskatalog streichen." Der Verband der gesetzlichen Krankenversicherung hatte für neue, besonders teure Mittel ohne Vergleich im bisherigen Arzneimittelsortiment gefordert, den Herstellern die Hoheit über die Preise zu nehmen. Hier müsse notfalls der Staat einspringen. Die Arzneimittelhersteller warnten für diesen Fall vor einem Verlust an Forschungs- und Produktionspotenzial für Innovationen zugunsten Schwerkranker.

 
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Bauverbot

ANDREE CONSULT begleitet Musterklage der Klinikum Offenbach GmbH gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens

Der Flughafenausbau Frankfurt am Main hätte zur Folge, dass an einigen Standorten im Rhein-Main-Gebiet keine schutzbedürftigen Einrichtungen, insbesondere Krankenhäuser, gebaut werden dürften. Durch die Einordnung des Krankenhausstandorts der Klinikum Offenbach GmbH in die Taglärmschutzzone 2 besteht nach dem Wortlaut des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm ein grundsätzliches Bauverbot.

Das Klinikum Offenbach hat aus diesem Grund gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Flughafens Klage erhoben. Zur Frage der Auswirkungen des Bauverbotes hat die in Hessen führende Krankenhausberatung ANDREE CONSULT ein Gutachten erstellt und kommt darin zu dem Schluss, dass das Bauverbot eine Existenzgefährdung des Klinikums darstellt. „Eine Klinik, die nicht über die erforderliche bauliche Flexibilität verfügt, sich der Dynamik am Gesundheitsmarkt anzupassen, wird unvermeidbar mit enormen zusätzlichen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben“, so lautet das Fazit von Stephanie Dreher.

„Für das Klinikum ist deshalb die generelle Befreiung vom Bauverbot für die unternehmerische Entwicklung von existenzieller Bedeutung“, stellt Geschäftsführer Hans-Ulrich Schmidt fest.

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs zur Klage des Klinikums wird mit Spannung erwartet.

Weitere Informationen erhalten sie unter: www.andreeconsult.de

 

Abschluss

15. AMG-Novelle im Gesundheitsausschuss

Nach Abschluss der 15. AMG-Novelle im Gesundheitsausschuss am 17.6.09 steht fest, dass die Abrechnungen von ambulanten Leistungen weiterhin über private Verrechnungsstellen erfolgen können. Sie gilt, bis umfassendere gesetzliche Maßnahmen zur Sicherung des hohen Datenschutzanspruches für Sozialdaten getroffen sind. Das Bundessozialgericht (BSG) hatte im Dezember vergangenen Jahres entschieden, dass nach gegenwärtiger Rechtslage Krankenhäuser oder Vertragsärzte keine Daten sozialversicherter Patienten an private Dienstleistungsunternehmen zur Erstellung der Leistungsabrechnung übermitteln dürfen. Dies gelte auch, wenn die Patienten Einwilligungserklärungen unterzeichnet haben.

Mit seinem Urteil hat das BSG die gängige Abrechnungspraxis ausgehebelt und nur die ausschließliche Direktabrechnung zwischen den Leistungserbringern und der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung (KV) für zulässig erachtet. Die Vorinstanzen hatten hingegen geurteilt, dass bei Vorliegen einer Einwilligung der Patienten die Verarbeitung der Daten durch eine private Abrechnungsstelle nicht zu beanstanden sei. Damit sich die Leistungserbringer in dieser bislang umstrittenen Frage auf die Entscheidung des Bundessozialgerichts einstellen können, ließ das BSG eine Übergangsregelung bis zum 30.6.2009 zu.

Da Krankenhäuser oftmals keine personellen Kapazitäten mehr für die Abrechnung von Notfallbehandlungen vorhalten und auch in anderen Abrechnungsbereichen externe Dritte einschalten, ist die aktuelle Entscheidung des Gesundheitsausschusses weitsichtig, lobt Rechtsanwalt Manfred Sprecht, Geschäftsführer der Privatärztlichen Verrechnungs Stelle Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg (PVS) und der PriA Dienstleistungen im Gesundheitswesen (PriA).

In einer Zeit, in der das Thema Datenschutz ständig präsent ist, misst auch die PVS/ PriA dem Sozialdatenschutz gerade in der Krankenversicherung eine hohe Bedeutung bei. Für die Abrechnung wird die künftige gesetzliche Grundlage strenge Anforderungen an die Erfassung, Nutzung und Übermittlung der Daten stellen, prognostiziert Specht. Ziel des Gesetzgebers ist es, die bisherige Abrechnungspraxis auf Dauer weiterzuführen, wobei die personenbezogenen Daten der Patienten im Zusammenhang mit der Abrechnung sämtlicher Leistungen einem verbesserten Datenschutz unterliegen sollen.

 
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MCC hospital world 2009

Internationaler Kongress für Entscheider im Krankenhausmarkt

Veranstaltungen am 21. und 22. September 2009 in Berlin

MCCDie internationale Krankenhauslandschaft steht unter weiter steigendem Kostendruck und weiter tendenziell sinkenden Einnahmen bei sich ständig erhöhenden Qualitätsanforderungen. Auf der MCC hospital world 2009 diskutieren Sie erfolgreiche Internationalisierungsstrategien vor dem Hintergrund unterschiedlicher Länderstereo­typen. Sog. „Emerging Markets“ werden mittels Praxisbeispielen unter die Lupe genommen. Prozessoptimierung, Outsourcing und der „Grad von Fertigungstiefen“ in der Krankenhauslandschaft werden diskutiert. Schwierige Zeiten verlangen ein prospektiv ausgerichtetes und nachhaltiges Management.

Wie aber kommt man an die kompetenten Manager und Managerinnen? Gerade in Zeiten wie diesen ist es (über-) lebenswichtig, sich mit internationalen Experten über die aktuellen Probleme und Lösungen auszutauschen. Auch in diesem Jahr stehen Ihnen wieder mehr als 20 namhafte Referenten internationaler Top-Adressen aus Großbritannien, Indien, Russland, Deutschland, Frankreich, Israel, Hongkong und den USA zur Verfügung. Nutzen Sie Ihre Chance und sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung.

Melden Sie sich jetzt an! Weitere Informationen unter www.hospitalworld.info

 

Kündigungsschreiben

Gemeinsamer Bundesausschuss kündigt BQS

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat den Vertrag mit der Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung (BQS) gekündigt. Die BQS bestätigte gegenüber kma den Erhalt des Kündigungsschreibens. Damit endet das Vertragsverhältnis beider Parteien fristgerecht zum Jahresende. Die Kündigung sei aus formaljuristischen Gründen erfolgt, heißt es aus dem Bundesausschuss. Damit ist für das Aqua-Institut in Göttingen der Weg frei, ab 1.1.2010 auch die externe stationäre Qualitätssicherung fortzuführen.

Die BQS in Düsseldorf war in einem Vergabeverfahren des GBA zur Entwicklung einer sektorenübergreifenden Qualitätssicherung gegenüber dem Aqua-Institut unterlegen. Nachdem eine Beschwerde gegen die Vergabekammer des Bundeskartellamts gescheitert war, hat die BQS jetzt in 2. Instanz eine Beschwerde gegen die Entscheidung der Vergabekammer beim zuständigen Landessozialgericht eingereicht.

 
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ZENO-Workshop:

Allianz-Management

Veranstaltung am 16. September 2009 in Berlin

ZenoDie Zeit der barock ausgestatteten Mäzene in der Medizin und Gesundheitswirtschaft  ist zu Ende. Große öffentliche, aber auch private Versorgungseinrichtungen im Gesundheitswesen klagen über fortschreitende Etat-Probleme, Beschneidung oder Überreglementierung von öffentlichen Zuschüssen, über verschärften Wettbewerbsdruck, Investitions- und Autonomiebeschränkungen.

Im Sinne von Geschäftsentwicklung und mit dem Anspruch eines beiderseitigen strategischen und ökonomischen win-win-Gefüges zwischen Krankenhaus und Industrie konzentriert sich die Veranstaltung auf konkrete Verbesserungen für ein arbeitsteiliges, professionelles Forschungs- und Projektmanagement der Medizin und auf innovative Managementinstrumentarien für Entscheider in Kliniken und in den geschäftlichen Partnerbranchen des Kliniksektors.

Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de

 

Sparmaßnahmen

AOK kündigt nächste Runde für Rabattverträge an

Viele der rund 25 Millionen AOK-Versicherten müssen sich möglicherweise an noch mehr Medikamente in neuer Verpackung und von einem anderen Hersteller gewöhnen. Die AOK Baden-Württemberg kündigte eine vierte Runde für Arznei- Rabattverträge an. Die Ausschreibung, über die alle europäischen Arzneimittelhersteller informiert worden seien, soll im August starten und für bis zu 94 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen gelten. Sie handelt die Rabatte federführend für bundesweit alle AOK aus. Der Umsatz mit den betreffenden Medikamenten im AOK-System betrage rund 1,5 Milliarden Euro im Jahr.

Unter den Mitteln seien auch sehr bedeutsame, gerade patentfrei gewordene Substanzen, erläuterte Vizechef Christopher Hermann in Stuttgart. Bereits zum 1. Juni schloss die AOK mit 22 Pharma- Unternehmen Rabattverträge für insgesamt 63 Arzneimittelwirkstoffe ab. Dies soll zu Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe führen.

 

Aktionärswechsel

Vatas steigt bei Curanum aus

Die Vatas Holding hat sich von ihrer Beteiligung am Senioren- und Pflegeheimbetreiber Curanum getrennt. Der Schritt sei schon Ende Oktober 2008 vollzogen worden. Neuer Großaktionär sei der Pentagon Bernini Fund, der seit März 8,01 Prozent hält. Weitere Großaktionäre sind die Nord LB und Navitas B.V. sowie der Audley European Opportunities Master Fund mit je rund 13 Prozent.

 

Abwehrkampf

Pharmabranche setzt auf ”maßgeschneiderte Medikamente”

Die Pharma- und Biotechbranche setzt große Hoffnungen auf die Personalisierte Medizin, um zukünftige Umsätze und Gewinne zu sichern. Denn gegen die wachsende Konkurrenz von Nachahmermedikamenten müssen sich die klassischen Pharmakonzerne immer stärker zur Wehr setzen. Auch die Diskussion über Kosten und Nutzen von Medikamenten und die Einsparungen im Gesundheitswesen fordern in der Branche ein Umdenken. "Die richtige Menge eines richtigen Medikaments an den richtigen Patienten bringen", sei das Ziel der Personalisierten Medizin, umschrieb die Biotech-Expertin Julia Schüler von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young auf der Life Science Konferenz der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) in Frankfurt die Möglichkeiten von "maßgeschneiderten Medikamente".

Personalisierte Medizin ist dabei die gezielte Behandlung von Patienten nach vorheriger Erhebung deren genetischen Profils. Dabei geht es zunächst darum, anhand der Genanalyse festzustellen, ob ein bestimmtes Medikament für einen Patienten überhaupt in Frage kommt. Bereits geringfügige individuelle Unterschiede in der Erbsubstanz oder DNA zweier Patienten können dazu führen, dass das gleiche Medikament jeweils ganz anders bei ihnen wirkt. Zudem könnten mit der Personalisierten Therapie die Gesundheitskosten gesenkt werden, erklärte Thomas Schweins, zuständig für Marketing und Strategie beim TecDAX-Schwergewicht Qiagen. Der Anteil von Personalisierter Medizin am weltweiten Pharmamarkt von zuletzt insgesamt rund 700 Milliarden Dollar sei allerdings noch recht klein, sagte Expertin Schüler. Nach Einschätzungen der Boston Consulting Group (BCG) wird die Personalisierte Medizin bis zum Jahr 2020 Wachstumsraten von jährlich 37 Prozent verzeichnen. Der PHAGRO ruft die verantwortlichen Politiker und Ministerien nun dazu auf, die Anpassung der Preisspannenverordnung bei gleichzeitiger Kostenneutralität für die gesetzlichen Krankenkassen so bald als möglich noch einmal zu konkretisieren und umzusetzen.

 

Aktie

Drägerwerk rechnet 2009 mit Gewinneinbruch

Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieter Drägerwerk rechnet trotz eines aufgelegten Sparprogramms samt erwartetem Stellenabbau in diesem Jahr mit einem Gewinneinbruch. Die Aktie des im TecDAX notierten Unternehmens geriet unter starken Druck und verlor im frühen Handel zeitweise mehr als 10 Prozent.

Das operative Ergebnis (EBIT) werde aufgrund der Wirtschaftskrise "deutlich" unter dem Vorjahr und auch den Analystenerwartungen von 97,5 Millionen Euro liegen, hatte das Unternehmen am Montagabend in Lübeck mitgeteilt. 2008 hatte Drägerwerk vor Einmaleffekten einen Gewinn vor Steuern und Zinsen von 130,5 Millionen Euro erzielt. Grund sei ein erwarteter Umsatzeinbruch von rund fünf Prozent sowie eine Verschiebung des Geschäfts hin zu ertragsschwächeren Produkten. Diese Effekte könnten nicht durch Kapazitätsanpassungen und ein eingeleitetes "Turnaround-Programm" kompensiert werden.

 

Namen & Nachrichten

Nettetal

Jörg Schneider ist neuer Verwaltungsleiter

Der neue Verwaltungsleiter des Städtischen Krankenhauses Nettetal, Jörg Schneider, hat sein Amt angetreten. Der 42-Jährige stand längst im engen Kontakt zu Geschäftsführer Christian Wagner und dem früheren Verwaltungsleiter Herbert Wans. Der war nach seiner Verabschiedung vor zwei Jahren eingesprungen, als sich das Krankenhaus von seinem unmittelbaren Nachfolger Immo Lenz getrennt hatte.

 

Verstärkung

Boston Consulting Group wählt sechs neue deutsche Geschäftsführer

Drei Berater verstärken deutsche Partnergruppe in München und Düsseldorf - Deutsche auch in Singapur, Abu Dhabi und Zürich in die Geschäftsführung gewählt. Drei neue Geschäftsführer verstärken ab dem 1. Juli 2009 die deutsche Partnergruppe der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG): Energiefachmann Frank Klose und Telekommunikations- und Medienspezialist Olaf Rehse aus Düsseldorf sowie Dr. Jens Riedl aus München, der Industriegüter- und Private-Equity-Unternehmen betreut. Drei Berater machten im Ausland Karriere: der auf Pharma- und Medizintechnikunternehmen spezialisierte Götz Gerecke aus Zürich, Rohstoff- und Industriegüterexperte Dr. Alexander Koch aus Singapur sowie Markus Massi aus Abu Dhabi, der vor allem Banken und Investmentgesellschaften berät. Weltweit wurden 22 BCG-Berater in die Partnergruppe aufgenommen.

 

Ursachenfindung

Wilhelm-Vaillant-Preis für Prof. Dr. Anita Rauch

Der mit 30.000 Euro dotierte Wilhelm-Vaillant-Preis geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Anita Rauch, seit Februar 2009 Ordinaria für Medizinische Genetik an der Universität Zürich. Die gebürtige Ambergerin erhält die Auszeichnung für ihre erfolgreichen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der genetischen Ursachenfindung bei geistiger Behinderung, bei angeborenen Herzfehlern und Kleinwuchs. Die Erkenntnisse könnten zudem eine Erklärung für die noch immer rätselhaften fossilen Funde einer Indonesischen Zwergmenschengruppe (Homo floresiensis) liefern.

 

Hauptstadt

Auch Ersatzkassen ziehen nach Berlin

Der Verband der Ersatzkassen (vdek) verlegt seinen Dienstsitz Ende Juni von Siegburg nach Berlin. Er folgt damit anderen Verbänden aus dem Gesundheitssektor, die ihren Sitz bereits aus dem Rheinland in die Hauptstadt und den ersten Sitz der Bundesregierung verlegten.

Mit dem Umzug sei gewährleistet, dass die Interessenvertretung der Ersatzkassen schneller und effektiver bei den Entscheidern vor Ort wahrgenommen werden könne, sagte vdek- Vorstandschef Thomas Ballast am Mittwoch in Siegburg.

 

8.Europäischer Gesundheitskongresses

Patientenmobilität in Europa – Chancen und Risiken

Die Chancen und Risiken einer europaweiten Gesundheitsversorgung ist das erste Schwerpunktthema des 8. Europäischen Gesundheitskongresses 2009 am 22. und 23. Oktober in München. Ein Thema, das nicht nur für die Patienten und die Politik stark an Bedeutung gewinnt, sondern vor allem auch für Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und Versicherungen. Namhafter Experte in diesem komplexen EU-Abrechnungssystem ist Mag. Norbert Vanas, stellvertretender Generaldirektor des Hauptverbands der Österreichischen Sozialversicherungsträger. Er moderiert die Kongress-Eröffnungsveranstaltung mit dem Titel "Patientenmobilität: Haben Europäer das Recht auf eine Grundsicherung für ihre Gesundheit? Politische Gestaltung statt Rechtsurteile!" Der Wunsch vieler Patienten, überall in Europa die beste Behandlung auswählen zu dürfen, macht nicht nur kleinen und weniger finanzkräftigen Ländern zuweilen Sorgen: Sie können hohe Rechnungen aus anderen Ländern nicht immer unbegrenzt zurückzahlen. Andererseits birgt die Mobilität auch die Chance, Kunden aus Nachbarländern zu bekommen.

Wie wirken sich die Entwicklungen etwa in Osteuropa aus? Wir freuen uns, dass uns die Ärztin Dr. Melinda Medgyaszai, Staatssekretärin im ungarischen Gesundheitsministerium, die Perspektive Ungarns bei diesem Thema näher bringen wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Patientenmobilität ist die Frage, wer eigentlich die Rahmenbedingungen festlegt. Derzeit entsteht der Eindruck, Gerichtsurteile nach Patientenklagen bestimmten die Praxis mehr als die Politik. Dazu wird ein Vertreter des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sprechen. Wie die Europäische Union mit einer neuen Richtlinie den Bürgern freieren Zugang zu Gesundheitsleistungen verschaffen möchte, werden Abgeordnete des Europäischen Parlaments erklären. Viele spannende Themen also. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 22. Oktober 2009, um 9.15 Uhr im Hilton München Park.

Weitere Informationen unter www.gesundheitskongress.de

 

Stellenwechsel

Neuer Chef bei Versicherer Alte Leipziger-Hallesche

Der bisherige Finanzchef Walter Botermann (56) ist neuer Vorstandsvorsitzender des Versicherungsverbundes Alte Leipziger-Hallesche. Sein Vorgänger Wolfgang Stertenbrink (60) führt ab sofort die Aufsichtsräte der Gesellschaften, wie die Alte Leipziger in Oberursel bei Frankfurt mitteilte. Der Wechsel zum 22. Juni war in dieser Form im Dezember angekündigt worden. Zu dem Verbund gehören die Alte Leipziger Lebensversicherung (Oberursel), die Hallesche Krankenversicherung (Stuttgart) und die Alte Leipziger Holding AG.

 

Stellenwechsel

Christian Köth neuer Leiter Healthcare bei Microsoft Deutschland

Christian Köth (45) hat ab sofort die Leitung der Geschäftsfelder Healthcare und Non Profit Organisations (NPO) der Microsoft Deutschland GmbH übernommen. Damit ist er verantwortlich für das gesamte Microsoft-Geschäft mit Unternehmen aus dem Gesundheitswesen sowie allen Organisationen, die mit ihrer Tätigkeit keinen kommerziellen Zweck verfolgen. Köth tritt die Nachfolge von Jens Dommel an, der als Head of Business Development die Entwicklung des Healthcare-Sektors für Microsoft in Westeuropa übernimmt. In seiner Funktion berichtet Köth an Angelika Gifford, Direktorin Public Sektor der Microsoft Deutschland GmbH.

 

Berufung

Neuer Verwaltungsdirektor im Diakonie-Klinikum Stuttgart

Bernd Rühle (42), ist seit 15. Juni 2009 neuer Verwaltungsdirektor und Mitglied der Krankenhausleitung im Diakonie-Klinikum Stuttgart. Bernd Rühle arbeitete zuvor mehrere Jahre in verschiedenen Positionen im Marienhospital Stuttgart, zuletzt als Verwaltungsdirektor. Bernd Rühle ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Die Diakonie-Klinikum Stuttgart Diakonissenkrankenhaus und Paulinenhilfe gGmbH ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen und entstand 2003 aus dem Zusammenschluss von Diakonissenkrankenhaus und Orthopädischer Klinik Paulinenhilfe. Das Klinikum verfügt über 459 Planbetten und beschäftigt knapp 900 Mitarbeiter in den acht Fachabteilungen

 

Bundesapothekenkammer

Bundesverdienstkreuz für Johannes Metzger

Der ehemalige Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK) Johannes Metzger hat das Bundesverdienstkreuz erhalten. "Wir gratulieren Johannes Metzger und freuen uns mit ihm über einen der höchsten Orden, den die Bundesrepublik Deutschland zu vergeben hat", sagte BAK-Präsident Dr. Ulrich Krötsch anlässlich Auszeichnung. Bayern Gesundheitsminister Dr. Markus Söder überreichte das "Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" in München. In seiner Laudatio für den ehemaligen Präsidenten der Bayerischen Landesapothekerkammer würdigte er Metzgers Wirken: "Durch Ihr langjähriges Engagement haben Sie es verstanden, das Gesundheitswesen im Bereich der Arzneimittelversorgung in eine zukunftsweisende Richtung fortzuentwickeln. ... Auf Bundesebene haben Sie es verstanden, kommerzialisierenden Bewegungen wirksame Argumente entgegen zu stellen, die letztlich in Politik wie bei den Krankenkassen Gehör fanden." Johannes Metzger, Apotheker aus dem mittelfränkischen Scheinfeld, war ab 1998 Präsident der Bayerischen Landesapothekerkammer und von 2001 bis 2004 Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK).

 

Klinik-News

Kartellamt

Resolution für Klinikfusion in Nordhessen

Die SPD strebt nach einer Meldung von FAZ.net (25.6.) eine Landtagsresolution für den Zusammenschluss der kommunalen Kliniken Kassels und des Werra-Meißner-Kreises an. "Das Bundeskartellamt solle sein in der vergangenen Woche verkündetes Verbot überprüfen, Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) eine Ausnahmeerlaubnis erwägen, forderte der gesundheitspolitische Sprecher der Sozialdemokraten im Landtag, Thomas Spies, in Wiesbaden. Kommunale Krankenhäuser könnten auf lange Sicht nur dann hohe Qualität bieten und wirtschaftlich arbeiten, wenn sie Synergieeffekte nutzten.

"Nur enge Verbünde sind zukunftsfähig", sagte Spies; das gelte umso mehr in ländlichen Regionen. Das Kartellamt hatte den Verkauf der zur Gesundheitsholding Werra-Meißner GmbH gehörenden Kliniken in Eschwege und Witzenhausen an die Gesundheit Nordhessen Holding AG untersagt. Durch eine Fusion würde die im Werra-Meißner-Kreis bestehende marktbeherrschende Stellung der dortigen Gesundheitsholding noch verstärkt, hieß es zur Begründung. Das Verbot gefährde den Auftrag der Landkreise, eine umfassende stationäre und wohnortnahe Gesundheitsversorgung sicherzustellen, meint indes der Abgeordnete Spies."

 

Grundstein

EvK Herne investiert 12 Mio in neues OP-Zentrum

Am Evangelischen Krankenhaus Herne-Eickel wurde am 26. Juni um 13 Uhr der Grundstein für ein neues Operations-Zentrum gelegt. Allein die reinen Baukosten belaufen sich auf über 12 Mio. Euro. Mit dem Neubau erhält das Thoraxzentrum Ruhrgebiet, das seinen Sitz im EvK hat, eines der modernsten Operations-Zentren Deutschlands.

Das Thoraxzentrum wird geleitet von dem Thoraxchirurgen Dr. Erich Hecker (Schwerpunkt: Lungenchirurgie) und dem Pneumologen (Lungenspezialisten) Prof. Dr. Santiago Ewig. Hier werden Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet behandelt, die von Lungenkrebs und schweren Erkrankungen der Atemwege betroffen sind.

 

Prozess

Krankes Mädchen erhält 600 000 Euro von Uniklinik

Die Ulmer Uniklinik zahlt den Eltern eines leukämiekranken Mädchens 600 000 Euro. Damit endet ein jahrelanger Rechtsstreit, in dem es darum gegangen war, ob das Klinikum die Erkrankung des heute 14-jährigen Mädchens zu spät diagnostiziert hatte und so zu einer Behinderung des Kindes beigetragen hat. Die betroffene Familie, das Klinikum und die Versicherungen hätten sich nun in einem Vergleich geeinigt, erklärte eine Sprecherin der Klinik.

In erster Instanz hatte das Ulmer Landgericht die Klinik zur Zahlung von 270 000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Zudem hätten den Eltern lebenslang die Pflegekosten gezahlt werden sollen. Das Klinikum hatte dagegen vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart Berufung eingelegt. Der Vergleich sei "keine freiwillige Leistung", erklärte der Anwalt der Kläger. "Es hat sich in zwei Instanzen ein sehr gerechtes Anliegen herausgestellt", sagte er weiter.

 

Dauererfolg

Uniklinik schreibt schwarze Zahlen

Auch 2008 erwirtschaftete das Rostocker Universitätsklinikum zum vierten Mal hintereinander ein positives Betriebsergebnis. Insgesamt wurde bei einem Umsatz von etwa 210 Millionen Euro ein Jahresgewinn von 820 000 Euro erwirtschaftet. Das positive Ergebnis beruht sowohl auf Erlössteigerungen im ambulanten als auch im stationären Bereich.

Damit konnte nun jedes Jahr seit Änderung der Rechtsform des Klinikums in eine Anstalt öffentlichen Rechts ein ausgeglichenes Betriebsergebnis erwirtschaftet werden. Positiv gestalteten sich auch nach einer Meldung der Schweringer Volkszeitung (26.6.) die aus der Vergangenheit stammenden Verbindlichkeiten des Klinikums, die von 7 Millionen auf 5 Millionen Euro vermindert werden konnten.

 

Heidelberg

Millionenschaden bei Feuer im Krankenhaus

Im Universitätsklinikum Heidelberg hat ein Feuer in der Nacht zum Mittwoch einen Schaden in Millionenhöhe verursacht. Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen. Die Patienten seien jedoch nicht in Gefahr gewesen, teilte das Klinikum mit. Das Feuer war aus zunächst ungeklärter Ursache kurz nach Mitternacht im medizinischen Versorgungszentrum ausgebrochen, wo auch die Wäsche des Klinikums gereinigt wird. Die Flammen hatten sich dann im Eingangsbereich und im ersten Stock des Gebäudes ausgebreitet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

 

Zuschüsse

Oberfranken bekommt rund 22 Mio. Euro für Krankenhäuser

Die Online Plattform kanal meldet, dass in Oberfranken in den kommenden zwei Jahren rund 22 Millionen Euro (21,76) in Krankenhäuser investiert werden. Der bayerische Ministerrat hat hierfür drei Projekte in das Krankenhausbauprogramm aufgenommen. Bereits im kommenden Jahr werden im Sana Klinikum Hof 3,5 Millionen Euro für die Sanierung des Aufnahmebereichs zur Verfügung gestellt. Ab 2011 kann das Klinikum Bayreuth mit einem Zuschuss von insgesamt 7,16 Millionen Euro für Baumaßnahmen in der Notbehandlung und der Aufnahmestation rechnen. Für das Klinikum Bamberg sind 11,1 Millionen Euro fest eingestellt. Bayernweit sollen so 20 zusätzliche Krankenhausbauprojekte mit einer Gesamtvolumen von 260 Millionen Euro in Auftrag gegeben werden.

 

Eitorf

Großzügiger Schuldenerlass

Die Gemeinde Eitorf verzichtet nach einer Meldung des Kölnischen Rundschau auf eine Forderung gegenüber dem Sankt Franziskus-Krankenhaus. "Das beschloss der Gemeinderat im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung einstimmig, wie Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch auf Anfrage bestätigte. Storch war allerdings nicht bereit, genaueres über die Größenordnung der Forderung zu sagen.

Die Gemeinde müsse die medizinische Grundversorgung der Bürger sichern und dem Krankenhaus damit auch hin und wieder finanzielle Stützungsmaßnahmen leisten, erläuterte Storch. Wie die Rhein-Sieg Rundschau aus sicherer Quelle erfuhr, handelt es sich um einen Betrag von 1,5 Millionen Euro."

 

Bilanz

Uni-Klinik Leipzig steigert den Erfolgskurs

Das Klinikum der Universität Leipzig hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 6,7 Millionen Euro erzielt. Wie die Klinik auf ihrer Bilanzpressekonferenz mitteilte, wurde damit das Ergebnis aus dem Jahr 2007 von 3,9 Millionen Euro nochmals übertroffen. Die Medizinische Fakultät hat die Drittmitteleinwerbung von 22,3 Millionen Euro auf rund 28,3 Millionen Euro gesteigert, so das Klinikum. Zudem habe die Klinik 2008 51.209 Patienten behandelt - auch dies sei ein neuer Rekord.

 

Erfolgreicher Kurs

Kliniken Oberallgäu finanziell auf gutem Weg

Der online-Dienst ”All-in.sw de allgäu” vom 22.6. berichtet über die positive Entwicklung der Kliniken Oberallgäu. "Auf recht gutem Weg befinden sich die Kliniken Oberallgäu. Mit 907000 Euro Gewinn im Vorjahr hat die gemeinnützige GmbH seit 2005 insgesamt 3,3 Millionen Euro gutgemacht. Die sind nötig. Denn die 8,5 Millionen Euro Verlust in den Jahren 1998 bis 2004 hatten das Eigenkapital ja fast aufgezehrt. Inzwischen zeigen die vielfachen Umstrukturierungen Wirkung - mit ersparten Kosten und zusätzlichen Einnahmen.

Zudem half der in einem halben Jahr endende Sanierungstarifvertrag. Da zogen Politik, Verwaltung und Personal gemeinsam die Notbremse: Sie vereinbarten Gehaltsverzichte, um die Krankenhäuser Immenstadt, Sonthofen und Oberstdorf zusätzlich finanziell zu stärken. Das Eigenkapital steigt bis Jahresende mit etwas Glück auf einen Betrag um die 7 Millionen Euro. Das ist zwar deutlich unter den über 12 Millionen bei Gründung, doch nur der Blick aufs Eigenkapital würde der Lage nicht." gerecht.

 

Würzburg

Eine Klinik zieht um

Das neue Zentrum für Innere Medizin (ZIM) ist laut TV-Touring (17.6.) der größte Neubau der Würzburger Uniklinik seit 1945. "In knapp zwei Wochen soll er von Patienten und Personal bezogen werden, die Umzugsvorbereitungen laufen längst. Der Neubau selbst wurde vor fünf Jahren begonnen, vom Baumvolumen her ist der Klinikkomplex beinahe so groß wie die Residenz. Einsatzbereit ist es am 28. Juni um 8:00 Uhr sein, das ist dann auch gleichzeitig der Startschuss für den Hauptteil des aufwändigen Umzuges der Patienten."

 

Kontinuität

Charité führt Partnerschaft mit Vamed, Dussmann und Hellmann fort

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin wird bei ihrer Tochtergesellschaft Charité CFM Facility Management weiterhin mit dem Konsortium VDH zusammenarbeiten, das aus den Dienstleistungsunternehmen VAMED Deutschland, Dussmann-Gruppe und Hellmann Worldwide Logistics besteht. Vorstand und Aufsichtsrat des Universitätsklinikums haben beschlossen, die bestehende Partnerschaft bis Ende 2012 fortzuführen. Der im Herbst 2005 geschlossene Vertrag - einer der größten Dienstleistungsaufträge im europäischen Krankenhausbereich - hätte erstmals zum Ende des Jahres 2010 gekündigt werden können. Die Partner haben sich jedoch darauf verständigt, auf diese Möglichkeit zu verzichten und die gute Zusammenarbeit fortzusetzen. Dadurch verlängert sich der Vertrag automatisch um zwei Jahre.

 

Neubau

Charité plant neues Krankenhaus

Der Aufsichtsrat der Universitätsklinik Charité hat nach einer Meldung der Berliner Morgenpost beschlossen, dass am Standort Mitte ein neues Klinikum gebaut werden soll. Dies erfuhr die Berliner Morgenpost aus Aufsichtsratskreisen. Der Klinikneubau würde nach Kalkulationen des Charité-Vorstandes 347 Millionen Euro kosten und über 680 Betten verfügen.

 

Management

Marktuntersuchung

Deutschlands Kliniken vernachlässigen medizinisches Risikomanagement

Nur jede fünfte deutsche Klinik verfügt über ein medizinisches Risikomanagement, das die Zahl der Behandlungsfehler möglichst gering hält. Die Bundesregierung hat deshalb den Aufbau von Fehlermeldesystemen angemahnt. An den Kosten scheitern solche Systeme kaum. Unabdingbar ist vor allem eine offene Fehlerkultur, Transparenz und der Mut zur Veränderung. Genau das gilt es in Deutschlands Kliniken zu verbessern, haben Marktuntersuchungen von Steria Mummert Consulting ergeben.

Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, hat eindringlich den Aufbau von Risikomanagement- und Fehlermeldesystemen im stationären Bereich gefordert. Schon ab 5.000 Euro sind zum Beispiel Critical-Incident-Reporting-Systeme (CIRS) auf dem Markt erhältlich. Sie ermöglichen es den Angestellten, "Beinahe-Fehler" anonym zu melden. Die wertvollen Informationen, die aus den kritischen Erfahrungen gewonnen werden, können entscheidend dazu beitragen, schwerwiegende Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden. Nach Expertenschätzungen nutzt nur jedes zehnte Krankenhaus CIRS effektiv, in erster Linie handelt es sich dabei um Großkliniken. Zu einem guten medizinischen Risikomanagement gehört neben CIRS aber vor allem auch eine genaue Analyse der "Beinahe-Fehler" und Schadensfälle, ein gutes Beschwerdemanagementsystem sowie regelmäßige Risikoaudits.

Vor allem der zunehmende Stress bei Ärzten und Pflegern führt zu einem erheblich steigenden Fehlerrisiko. "Wir sehen dabei eine hohe Fehleranfälligkeit besonders an Schnittstellen zwischen Abteilungen oder Berufsgruppen. Verantwortlich dafür sind in vielen Fällen ein unzureichender Informationsaustausch und nicht eindeutig geklärte Zuständigkeiten", sagt Horst Martin Dreyer, Senior Executive Manager bei Steria Mummert Consulting. Aufgrund des steigenden Fehlerrisikos wird es immer wichtiger, das Versorgungssystem durch entsprechende Maßnahmen fehlertoleranter zu machen, etwa durch strikte Einhaltung des Vieraugen-Prinzips und eine intensive Beobachtung der Prozesse.

Der Anstoß zum Risikomanagement muss dabei von den Klinikleitungen kommen. Ihre Aufgabe ist es, ein Klima zu schaffen, in dem Fehler nicht aus Angst vor Sanktionen unter den Teppich gekehrt werden. Schließlich führt eine fehlerfreie Behandlung auch zu einem verbesserten Image und spielt angesichts steigender Transparenz durch Qualitätsberichte und Klinikratings im Internet eine zentrale Rolle im steigenden Wettbewerb um Patienten.

 

kma-Titelstory

Ende der Patriarchen

Kliniken können sich autoritäre Chefärzte im OP nicht mehr leisten: Sie ruinieren den Ruf und vertreiben den Nachwuchs. Schon jetzt tauschen sich Medizinstudenten im Internet über ihre Erfahrungen in Kliniken aus. Auch die Ärztekammern planen, die Ergebnisse ihrer jetzt beginnenden Evaluation der Weiterbildung bald öffentlich zu machen.

"Wir können es uns heute nicht mehr leisten, Mitarbeiter wie Untergebene zu behandeln", meint Gunda Leschber, die Chefärztin in der Thoraxchirurgie der Evangelischen Lungenklinik Berlin. Feldwebelartige Chefärzte erhöhen in Zeiten des Ärztemangels die Fluktuation – mit enormen Folgekosten. Das Magazin "kma" widmet in seiner neuesten Ausgabe diesem Personalkomplex sein Titelthema.

 

Pflege

Zeitdruck

Schmidt will weg von der Minutenpflege

Ein Jahr nach dem Start der Pflegereform will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) eine völlige Umgestaltung der Pflegeversicherung. Die Ministerin ruft die Union zu einer Verständigung mit dem Ziel auf, weg von der Minutenpflege zu kommen - "hin zu einer Pflege, die Selbstständigkeit erhält". Zur seit dem 1. Juli 2008 gültigen Reform zieht Schmidt eine gemischte Bilanz.

 

Prüfung

Pflege-TÜV Korrektur in letzter Minute

Nach Korrekturen in letzter Minute startet exakt ein Jahr nach Inkrafttreten der Pflegereform der neue TÜV gegen Missstände in Pflegeheimen. Vom 1. Juli an sollen Prüfer durch die ersten Heime ziehen. Wundliegen, Abmagerung, Stürze - nach der jüngsten, allerdings schon zwei Jahre alten Erhebung leidet jeder zehnte Bewohner der Heime unter von außen oft nicht zu ahnenden Missständen. Schulnoten von eins bis fünf sollen die Suche nach einem guten Platz künftig einfach machen. Schwarze Schafe sollen es schwerer haben. Doch es gibt Zweifel an der Wirksamkeit.

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ist zufrieden: "Zuerst einmal bin ich froh, dass endlich die ersten Untersuchungen und Prüfungen vorgenommen werden." Fachleute fürchten aber, dass zentrale Mängel durch gute Leistungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden - und dadurch gar nicht zutage treten. Schmidt weist das zurück. "Eine gute Versorgung mit Essen und Trinken im Pflegeheim beispielsweise kann in keinem Fall eine schlechte Pflegequalität aufheben, weil diese viel stärker gewichtet wird." Erst Mitte Juni gab es Nachbesserungen am Kontroll-Konzept. Einer von zehn Heimbewohnern soll in der Regel überprüft werden - was aber, wenn Mängel so durchs Raster der Prüfer rutschen? Nun beschloss der Spitzenverband der Kassen, dass Problemfälle noch ins Ergebnis eingehen, wenn die Prüfer durch spontane Hinweise vor Ort davon erfahren. Bis alle mehr als 10.000 Heime geprüft sind, dürfte es bis 2011 dauern.

 

Warnung

Kassen warnen vor Geldproblemen bei Pflege

Die Finanzbasis für die 2,1 Millionen Pflegebedürftigen könnte nach Warnung der Krankenkassen schneller bröckeln als gedacht. Ein Jahr nach dem Start der Pflegereform warnte der Krankenkassen-Spitzenverband vor einem Dahinschmelzen der 3,8- Milliarden-Euro-Reserve der Pflegeversicherung. Ohne Arbeitsmarktbelebung 2010 sei das Vermögen "rasch verfrühstückt", sagte Vorstand Klaus-Dieter Voß. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) rief die Union zur Verständigung über eine neue Reform auf. Pünktlich zum Jahrestag sollen am 1. Juli laut Voß die beschlossenen Prüfungen gegen Missstände in Pflegeheimen starten.

Eigentlich soll die Beitragsanhebung auf 1,95 Prozent durch die Reform bis 2014 reichen. Voß sagte aber: "Die Finanzierung der Pflegekassen wird unter Druck geraten."

 

Konzepte

Pflegetagung in München

Am 30. Oktober findet die erste Pflegetagung der "Kliniken des Bezirks Oberbayern Kommunalunternehmen" statt, zu der mehr als 180 Gäste aus sechs Kliniken erwarten werden. Die Tagung gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Standard- und Spezialpflegekonzepte vorzustellen.

 

Heftige Kritik

Deutscher Pflegerat e.V. lehnt Änderung des Zugangs zur Alten- und Krankenpflegeausbildung ab

Mit heftiger Kritik hatten der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) und die gesamte Fachwelt auf das Ansinnen der Bundesregierung reagiert, die Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung in der Krankenpflege für alle Hauptschulabsolventen zu öffnen. Rasch mussten das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ihren ursprünglichen Vorschlag, den Zugang für alle Hauptschüler zu öffnen, revidieren. Man hatte übersehen, dass dies nicht den EU-Vorgaben entspricht. Im Gesundheitsausschuss wurde am 17.6.2009 eine Gesetzesänderung befürwortet, die nach 10 Jahren allgemeinbildender Schule den Zugang zur Alten-, Gesundheits- und Kranken- und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeausbildung ermöglicht.

Die Gesetze wurden in der Nacht zum 19.6.2009 im Bundestag verabschiedet. Die Gesetzesänderung wird allerdings nur in vier Bundesländern Relevanz haben. Die fundierten Argumente vieler Experten gegen diesen Vorstoß, wurden ignoriert. Vor dem Hintergrund der Vielfalt an Hauptschulabschlüssen in den Bundesländern und um der scheinbar nicht aufzuhaltenden Gesetzesänderung zumindest einen qualitätssichernden Aspekt anzufügen, hatte sich der DPR trotz seiner weiterhin bestehenden großen Bedenken bereit erklärt, die Gesetzesänderung unter Bedingungen zu tolerieren. Diese Bedingungen waren u.a. die Öffnung des Zugangs für Hauptschulabsolvent/innen als Modellklausel zu regeln als Landesregelung. Darüber hinaus sollte eine grundlegende Gesetzesreform in der nächsten Legislaturperiode erfolgen. Und die Altenpflege sollte von dieser Modellklausel ausgespart bleiben.

Dies wurde zwar zugesagt, aber der Beschlussantrag ließ davon nichts mehr erkennen. So ist als Modellklausel lediglich eine Befristung des Gesetzes bis 2017 mit einem Bericht des BMG 2015 beschlossen. Die Altenpflege wurde nun doch einbezogen. Von einer grundsätzlichen Reform ist in der Begründung nicht die Rede. Der DPR hält diese Gesetzesänderung für reinen Aktionismus, der an den tatsächlichen Problemen in der Ausbildung vorbeigeht und einer zukunftsorientierten Patientenversorgung durch die Professionalisierung der Pflegenden entgegensteht. Defizite in der Bildungspolitik sollen nun über Berufsgesetze gelöst werden.

Der DPR hat sich in seinem Memorandum zur Pflegebildung für eine grundlegende Reform der Pflegeausbildungen eingesetzt. Nur in der Gesamtschau der Anforderungen und Veränderungen können sinnvolle neue Strukturen gefunden werden. Dies erfordert eine Reform des Alten- und Krankenpflegegesetzes – und zwar rasch. Die Erfahrung mit der aktuellen Gesetzesänderung lässt allerdings wenig Vertrauen aufkommen, dass die heutigen Regierungsparteien mit dieser Erfordernis im Sinne der Nutzer und der Pflegenden umgehen werden.

 

Medizin

Experte

Keine Bedenken gegen Wunsch-Kaiserschnitt

Immer mehr schwangere Frauen wünschen sich eine kontrolliert geplante Kaiserschnitt-Entbindung. "Es gibt keinen sachlichen Grund, diesen Wunsch zu verweigern", sagte der Chefarzt der Frauenklinik am Klinikum Augsburg, Prof. Arthur Wischnik, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Frühere Angaben zu einem höheren Risiko durch einen Kaiserschnitt habe die bayerische Perinatalstudie "eindeutig widerlegt", sagte Wischnik. Gründe für einen Wunsch-Kaiserschnitt seien bei Schwangeren oft frühere schwere Entbindungserfahrungen oder die Angst vor den Geburtswehen. "Vermeidbare Schmerzen einer Frau zuzumuten halte ich für überheblich", sagte Wischnik.

 

Praxisnetze

Effizientere medizinische Versorgung gefordert

Für eine effizientere medizinische Versorgung hat sich der Jenaer Professor Jochen Gensichen ausgesprochen. "Bisher geht jeder Deutsche im Schnitt 14 Mal pro Jahr zum Hausarzt. Das können wir uns nicht mehr leisten", sagte er zu Beginn der Gesundheitsministerkonferenz der Länder am Dienstag in Erfurt. "Ziel muss sein, dass die Menschen seltener zum Arzt gehen, dort aber eine höherwertige Behandlung erfahren." Die Gesundheitsministerkonferenz beschäftigt sich bis Donnerstag unter anderem mit dem weiteren Vorgehen bei der Schweingrippe, der Prävention bei Spielsucht und besseren Abrechnungsmöglichkeiten für Hebammen.

Eine wichtige Rolle kommt nach Ansicht von Gensichen den Hausärzten zu. Zurzeit würden Patienten häufig ohne Konzept von einem Facharzt zum anderen geschickt. "Das untergräbt das Vertrauen in das Gesundheitssystem." Der Hausarzt müsse sich als direkter Ansprechpartner und Führer des Patienten verstehen. Vorbildlich sei die Bildung von Praxisnetzen, bei denen Haus- und Fachärzte Hand in Hand zusammenarbeiteten.

 

Neues Verfahren

Ärzte operieren ohne Öffnen der Schädeldecke

Ärzte aus Zürich haben erstmals Patienten erfolgreich am Gehirn operiert, ohne dass die Schädeldecke geöffnet werden musste. Mit einem an der Universitäts-Kinderklinik Zürich entwickelten Verfahren lassen sich Hirnoperationen per Ultraschall durchführen, teilte die Universität Zürich mit. Es handle sich um eine Weltpremiere.

Eine Forschungsgruppe um Daniel Jeanmonod von der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsspitals Zürich und Ernst Martin vom Magnetresonanz-Zentrum der Universitäts-Kinderklinik hat ein Verfahren entwickelt, das gänzlich nicht-invasive Hirnoperationen ermöglicht. Der Hochenergie-Ultraschall werde zwar seit einigen Jahren bereits in der Gynäkologie und bei Prostatatumoren eingesetzt, um erkranktes Gewebe zu veröden. Doch bislang war es unmöglich, das Verfahren durch die Schädeldecke hindurch anzuwenden.

Seit September 2008 wurden damit in einer klinischen Studie zehn Erwachsene operiert. Alle Eingriffe seien erfolgreich und ohne Komplikationen verlaufen, hieß es. Die Operationen erfolgten ohne Narkose, bei vollem Bewusstsein des Patienten und ambulant. Die Forscher wollen die Technik nun weiterentwickeln. Sie hoffen, damit künftig ein breites Spektrum von nicht-invasiven Behandlungen anbieten zu können, etwa bei Hirntumoren oder nach Schlaganfällen.

 

Recht

Kriminalität

2800 Verfahren gegen Ärzte und ratiopharm-Mitarbeiter

Im ganzen Bundesgebiet wird es demnächst Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen Ärzte und Außenmitarbeiter der Ulmer Pharmafirma ratiopharm geben. Rund 2800 Verfahren, vornehmlich gegen Ärzte, seien an die zuständigen Staatsanwaltschaften bundesweit abgegeben worden, teilte die Anklagebehörde in Ulm mit. Nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft sind fast alle Bundesländer betroffen.

Den Medizinern wird vorgeworfen, Umsatzbeteiligungen an denen von ihnen verschriebenen Medikamenten erhalten zu haben, ohne sie der Kassenärztlichen Vereinigung gemeldet zu haben. Mit diesem Betrug durch Unterlassen haben sie die Krankenkassen - im Einzelfall um fünfstellige Summen - geschädigt. Die Außendienstmitarbeiter sollen sie dazu aufgefordert oder ihnen dabei geholfen haben. Die Umsatzbeteiligungen beliefen sich auf zwei bis acht Prozent des Herstellerabgabepreises. Wurden sie anfangs durch Sachleistungen wie EDV-Produkte entgolten, so erfolgten die Auszahlungen im Lauf der Zeit per Scheck in den Praxen.

 

Urteil

Amputierte haben Anspruch auf wasserfeste Prothese

Beinamputierte haben nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts Anspruch auf eine wasserfeste Badeprothese. Die Krankenkassen müssten die Kosten dafür übernehmen und dürften sich nicht auf Latexüberzüge beschränken, urteilten die höchsten deutschen Sozialrichter am Donnerstag in Kassel (Az.: B 3 KR 2/08 R und B 3 KR 19/08 R). Damit gaben sie zwei Behinderten aus Niedersachsen und aus Westfalen Recht, die zum Schwimmen und auch zum täglichen Duschen Badeprothesen gefordert hatten. Nur so könnten sie sich in ihrem Bad und in der Schwimmhalle sicher bewegen.

Mit genau diesem Argument begründeten die Richter ihre Entscheidung. Maßgeblich sei, dass die Prothese ein sicheres Gehen und Stehen auch im nassen Umfeld, ermögliche. Daher komme es auch nicht darauf an, dass das Schwimmen in der Halle nicht zu den täglichen Grundbedürfnissen gehöre. Die wasserfeste Prothese diene dem "unmittelbaren Behinderungsausgleich". Die von der Kasse angebotenen Kunststoffüberzüge seien keine gleichwertige Alternative.

 

Konsequenzen

Aktionärsschützer erwägen Anzeige gegen Curanum

Nach der Bekanntgabe von Fehlern in Jahresabschlüssen des Pflegeheimbetreibers Curanum erwägen Aktionärsschützer eine Strafanzeige wegen Untreue. Sein Verband wolle prüfen, ob die unsachgemäß verbuchte Kreditvergabe an einen früheren Vorstand juristische Konsequenzen haben könnte, sagte Benedikt Huesmann von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) am Donnerstag.

 

Gericht

Praxisgebühr verstößt nicht gegen Grundgesetz

Die Praxisgebühr verstößt nach Auffassung des Bundessozialgerichts nicht gegen das Grundgesetz. Die bei jedem ersten Arztbesuch im Quartal von gesetzlich Versicherten zu entrichtenden zehn Euro seien mit dem Gleichheitsgrundsatz der Verfassung vereinbar, urteilten die höchsten Sozialrichter Deutschlands am Donnerstag in Kassel. Geklagt hatte ein heute 64 Jahre alter Mann aus der Nähe von Erlangen.

 

Technologie

Facility Management

Vivantes und Gegenbauer gründen Gemeinschaftsunternehmen

Die Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH hat zum 1. Juni 2009 die Gegenbauer Health Care Services GmbH mit umfangreichen Dienstleistungen beauftragt. Im Rahmen eines Gemeinschaftsunternehmens mit Vivantes ist Gegenbauer für das Management und die Durchführung der Unterhaltsreinigung, der Bettenaufbereitung sowie für Sonderleistungen in zwölf Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie vier Krankenhäusern verantwortlich, heißt es in einer Mitteilung des Dienstleisters.

 

Beruf & Karriere

Neue Weiterbildung

Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung (IHK)

Das IST-Studieninstitut bietet ab Oktober 2009 erstmals die neue berufsbegleitende Weiterbildung ”Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung (IHK)” an. Dabei lernen die Teilnehmer anhand von 14 Studienheften und sieben Seminaren sowohl betriebswirtschaftliches und rechtliches als auch gesundheitspolitisches und gesundheitspraktisches Know-how, um erfolgreiche Programme der Gesundheitsförderung und Prävention zu konzipieren, durchzuführen und zu evaluieren. Kenntnisse über die Schnittstellen zwischen Staat, Krankenkasse und Kunde bzw. Patient sind dabei unerlässlich. Mit diesem Abschluss grenzen sich die Teilnehmer deutlich von medizinischen oder therapeutischen Gesundheitsberufen ab und werden umfassend auf eine leitende Position in gesundheitsorientierten Fitnessanlagen oder Gesundheits- und Therapiezentren vorbereitet.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter +49(0)211-86668-0 oder auf der Homepage www.ist.de.

 

Stellenmarkt

Stellenmarkt Juli 2009

Bereich, Stelle Firma, Ort Download
Management
Vertriebsmitarbeiter/in
BASIC Medical Services GmbH
Dortmund
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Medizin
Facharzt/Oberarzt Psychiatrie und Psychotherapie (m/w)
IHRK CONSULTING - Personal- und Unternehmensberater
München
» PDF-Dokument
Medizin
Assistenzarzt/Facharzt für Anästhesiologie (m/w)
IHRK CONSULTING - Personal- und Unternehmensberater
München
» PDF-Dokument
Medizin
Facharzt/(ltd.) Oberarzt Neurologie (m/w)
IHRK CONSULTING - Personal- und Unternehmensberater
München
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Management
Controllerin/Controller
INNOVAGROUP
Hamburg
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Management
Geschäftsführer/in
Kienbaum Berlin GmbH
Berlin
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Management
Abteilungsleiter/in
MummertHealthcare Gesellschaft für Executive Consulting mbH
Hannover
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Management
Hauptamtliche/r kaufmännische/r Geschäftschäftsführer/in
Epidemiologisches Krebsregister NRW gGmbH
Düsseldorf
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Pflege
Bereichsleitung m/w
Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim
Lahr
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Preise
Die Aktionspreise finden Sie als PDF-Dokument unter: http://www.kma-online.de/fb/download/formulare/atf_wp_stellenmarkt.pdf

Kontakt Anzeigenverkauf
Adelheid Rödig • Telefon: 08592/9357-17 • Telefax: 08592/9357-29 • E-Mail: aroedig@wikom.net

 

Vorschau

Vorschau kma Medien - August 2009

Die August-Ausgabe von kma beschäftigt sich in einem Spezialthema mit den zentralen Fragen der Finanzierung und dem Leasing. Bei diesem Schwerpunktthema werden auch potentielle Anbieter präsentiert. Entsprechenden Institutionen bietet kma bestechende Präsentionsmöglichkeiten.

Anzeigeschluss: 22.07.09

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