Inhalt
- [1] Paulinen Klinik bekommt 8,7 Millionen
- [2] Drogenbeauftragter entlassen
- [3] Käßmann sieht Grenzbereiche
- [4] Schweiz erörtert Eindämmung der Sterbehilfe
- [5] Arabische Medizintouristen zahlen nicht
- [6] Zukunft des Gesundheitsfonds 2010
- [7] Mischkonzern streicht rund 8000 Jobs
- [8] KassenGipfel 2010
- [9] Kassen pochen auf Klarheit
- [10] „Innovativ und Selektiv. Kliniken und Kassen sind die neuen Gestalter des Marktes”
- [11] IT-Unternehmen baut Präsenz in Italien weiter aus
- [12] Kommunikationskongress der Gesundheitswirtschaft schreibt Wettbewerb aus
- [13] Merck & Co darf Schering schlucken
- [14] Krankenhaus-Marketing braucht einen sensiblen Ansatz
- [15] Größte Innungskrankenkasse entsteht
- [16] Produktneutraler „eHealth Quick Check” auf der Medica
- [17] Institut bezweifelt 7,5-Milliarden-Kassendefizit
- [18] Allianz-Management
- [19] Neuer Chef in der Klinik für Nuklearmedizin
- [20] Managementkompetenzen für leitende Ärzte
- [21] Novartis übernimmt Mehrheit an Impfstoffehersteller
- [22] Beispiellose Kundentransparenz geschaffen
- [23] 42 Millionen Euro Spendeneinnahmen
- [24] Bremen richtet Deutschlands erste Clearingstelle ein
- [25] Bistum Augsburg: Pfarrer muss gehen
- [26] Kuno Winn bleibt Bundesvorsitzender
- [27] Siemens Betriebskrankenkasse plant Fusion mit bkk
- [28] Jeder 200. erhält riskante Medizinkombination
- [29] Aufsichtsrat will Korruptionsvorwürfe klären
- [30] Neuer Leiter für Klinik für Frauenheilkunde
- [31] Pro Diako vereint Krankenhäuser in Schaumburg
- [32] Neue Bestrahlungsanlage gegen Krebs in Betrieb
- [33] Die meisten Toten im Norden
- [34] Ärzte unwillig bei Hautkrebs-Vorsorge
- [35] Zahl der Patentanmeldungen gesunken
- [36] Stellenmarkt November 2009
- [37] Vorschau kma medien - Dezember 2009
Politik
Wiesbaden
Paulinen Klinik bekommt 8,7 Millionen
Die Asklepios Paulinen Kliniken bekommen Fördermittel in Höhe von 8,7 Millionen Euro vom Land Hessen. Mit dem Geld soll der insgesamt zwölf Millionen Euro teure Neubau des Zentral-Operationstrakts finanziert werden, berichtet das Wiesbadener Tagblatt. Kommendes Jahr ist Baubeginn, 2011 soll der Zentral-OP fertig sein.
Großbritannien
Drogenbeauftragter entlassen
Der Drogenbeauftragte der britischen Regierung ist seines Amtes enthoben, weil er die Einnahme der Droge LSD verharmlost hatte. Der Drogenbeauftragte sollte mithelfen, den übermäßigen Rauschgiftkonsum im Land einzudämmen. Stattdessen soll er ihn verharmlost haben - und wurde deshalb umgehend seines Amtes enthoben. Die Entlassung sorgte am Sonntag für Empörung bei Forschern und in den Medien. Ein weiteres Mitglied des Drogenberatungsgremiums der Regierung trat aus Protest zurück. LSD, Ecstasy und Cannabis seien ungefährlicher als Alkohol und Tabak, hatte der Drogenbeauftragte David Nutt Berichten zufolge in einer Vorlesung am renommierten Londoner King's College gesagt. Die Einnahme von Ecstasy sei nicht gefährlicher als Reiten.
Sterbehilfe
Käßmann sieht Grenzbereiche
Die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Margot Käßmann, lehnt aktive Sterbehilfe weiterhin ab, sie hat aber Verständnis für Grenzbereiche. Sie lehne die Suizid-Beihilfe durch Schweizer Vereine wie Dignitas ab, sagte sie der in Berlin erscheinenden "Welt am Sonntag". Als Beispiele für Grenzbereich nannte sie bestimmte Maßnahmen der Palliativmedizin, die bei Schwerstkranken lebensverkürzend sein können. Wichtig sei die Schmerzlinderung, hinter der unter Umständen zweitrangig werde, ob man in zwei oder vier Wochen sterbe. Im Vordergrund stehe für sie die sorgende Aufmerksamkeit für Sterbende, wie sie in Hospizen praktiziert werde. Die Deutsche Hospiz Stiftung nannte Käßmanns Äußerungen "zweideutig". Einen neuen Ton schlug Käßmann gegenüber einem Gesetz der früheren Bundesregierung an: der Regelung zu verbindlichen Patientenverfügungen. Bislang lehnte die EKD dieses Gesetz tendenziell ab. Käßmann, die selbst eine Krebserkrankung überstanden hat, sagte nun, sie persönlich könne mit dem Gesetz gut umgehen. Es halte die Balance zwischen dem Schutz der Selbstbestimmung und dem Schutz des Lebens. Sie halte es für akzeptabel, wenn sich Menschen gegen lebensverlängernde Maßnahmen wie etwa Magensonden wenden und für den Fall eines Wachkomas einen bestimmten Zeithorizont setzen, an dem dann die Maschinen abgeschaltet werden sollen.
Strafrecht
Schweiz erörtert Eindämmung der Sterbehilfe
In der Schweiz wird über eine Eindämmung der organisierten Sterbehilfe debattiert. Der Schweizer Bundesrat hat zwei Varianten zur Änderung des Strafrechts vorgeschlagen. Entweder sollen sich Mitarbeiter von Sterbehilfeorganisationen wie Dignitas an strenge Auflagen halten oder die organisierte Sterbehilfe wird ganz verboten. Auch aus Deutschland und anderen europäischen Ländern waren in der Vergangenheit häufig Todkranke in die Schweiz gereist, um sich dort beim Sterben helfen zu lassen. Die vorgeschlagenen Auflagen für Sterbehilfeorganisationen sind restriktiv. Demnach können sich nur urteilsfähige todkranke Menschen beim Sterben helfen lassen. Chronisch Kranke und Menschen mit psychischen Leiden können organisierte Sterbehilfe nicht in Anspruch nehmen. Erforderlich sind zudem zwei Gutachten von zwei Ärzten, die von der Sterbehilfeorganisation unabhängig sind. Helfer dürfen auch keine finanzielle Gegenleistung annehmen, die die Kosten und Auflagen für die Suizidhilfe übersteigen würde.
Gesundheitstourismus
Arabische Medizintouristen zahlen nicht
Deutsche Ärzte beklagen einem “Spiegel”-Bericht zufolge die schlechte Zahlungsmoral arabischer Medizintouristen. Fast 14 Prozent der Krankenhäuser und Reha-Kliniken in Deutschland sitzen auf unbezahlten Rechnungen von jeweils mehr als einer Million Euro, berichtete das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf eine Studie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Lediglich acht Prozent der Spitäler haben demnach keine offenen Forderungen. "Die Außenstände dürften fast einen dreistelligen Millionenbetrag erreichen", zitiert der "Spiegel" aus der Studie. Viele Kliniken würden von Patienten aus Saudi- Arabien, Kuwait oder den Vereinigten Arabischen Emiraten inzwischen Vorkasse verlangen.
Wirtschaft
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ZENO-Veranstaltung:
Zukunft des Gesundheitsfonds 2010
Veranstaltung am 04. Dezember 2009 in Berlin
Durch die Einführung des Gesundheitsfonds ist die Finanzierung des deutschen Gesundheitswesens drastisch verändert worden. Als Folge der Wirtschaftskrise droht dem Fonds für Ende 2009 ein Defizit in Höhe von 2,9 Milliarden Euro. Der Schätzerkreis tagt im Oktober und dann stehen die Rahmendaten für 2010 fest.
Nach der Bundestagswahl sind viele offene Fragen zu klären: Was erwarten die Kassen von der neuen Regierung? Welche Auswirkungen hatte der Fonds auf die Strategie der großen Kassen? Wie sieht die PKV eine Einbeziehung in den Gesundheitsfonds? Welche Entwicklungschancen und Notwendigkeiten sieht das Bundesversicherungsamt?
Johnson & Johnson
Mischkonzern streicht rund 8000 Jobs
Der amerikanische Mischkonzern Johnson & Johnson streicht in einem milliardenschweren Sparprogramm voraussichtlich rund 8000 Stellen. Wegen der Wirtschaftskrise sollen mit dem Abbau von weltweit sechs bis sieben Prozent aller Jobs die Kosten um jährlich bis zu 1,7 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro) gedrückt werden. Die Einsparungen sollen 2011 erreicht sein, wie der Konzern am Dienstag am Sitz in New Brunswick (New Jersey) mitteilte. Für den Stellenabbau fallen allein im laufenden Quartal Einmalkosten von bis zu 1,3 Milliarden Dollar an.
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MCC
KassenGipfel 2010
3. und 4. Februar 2010 in Berlin
Minister Dr. Rösler fordert, gesetzliche Krankenkassen müssten unterschiedlich hohe Beiträge erheben und verschiedene Leistungen anbieten können. Vor einem radikalen Systemwechsel warnen bereits lautstark einige Stimmen. Die Entscheider - insbesondere in der Klassenlandschaft - brauchen Klarheit, Transparenz und einen stabilen Rahmen, um nachhaltig und wirtschaftlich agieren zu können.
Diskutieren Sie auf dem KassenGipfel 2010 mit unseren Experten den Richtungswechsel der neuen Regierung und seine Bedeutung für die Kostenträger aber auch für die Leistungserbringer. Erfahren Sie auf unserem Kassengipfel 2010 direkt von Frau Staatssekretärin Widmann-Mauz, wieviel Bewegung nun wirklich ins System kommt und mit welchen Änderungen gerechnet werden muss.
Melden Sie sich jetzt an! Weitere Informationen unter www.mcc-seminare.de
Elektronische Gesundheitskarte
Kassen pochen auf Klarheit
Nur einen Monat nach dem Start gerät die Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte ins Stocken. Wegen der Unklarheit über die Zukunft des Milliarden-IT-Projekts stoppte die Techniker Krankenkasse am Dienstag die bereits begonnene Verteilung der Karten im Pilotbezirk Nordrhein. "Wir werden die Kartenausgabe kurzfristig ruhen lassen", sagte Sprecher Christian Elspas. "Wir brauchen Klarheit aus Berlin." Grund für das Zögern der Kassen ist die von der neuen schwarz- gelben Bundesregierung angekündigte "Bestandsaufnahme" zu dem umstrittenen Milliarden-IT-Projekt. "So lange nicht Klarheit herrscht, schicken wir die Karte nicht raus", sagte Wilfried Jacobs, Vorstandschef der AOK Rheinland/Hamburg. Die AOK als größte Kasse der Region wollte ursprünglich in der kommenden Woche mit der Auslieferung der neuen Karte an die rund 2,6 Millionen Versicherten beginnen. Sie hatte die Aktion aber bereits vor wenigen Tagen gestoppt. Die Barmer will die Karte zunächst nur "im kleinen Kreis" ausgeben. "Schnellstmögliche Klarheit" forderte auch Barmer-Sprecher Thorsten Jakob. Die Kasse habe die Ausgabe der neuen Gesundheitskarte zwar nicht gestoppt, gebe sie derzeit aber nur an Mitarbeiter und interessierte Versicherte aus.
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11. Münchner Klinik Seminar
„Innovativ und Selektiv. Kliniken und Kassen sind die neuen Gestalter des Marktes”
Veranstaltung am 1. und 2. Februar 2010 in München
Die nächste Jahrestagung für das TopManagement der HealthCare Industrie, das 11. Münchner Klinik Seminar, findet am 1. und 2. Februar 2010 im Hotel Kempinski am Flughafen München statt, mit dem Generalthema:
„Innovativ und Selektiv. Kliniken und Kassen sind die neuen Gestalter des Marktes“
Der Krankenhaus-Markt ist weiter und heftig in Bewegung – besonders in Richtung niedergelassener Bereich. Insider sprechen schon von der „Ambulantisierung“ der Kliniken. Zusätzlich hat der Praxis-Sektor seine eigenen, neuen Vorgaben und Regeln.
Die Politik hat mit dem schleichenden Abschied vom Kollektiv-Vertrag die Karten neu gemischt. Die Sektorentrennung ist aufgehoben und die Krankenkassen sind nicht länger Payer, sondern jetzt auch Player. Die Kliniken haben ihre eigenen Aufgaben noch zu lösen: Überkapazitäten, Re-Engineering und sinnmachende Fusionen für die Industrie gut bekannte Themen – sind die Topics auf der Agenda.
Beide Problemkreise werden im 11. Münchner Klinik Seminar 2010 ausführlich dargestellt und diskutiert, in je einem Panel: Panel 2: Leuchtturmkliniken organisieren sich schneller (in Stadt und Land!) Panel 3: Intersektorale Kooperation – Zukunft gestalten mit IV- u. Individual-Verträgen.
Adressaten der Tagung sind die Entscheider und Verantwortlichen in den Firmen der Krankenhaus-Lieferanten, Hersteller und Händler, der Pharma-Industrie, der Medizinprodukte- und Medizingeräte-Industrie, der Diagnostika- und Laborbedarfs-Industrie sowie der verschiedenen Dienstleister-Sektoren.
Alle Details unter www.klinik-seminar.de
Compugroup
IT-Unternehmen baut Präsenz in Italien weiter aus
Die Compugroup hat die beiden italienischen Unternehmen SMI und Microcosmos übernommen. Seit ihrer Gründung wächst die Compugroup die organisch und durch Akquisitionen. So stieg der E-Health-Anbieter bereits im Juni 2006 mit einer Beteiligung an dem Unternehmen Fime-San SpA in den italienischen Markt ein. Durch die Übernahme der Unternehmen SMI und Microcosmos, die beide im gleichen Markt tätig sind, baut das Unternehmen seinen Marktanteil in Italien vor allem im Norden weiter aus.
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Kommunikationskongress der Gesundheitswirtschaft
Kommunikationskongress der Gesundheitswirtschaft schreibt Wettbewerb aus
Veranstaltung vom 08. bis 09. Dezember 2009 in Hamburg
Professionelle Unternehmenskommunikation ist eine der großen Herausforderungen der Gesundheitswirtschaft. Insbesondere für Kliniken und neue Versorgungseinrichtungen hat sich die frühere Paradiesvogeldisziplin zu einer Kernaufgabe des strategischen Managements entwickelt.
Der Kommunikationskongress der Gesundheitswirtschaft - 08. und 09.12.2009 in der Handelskammer Hamburg - sucht nach bemerkenswerten Kommunikationsprojekten und wird die interessantesten von ihnen mit dem „Best-Practice-Preis Kommunikation in der Gesundheitswirtschaft“ auszeichnen.
Teilnehmen können Kliniken jeder Größe und Trägerform, MVZs, Ärztenetze und andere Leistungserbringer. Agenturen und andere Dienstleister können bei gemeinsamer Einreichung mit einer solchen Institution teilnehmen.
Informationen und Anmeldung unter: www.kommunikation-gesundheitswirtschaft.de
Auflagen
Merck & Co darf Schering schlucken
Die US-Wettbewerbshüter haben die Milliarden-Übernahme des amerikanischen Pharmakonzerns Schering-Plough durch den US-Branchenriesen Merck & Co unter Auflagen genehmigt. Für endgültig grünes Licht müssen die beiden Konzerne einige Geschäfte verkaufen, um den Wettbewerb nicht zu gefährden. Schering-Plough müsse das Geschäft mit Medikamenten gegen Übelkeit und Erbrechen abgeben, entschied die Kartellbehörde FTC (Federal Trade Commission) am Donnerstag in Washington. Eine weitere Bedingung hat Merck & Co schon erfüllt: Der Konzern verkaufte seine Hälfte der als Gemeinschaftsunternehmen betriebenen Tiermedizinsparte Merial an den französischen Wettbewerber Sanofi-Aventis.
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C&M Design
Krankenhaus-Marketing braucht einen sensiblen Ansatz
Professionelle Designentwicklung
Sie bieten ambulante oder stationäre Versorgung an? Das Wissen in der Öffentlichkeit über die Kompetenz und das Leistungsvermögen Ihres Hauses soll vertieft und gefestigt werden? Die Werbeagentur C&M Design hat Erfahrung und Fingerspitzengefühl für den richtigen Auftritt und das passende Kommunikationskonzept, denn Gesundheit ist kein Produkt, das sich vermarkten ließe wie alle anderen.
C&M Design entwickelt mit Ihnen die passende Strategie, um Patienten, Einweiser und Kostenträger aber auch Partner aus der Industrie, Mitarbeiter und Besucher für Ihr Haus zu gewinnen, langfristig zu binden, Ihr Image und Ihren Auftritt bei den Zielgruppen im Markt zu optimieren. Die Agentur bietet zielgruppengerechte Kommunikation, professionelle Designentwicklung und Umsetzung in allen Printprodukten und Medien sowie die Betreuung Ihrer gesamten journalistischen Kommunikation zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis.
www.cmdesign.de
Superfusion
Größte Innungskrankenkasse entsteht
Durch eine Fusion von vier Versicherungen entsteht die größte Innungskrankenkasse Deutschlands. Die IKK Baden-Württemberg und Hessen, die IKK Hamburg, die IKK Sachsen und die IKK Thüringen schließen sich zum 1. Januar 2010 zusammen, wie die Verwaltungsräte am Donnerstag in Dresden mitteilten. Die neue IKK classic hat mehr als 1,8 Millionen Versicherte. Ihnen stehen aber weiter die bisherigen persönlichen Ansprechpartnern in den einzelnen Regionen zur Verfügung, hieß es. Rund 3000 IKK-Mitarbeiter werden künftig die Versicherten in etwa 180 Geschäftsstellen betreuen. Das Haushaltsvolumen der neuen IKK classic wurde mit 3,59 Milliarden Euro angegeben. In Sachsen hat die neue Kasse den Angaben zufolge einen Marktanteil von 14,4 Prozent, in Thüringen von 13,8 Prozent. In Baden-Württemberg sind es 7 Prozent, in Hamburg 3,3 Prozent und in Hessen 1,8 Prozent. Nach Angaben der Verwaltungsräte soll es keinen fusionsbedingten Personalabbau geben. Sitz der IKK classic wird Dresden.
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IT-Kommunikationsfähigkeit testen
Produktneutraler „eHealth Quick Check” auf der Medica
ICW Halle 15 E48
Krankenhäuser müssen auf wachsende Datenmengen und den Anspruch eines individuellen Gesundheitsmanagements reagieren und mit flexiblen Steuerungsinstrumenten ihre IT-Kommunikationsfähigkeit weiter optimieren. Ein Unterfangen, das sorgfältig geplant werden sollte: Angefangen von der differenzierten Bedarfsanalyse über die Wahl der geeigneten Instrumente bis hin zur Definition und Organisation der Prozesse.
Wer sich informieren möchte, kann am ICW Messestand mit einem produktunabhängigen Test prüfen, ob Bereiche seiner Organisation für Prozessoptimierungen geeignet sind. ICW hat einen „eHealth Quick Check“ entwickelt, der Bezug nimmt auf Gegebenheiten und Anforderungen in Krankenhäusern.
Terminvereinbarungen sind vorab unter quickcheck@icw.de möglich.
Weitere Informationen finden Sie unter www.icw.de
Iges
Institut bezweifelt 7,5-Milliarden-Kassendefizit
Die Kassen könnten das Finanzloch durch ihre Rücklagen stopfen, sagt das unabhängige Forschungsinstitut Iges. Danach droht den Kassen 2010 statt des bisher erwarteten Minus von 7,5 Milliarden Euro ein Fehlbetrag von maximal 5 Milliarden Euro. Die Kassen könnten das Loch durch die in den vergangenen Jahren angesparten Rücklagen in gleicher Höhe stopfen, sagte IGES- Geschäftsführer Martin Albrecht dem "Handelsblatt". Der von der neuen Koalition geplante Rettungsschirm für die Krankenkassen sei deshalb überflüssig. Die scheidende Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hatte ebenfalls von Rücklagen der Kassen in der Größenordnung von 5 Milliarden Euro gesprochen. Das Iges-Institut legt jährlich einen Bericht zur Entwicklung der Arzneimittelkosten vor. Die Koalition hatte sich darauf verständigt, neben der Arbeitslosenversicherung auch den Krankenkassen die krisenbedingten Mindereinnahmen durch einen einmaligen Steuerzuschuss von gut 4 Milliarden Euro auszugleichen. Damit sollen Zusatzbeiträge für die Versicherten vermieden werden.
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ZENO-Veranstaltung:
Allianz-Management
Veranstaltung am 26. Januar 2010 in Berlin
Große öffentliche, aber auch private Versorgungseinrichtungen im Gesundheitswesen klagen über fortschreitende Etat-Probleme, Beschneidung oder Überreglementierung von öffentlichen Zuschüssen, über verschärften Wettbewerbsdruck, Investitions- und Autonomiebeschränkungen.
Verbesserte Kooperation zwischen Krankenhaus und Industrie setzt Klarheit über strategische Entwicklungsmöglichkeiten und Alleinstellungsmerkmale der Unternehmen voraus, bringt Klinik und Industrie schneller, effektiver und nachhaltiger zueinander und erhöht insgesamt deutlich die Chancen auf extrabudgetär wirksame Drittmittelgeschäfte und -projekte mit zusätzlich hohem Imagegewinn. Die Veranstaltung vermittelt greifbare Schlüsselkompetenzen einer entsprechenden medizin- und wirtschaftsnahen Geschäftskoordination.
Uniklinik Aachen
Neuer Chef in der Klinik für Nuklearmedizin
Felix Mottaghy ist Anfang Oktober zum Direktor der Klinik für Nuklearmedizin am Aachener Universitätsklinikum ernannt worden. Der 39-Jährige stammt aus München. Er studierte Medizin an der RWTH Aachen und an der University of Utah in Salt Lake City. Von 1997 bis 2003 arbeitete er in der Nuklearmedizinischen Klinik der Universität Düsseldorf sowie am Forschungszentrum Jülich. Zuletzt war Mottaghy stellvertretender klinischer Direktor der Nuklearmedizin an die Katholischen Universität Leuven, Belgien.
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mibeg-Institut Medizin
Managementkompetenzen für leitende Ärzte
Weiterbildung „Health Management”
Wie sichere ich den wirtschaftlichen Erfolg meiner Klinik? Welche betriebswirtschaftlichen Kenntnisse benötigt man dazu? Wie positioniert man ein Krankenhaus im Markt? Wie motiviert und führt man seine Mitarbeiter und gestaltet mit ihnen gemeinsam den Erfolg?
Die Weiterbildung „Health Management“, die das mibeg-Institut Medizin bereits zum 22. Mal in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein startet, informiert leitende Ärztinnen und Ärzte über gesundheitspolitische und ökonomische Eckdaten des Gesundheitswesens und zeigt lösungsorientierte Ansätze für wirtschaftliches Handeln im Krankenhaus auf. Ziel des Seminars ist es, die ökonomischen Perspektiven medizinischer Prozesse so transparent zu machen, dass leitende Ärzte unterstützt werden in ihrer Entscheidungsverantwortung für eine optimale Patientenversorgung.Die Weiterbildung startet am 12. März 2010 und umfasst sieben Seminareinheiten im Zeitraum eines Jahres.
China
Novartis übernimmt Mehrheit an Impfstoffehersteller
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis stärkt sich im Geschäft mit Impfstoffen. Im Rahmen des Ausbaus der Aktivitäten in China übernehme Novartis eine Mehrheitsbeteiligung von 85 Prozent am Impfstoffe-Unternehmen Zhejiang Tianyuan Bio-Pharmaceutical. Der Kaufpreis betrage 125 Millionen US-Dollar und werde in Bar bezahlt, teilte Novartis am Mittwoch am Firmensitz in Basel mit. Die Transaktion sei noch von verschiedenen Bedingungen abhängig, unter anderem der Zustimmung der chinesischen Regierung und der Aufsichtsbehörden. Tianyuan ist ein Privatunternehmen, das bereits eine breite Palette von Impfstoffen gegen virale und bakterielle Erkrankungen auf dem Markt hat. 2008 erzielte die Firma einen Umsatz von 25 Millionen Dollar.
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Online-Kundenportal bei Medicalpart GmbH
Beispiellose Kundentransparenz geschaffen
Medizintechnik Management
Transparenz und Kundennähe bedeutet für Medicalpart GmbH mehr als nur eine Verpflichtung. Ein `personalisiertes Kundenportal` ermöglicht nicht nur das Absetzen von Gerätestörungen, sondern auch Zugriff auf Informationen aus dem medizinisch-technischen Gerätepark.
Für Entscheider gibt es erweiterte Informationen zu tagesaktuellen Instandhaltungskosten sowie Zugriff auf ein aussagekräftiges Berichtswesen, welches für die Durchführung betriebswirtschaftlicher Maßnahmen bedeutungsvoll ist.
Darüberhinaus werden Gebrauchsanweisungen, Personaleinweisungen, Gesetze und Verordnungen sowie weitere wichtige Kundeninformationen bereitgestellt.
Besonders hervorzuheben ist, dass durch das Kundenportal alle gesetzlichen Dokumentationspflichten gemäß dem Medizinproduktgesetz (MPG) sowie der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) erfüllt werden.
www.medicalpart.de
Namen & Nachrichten
Gesundheitsministerium
42 Millionen Euro Spendeneinnahmen
Unternehmen, Verbände und Einzelspender haben 2007 und 2008 die Behörden des Bundes mit 78,2 Millionen Euro unterstützt. Das Gesundheitsministerium profitiert am stärksten. Dies geht aus dem dritten Sponsoringbericht hervor, den das Innenministerium am Dienstag in Berlin veröffentlichte. Der höchste Anteil floss mit 42,3 Millionen Euro an das Gesundheitsministerium. Davon entfielen allein rund 39 Millionen Euro auf Sach- und Dienstleistungen für eine Kampagne zur Aidsaufklärung. Insgesamt machten Sponsoring, Spenden und sonstige Schenkungen aber nur einen Anteil von 0,00014 Prozent an den Einnahmen des Bundes aus. Sie hätten damit nur eine marginale Bedeutung, heißt es im Bericht. Die Leistungen seien Vorhaben zugute gekommen, die sonst nicht hätten verwirklicht werden können. Bei Spenden im Wert von mindestens 5000 Euro nennt der Bericht die Namen der Sponsoren - 682 von ihnen brachten zusammen rund 72,3 Millionen Euro auf.
Ärzte und Krankenhäuser gegen schwarze Schafe
Bremen richtet Deutschlands erste Clearingstelle ein
Als erstes Bundesland richtet Bremen eine Clearingstelle zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen ein. Darauf haben sich die Ärztekammer Bremen, die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bremen und die Krankenhausgesellschaft der Freien Hansestadt Bremen verständigt. Die gemeinsame Prüfstelle soll unzulässige Praktiken im Zusammenhang mit den so genannten Kopfpauschalen und Zuweiserprämien aufdecken. Viele Experten sind jedoch skeptisch, ob die Clearingstellen, die in allen Bundesländern eingerichtet werden sollen, helfen, Korrpution und Betrug im Gesundheitswesen einzudämmen. "Die Clearingsstellen werden nichts bringen, sie sind nicht in der Lage, eine ausreichende Kontrolle auszuüben", erklärte dazu Daniel Frank, 2. Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. Bernd-Dieter Meier, Kriminalwissenschaftler an der Universität Hannover, ergänzt: "Die Clearingstellen sind eine Verdopplung der Strukturen. Denn bereits 2004 mussten alle Krankenkassen Fehlverhaltensbekämpfungsstellen einrichten."
Streit um Organspenden
Bistum Augsburg: Pfarrer muss gehen
Wegen unterschiedlicher Auffassungen zur Organspende hat sich das Bistum Augsburg nach nur sieben Wochen von einem Pfarrer getrennt. Das Ordinariat bestätigte am Dienstag einen Bericht der Tageszeitung "Augsburger Allgemeine", wonach der Geistliche von der Wallfahrtskirche Violau bei Augsburg im Pfarrbrief Organspenden als "Verstoß gegen Gottes Gebot" bezeichnet hatte. Damit hatte sich der 40-Jährige gegen das offizielle Ja der Kirche zu Organspenden gestellt. Da er sich weigerte, den Standpunkt der Kirche im Pfarrbrief abzudrucken, trennte sich das Bistum von dem Priester, der zur konservativen Priesterbruderschaft "St. Petrus" gehört.
Hartmannbund
Kuno Winn bleibt Bundesvorsitzender
Kuno Winn bleibt Bundesvorsitzender des Hartmannbundes. Die Delegierten der Hauptversammlung in Potsdam bestätigten den 64-jährigen Allgemeinmediziner aus Hannover am Sonntag. Der Hartmannbund ist Berufsverband der Ärzte in Deutschland. Winn erhielt nach Verbandsangaben 35 Stimmen, sein Gegenkandidat Roland Quast aus Reutlingen 30. Nach Winns Worten will der Hartmannbund jetzt die Chance des von der neuen schwarz-gelben Bundesregierung angestrebten Neuanfanges in der Gesundheitspolitik nutzen.
Krankenkassen
Siemens Betriebskrankenkasse plant Fusion mit bkk
Die Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) will mit dem Versicherer “neue bkk” fusionieren. Durch das Bündnis entstehe eine Krankenkasse mit mehr als 950 000 Versicherten und mehr als 100 000 Firmenkunden, teilten die Unternehmen am Donnerstag in München mit. Die fusionierte Krankenkasse solle zum 1. Januar unter dem Namen SBK starten. Voraussetzung ist allerdings die Zustimmung durch das Bundesversicherungsamt. Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK gehört nach eigenen Angaben mit fast 740 000 Versicherten zu den vier größten Betriebskrankenkassen in Deutschland. Die "neue bkk" mit Sitz in Heidenheim in Baden-Württemberg zählt rund 210 000 Versicherte.
Aqua-Institut
Jeder 200. erhält riskante Medizinkombination
Das Göttinger Aqua-Institut hat im Auftrag der Techniker Krankenkasse die Arzneimittelverordnungen von knapp 4,5 Millionen Versicherten ausgewertet. Die Techniker Krankenkasse (TK) warnt vor riskanten Medikamenten-Kombinationen: Nach einer Studie im Auftrag der Kasse habe statistisch jeder 200. TK-Versicherte schon zeitgleich Medikamente verschrieben bekommen, deren Kombination ein Gesundheitsrisiko berge, teilte die TK am Mittwoch in Mainz mit. Nach Angaben der Kasse hatte das Göttinger "Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen" (Aqua) die Arzneimittelverordnungen von knapp 4,5 Millionen Versicherten ausgewertet. Bei rund 22.000 davon sei das Risiko von Wechselwirkungen der Arzneimittel festgestellt worden, die eine Gesundheitsgefährdung für den Patienten darstellten. Als ein Beispiel nannte der Leiter der TK-Landesvertretungen, Andreas Meusch, die Kombination des Cholesterinsenkers Simvastatin mit dem Antibiotikum Clarithromycin - beides häufig verschriebene Wirkstoffe. Nach Angaben des Aqua-Instituts besteht dabei unter anderem das Risiko, den Herzmuskel zu schädigen.
Klinik-News
Uniklinik Freiburg
Aufsichtsrat will Korruptionsvorwürfe klären
Der Aufsichtsrat der Freiburger Uniklinik hat sich in einer Sondersitzung mit den Korruptionsvorwürfen gegen deren Ärztlichen Direktor Wolfgang Holzgreve befasst. Das meldet die Badische Zeitung. Mitte vergangener Woche war bekannt geworden, dass bei der Freiburger Staatsanwaltschaft eine anonyme Anzeige gegen Holzgreve eingereicht worden ist. Ein Unbekannter, nach eigenen Angaben ein ehemaliger Klinikangestellter, erhebt darin schwere und konkrete Vorwürfe gegen Holzgreve. Laut Badischer Zeitung gehe es bei den Vorwürfen unter anderem um die angebliche Weitergabe von Interna in Gesprächen mit der privaten Marx-Median-Gruppe über einen Kauf der Freiburger Klinik für Tumorbiologie, um die Abrechnung privater Reisen über das Klinikum und Anweisungen an Mitarbeiter, Medikamente nur noch in bestimmten Apotheken zu kaufen. Holzgreve selbst streitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe ab und hat der Staatsanwaltschaft umfassende Unterlagen zu seiner Entlastung übergeben.
Reinhard-Nieter-Krankenhaus
Neuer Leiter für Klinik für Frauenheilkunde
Matthias Lerch ist ab 1. Januar 2010 neuer Chefarzt des Reinhard-Nieter-Krankenhauses. Der 47-Jährige ist derzeit noch als Chefarzt des Josephs-Hospitals in Warendorf/Westfalen tätig.
Niedersachsen
Pro Diako vereint Krankenhäuser in Schaumburg
Die Evangelische Holding Pro Diako vereint Krankenhäuser in Schaumburg. Der Landkreis Schaumburg hatte seine Kliniken zuvor zum Verkauf angeboten. Das berichtet das Portal www.ad-hoc-news.de: "Pro Diako habe parallel zum Bieterverfahren mit seinem Gesamtkonzept für das Schaumburger Land überzeugen können, sagte eine Sprecherin. Dieses Konzept sehe die langfristige Sicherung der Gesundheitsversorgung in der Region vor. Zur Pro Diako mit Sitz in Hannover hatten sich 1999 mehrere Träger evangelischer Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen zusammengeschlossen. Die evangelische Krankenhaus-Holding Pro Diako übernimmt die Regie in den Kliniken im niedersächsischen Landkreis Schaumburg. Die Kreiskrankenhäuser in Stadthagen und Rinteln sowie das evangelische Krankenhaus Bethel in Bückeburg werden zu einem Gesamtklinikum Schaumburger Land vereint, wie Pro Diako am Dienstag mitteilte. Die Inbetriebnahme des neuen Großkrankenhauses ist für 2013 geplant. Der Landkreis und die Stiftung Bethel gestalten die Übergangsphase mit. Zur Pro Diako mit Sitz in Hannover hatten sich 1999 mehrere Träger evangelischer Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen zusammengeschlossen. Derzeit gehören der Holding elf Krankenhäuser mit fast 3000 Betten, zehn Pflegeeinrichtungen und drei Rehabilitationszentren an. 4200 Beschäftigte erwirtschaften pro Jahr mehr als 350 Millionen Euro Umsatz."
Medizin
Uniklinik Heidelberg
Neue Bestrahlungsanlage gegen Krebs in Betrieb
Im Kampf gegen den Krebs setzt die Universitätsklinik Heidelberg künftig eine europaweit einzigartige Anlage ein. Nach mehreren Verzögerungen wurde am Montag das Heidelberger Ionentherapie-Zentrum (HIT) im Beisein von Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) offiziell eröffnet. Es soll schwerstkranken Tumorpatienten helfen, für die es bislang keine oder wenig Therapiemöglichkeiten gab. Pro Jahr können dort bis zu 1300 Patienten mit Ionenstrahlungen behandelt werden. Die Kosten und der Stromverbrauch für das Projekt sind gigantisch: Der Preis für das Gerät liegt bei 119 Millionen Euro, der Stromverbrauch entspricht einer Stadt mit 10 000 Einwohnern.
Brustkrebs
Die meisten Toten im Norden
Das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, ist in Schleswig-Holstein bundesweit am höchsten. Das teilte die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) am Dienstag in Kiel mit. Danach erliegen der Krankheit pro Jahr dort rund 73 von 100 000 Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren. In Sachsen hingegen liegt die Sterberate bei etwa 48 bundesweit am niedrigsten, in Mecklenburg- Vorpommern beträgt sie 50, wie die DAK mit Verweis auf eine Studie der Kooperationsgemeinschaft Mammographie mitteilte. Auch die Anzahl von entdeckten Tumor-Neuerkrankungen lag bei Frauen in Schleswig- Holstein im Bundesvergleich höher als in allen anderen Regionen. Die Daten bilden den Mittelwert aus den Jahren 2003 bis 2005.
Test
Ärzte unwillig bei Hautkrebs-Vorsorge
Die Mehrheit der Hautärzte verhält sich nach Auskunft von Verbraucherschützern bei Anfragen zum Hautkrebstest nicht korrekt. Oft verlange eine Praxis unzulässige Zusatzkosten oder vergraule die Vorsorgewilligen mit einem Termin am "Nimmerleinstag", berichtete Kai Vogel von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am Donnerstag in Düsseldorf. Die Verbraucherschützer hatten bundesweit 175 Hautarzt-Praxen telefonisch getestet. Gesetzlich Versicherten stehe ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre ein kostenloses Hautkrebs-Screening zu. Trotzdem verlangten ein Drittel der Hautarzt-Praxen bei der Stichprobe eine Überweisung, die Praxisgebühren oder leugneten sogar die Kostenübernahme durch die Krankenkassen, um zwischen 13 und 58 Euro vom Patienten zu verlangen. Mitarbeiter von Hautarzt-Praxen in Wiesbaden hätten sogar offen zugegeben, das kostenlose Screening zu verweigern. Mit akzeptablen Terminen geizten vor allem Ärzte in Brandenburg und Mecklenburg- Vorpommern. Viele Arzthelferinnen hätten außerdem offenbar die Anweisung, die Vorsorge madig zu machen oder zu behaupten, dem Doktor dürften dabei keine Fragen gestellt werden, um teurere Untersuchungs- Varianten zu verkaufen.
Technologie
Patentamt
Zahl der Patentanmeldungen gesunken
Die angespannte Wirtschaftslage wirkt sich auch auf die Patentanmeldungen aus. Das deutsche Patent- und Markenamt erwartet für dieses Jahr 58 000 Anmeldungen von Schutzrechten, das sind sieben Prozent weniger als 2008. Allerdings falle der Rückgang sehr moderat aus, sagte Sprecherin Stephanie Krüger im Vorfeld der Internationalen Erfindermesse IENA am Dienstag in Nürnberg. Viele Firmen würden trotz der Krise in die Forschung und die Entwicklung von Innovationen investieren. Die Erfindermesse registriert dieses Jahr eine Rekordbeteiligung: Von Donnerstag bis Sonntag sind 800 Erfindungen von Ausstellern aus 33 Ländern zu sehen. "Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass den Innovationen Platz gegeben wird", sagte Messeveranstalter Heiko Könicke. Vor allem für private Erfinder sei die Messe häufig "das Tor zum Markt". Zu sehen gibt es in Nürnberg sowohl Hightech-Innovationen im Bereich der Energiewirtschaft oder der Medizintechnik als auch praktische Alltagshilfen.
Stellenmarkt
Stellenmarkt November 2009
Bereich, Stelle Firma, Ort Link Technologie
Leiter (m/w) der Konzern-ITVitos GmbH
Kassel» Anzeigen Wirtschaft
Vertriebsmitarbeiter Gesundheitswesen (m/w)Lattemann & Geiger Dienstleistungsgruppe
Dietmannsried» Anzeigen Wirtschaft
Interne Revision (Innenrevisor/in)RHÖN-KLINIKUM AG
Bad Neustadt/Saale» Anzeigen Wirtschaft
Krankenhausdirektor/inDr. Heimeier & Partner
Düsseldorf» Anzeigen Wirtschaft
Betriebswirtschaftliche Leitung (m/w)Gesundheitsverbund HBH-Kliniken
Singen (Hohentwiel)» Anzeigen Management
Verwaltungsleiter (m/w)Fachklinikum Borkum GmbH & Co. KG
Bonn» Anzeigen Pflege
Pflegedirektor/-direktorinMummertHealthcare Gesellschaft für Executive Consulting mbH
Hannover» Anzeigen Medizin
(ltd.) Oberarzt Neurologie (m/w)IHRK CONSULTING
München» Anzeigen Management
Leiterin/Leiter Stabstelle Personal- und Organisationsentwicklung / QualitätsmanagementEvangelisches Krankenhaus Oberhausen GmbH
Oberhausen» Anzeigen Management
Verantwortliche/n für KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess)Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach gGmbH
Bergisch Gladbach» Anzeigen Preise
Die Aktionspreise finden Sie als PDF-Dokument unter: http://www.kma-online.de/fb/download/formulare/atf_wp_stellenmarkt.pdfKontakt Anzeigenverkauf
Adelheid Rödig • Telefon: 08592/9357-17 • Telefax: 08592/9357-29 • E-Mail: adelheid.roedig@kma-medien.de
Vorschau
Vorschau kma medien - Dezember 2009
kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin
Die Dezember-Ausgabe von kma beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Qualitätsmanagement.
Anzeigenschluss: 25.11.2009
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- Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
- Adelheid Rödig, Telefon: 08592/9357-17 oder E-Mail: adelheid.roedig@kma-medien.de






