Inhalt
- [1] Rösler will Krankenversicherung umkrempeln
- [2] Höherer Zuschuss für Kassen deckt Defizit nicht
- [3] Ratiopharm will 2013 Billig-Viagra verkaufen
- [4] Kompetentes Lobbying
- [5] Ausgaben um 3,4 Milliarden Euro gestiegen
- [6] 10 Jahre ZeQ – Unser Seminarprogramm im Jubiläumsjahr
- [7] Ehemalige Ministerin soll größte Krankenkasse führen
- [8] PPP-Handbuch in der 2. Auflage
- [9] Keine Gesprächspsychotherapie auf Kassenkosten
- [10] Geschäftssteuerung in Großkliniken
- [11] Umgang mit schwierigen Zeitgenossen
- [12] Frauenärzte streiken
- [13] Entschädigung nach „unvernünftigem” Rettungsversuch
- [14] Schutz von Fehlermeldern verbessern
- [15] Finanzsorge statt Vorsorge
- [16] Neustrukturierung spart drei Millionen
- [17] Nikolaus Marx ist neuer Chef der Kardiologie
- [18] Konzern will Mehrheit an Medigreif übernehmen
- [19] Badischer Klinikbetreiber steigert Gewinn
- [20] Landkreis Rottal-Inn verhindert Klinikverkauf an Rhön
- [21] SHG baut für 13 Millionen weiter
- [22] Der Klinikkonzern engagiert sich in Saudi Arabien
- [23] Schmidke neuer Vorstandschef
- [24] 15.000 Neuerkrankungen pro Woche
- [25] Brustaufbau mit Schweinehaut-Material
- [26] Kasse darf Rollstuhlfahrer nicht an Verwandte verweisen
- [27] Stellenmarkt November 2009
- [28] Vorschau kma medien - Dezember 2009
Politik
Gesundheitsreform
Rösler will Krankenversicherung umkrempeln
Gegen den geschlossenen Widerstand der Opposition will Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) die gesetzliche Krankenversicherung umkrempeln. Im Bundestag verteidigte der Minister am Donnerstag die geplante Festschreibung des Arbeitgeberbeitrags und eine forcierte Umstellung der Finanzierung der Krankenkassen von Beiträgen auf Steuermittel. SPD, Linke und Grüne warnten vor einem Ende des solidarischen Systems. Gesundheitsreformen waren nach Röslers Worten bisher vor allem Kostendämpfungsgesetze. Die steigenden Kosten dürften nicht automatisch zulasten des Faktors Arbeit gehen. Notwendig sei deshalb eine Entkoppelung der Krankenversicherungskosten von den Lohnzusatzkosten. "Nicht weil wir den Arbeitgebern einen Gefallen tun wollen, sondern weil wir Arbeitslosigkeit verhindern müssen", sagte Rösler.
Wachstumsbremsen für die Gesundheitsbranche mit ihren vier Millionen Beschäftigten sollten gelockert werden. "Es gibt in Deutschland kaum ein System, das regulierter ist", sagte Rösler. "Der freie und faire Wettbewerb ist (...) besser als der Weg in die Einheitskasse und staatliche Zwangswirtschaft", sagte er und kritisierte damit indirekt seine Vorgängerin Ulla Schmidt (SPD). Die Versicherten sollten mehr Wahlfreiheit bekommen. "Solidarität und Eigenverantwortung sind keine Gegensätze", fügte der Minister hinzu.
Kassenloch
Höherer Zuschuss für Kassen deckt Defizit nicht
Gesetzlich Krankenversicherte müssen trotz des geplanten zusätzlichen Steuerzuschusses für die Kassen weiter mit Zusatzbeiträgen rechnen. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wies am Samstag darauf hin, dass ein Fehlbetrag bleibe. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hatten sich darauf geeinigt, den Steuerzuschuss für die Kassen wegen krisenbedingter Ausfälle im kommenden Jahr einmalig um 3,9 Milliarden Euro zu erhöhen.
Kabinett und Parlament müssen nach Angaben eines Sprechers des Finanzministeriums noch zustimmen. Damit werden 2010 rund 15,7 Milliarden Euro Steuergelder in den Gesundheitsfonds fließen. Der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, Florian Lanz, begrüßte die Pläne. "Es ist jedoch wichtig, auch die Ausgabenseite in den Blick zu nehmen." Die Einnahmen der Pharmaindustrie, der Krankenhäuser und der Ärzte dürften nicht ungebremst steigen. Der am Ende verbleibende Fehlbetrag werde "allerdings über kassenindividuelle Zusatzbeiträge oder aus Rücklagen aufgebracht werden müssen", sagte Lanz.
Wirtschaft
Potenzmittel
Ratiopharm will 2013 Billig-Viagra verkaufen
Der Generika-Hersteller Ratiopharm will nach Informationen der “WirtschaftsWoche” 2013 ein Billig-Viagra auf den deutschen Markt bringen. Dann laufe das Viagra-Patent des US-Konzerns Pfizer in Deutschland aus. Die Genehmigung der europäischen Zulassungsbehörde für sein Potenzmittel erwartete Ratiopharm bereits zum Jahreswechsel, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise. Generika sind Nachahmermedikamente, die nach Ablauf des Patentschutzes mit gleichen Wirkstoffen zu niedrigeren Preisen auf den Markt kommen.
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ZENO-Workshop:
Kompetentes Lobbying
Veranstaltung am 20. Januar 2010 in Berlin
Ohne kompetentes Lobbying sind politische Entscheidungsprozesse kaum denkbar. Für alle Teilnehmer im Gesundheitsmarkt ist es erforderlich, die eigenen Vorstellungen und Interessen politisch zu kommunizieren. Dieser Workshop soll Beteiligten im Gesundheitswesen Grundstrukturen des parlamentarischen Betriebs, der Denk- und Arbeitsweise von Parlamentariern und ihrer Gremien näherbringen.
Vor allen Dingen geht es aber um die Vermittlung von Erfahrungen mit Instrumenten des Lobbying und der Roadshow.
Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.deOhne kompetentes Lobbying sind politische Entscheidungsprozesse kaum denkbar. Für alle Teilnehmer im Gesundheitsmarkt ist es erforderlich, die eigenen Vorstellungen und Interessen politisch zu kommunizieren. Dieser Workshop soll Beteiligten im Gesundheitswesen Grundstrukturen des parlamentarischen Betriebs, der Denk- und Arbeitsweise von Parlamentariern und ihrer Gremien näherbringen. Vor allen Dingen geht es aber um die Vermittlung von Erfahrungen mit Instrumenten des Lobbying und der Roadshow.
Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de
Krankenhauskosten
Ausgaben um 3,4 Milliarden Euro gestiegen
Auch die Gesundheitsreform kann den Anstieg der Krankenhauskosten nicht stoppen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Ausgaben der Krankenhäuser im vergangenen Jahr auf 72,6 Milliarden Euro. Das waren 3,4 Milliarden Euro oder fünf Prozent mehr als 2007, teilte die Statistikbehörde in Wiesbaden am Donnerstag mit. Für das laufende Jahr erwarten die gesetzlichen Krankenkassen sogar eine Steigerung um etwa 7,5 Prozent. Größter Kostentreiber im Jahr 2008 war nach Berechnungen der Statistiker aber nicht die medizinische Versorgung, sondern die Ausgaben für Wasser, Energie und Heizung. Dafür zahlten die Kliniken 10,9 Prozent mehr. Auf Platz zwei folgten mit einem Plus von 9,6 Prozent die Ausgaben für Lebensmittel. Die Personalkosten stiegen um 3,4 Prozent auf 43,4 Milliarden Euro. Die 2083 deutschen Krankenhäuser mit ihren 503 000 Betten nahmen im vergangenen Jahr 17,5 Millionen Menschen stationär auf. Bei den Patienten wurde ein Zuwachs um zwei Prozent (341 000) registriert. Die Zahl der Kliniken verringerte sich um vier, die der Betten um 3 600. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Tage auf 8,1 Tage gesunken.
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ZeQ Management Campus
10 Jahre ZeQ – Unser Seminarprogramm im Jubiläumsjahr
Spannende Themen und kompetente Referenten
Wir möchten uns bedanken für 10 Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit, anregende Diskussionen sowie spannende und fröhliche Seminarstunden.
Auch 2010 haben wir viele neue Seminarthemen im Programm, die Sie noch besser darin unterstützen, sich für die Herausforderungen in Ihrem Berufsalltag zu wappnen. Um den Anforderungen einer ganzheitlichen Ausbildung nachzukommen, haben wir auch unser Weiterbildungsprogramm ausgeweitet und bieten neben dem ZeQ-Qualitätsbeauftragten auch Kurse zum QM nach dem Curriculum der Bundesärztekammer sowie den NLP-Practitioner an.
Im ZeQ Management Campus erwarten Sie spannende Themen, kompetente Referenten, ein angenehmes Ambiente und interessante Gespräche. Überzeugen Sie sich selbst!
Informationen erhalten Sie per E-Mail (training@zeq.de), Telefon (0621/328850-35) oder unter www.management-campus.eu.
Barmer
Ehemalige Ministerin soll größte Krankenkasse führen
Mit der Unterzeichnung des Fusionsvertrags von Barmer und Gmünder Ersatzkasse GEK ist der Weg für die größte Krankenkasse Deutschlands frei. An die Spitze des Kassen-Giganten Barmer GEK mit 8,6 Millionen Versicherten soll die ehemalige nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Birgit Fischer (56) treten. Die neue Kasse soll zum Jahresanfang an den Start gehen und wird dann die Techniker Krankenkasse mit ihren 7,3 Millionen Versicherten von Platz 1 verdrängen. Die ehemalige nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Birgit Fischer (56) soll an die Spitze der künftig größten gesetzlichen Krankenkasse treten. Die Vize-Vorstandschefin der Barmer Ersatzkasse soll nach dem für Jahresende geplanten Rückzug von Barmer-Chef Johannes Vöcking an dessen Stelle treten. Einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag) bestätigte Barmer-Sprecher Athanasios Drougias der dpa in Berlin. Ihr Stellvertreter soll GEK-Chef Rolf-Ulrich Schlenker werden.
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ANDREE CONSULT
PPP-Handbuch in der 2. Auflage
Herr Fred Andree und Frau Stephanie Dreher
Die zweite Auflage des „PPP-Handbuch“, herausgegeben durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband, wurde im Zuge der 2. Auflage aktuell um das zusätzliche Kapitel „PPP im Krankenhaussektor“ erweitert. Als Autoren des neuen Kapitels konnten Herr Fred Andree und Frau Stephanie Dreher vom Beratungsunternehmen ANDREE CONSULT gewonnen werden. Die Verfasser sind bereits seit Jahren auf Finanzierungs- und Beschaffungsvorhaben im Krankenhausmarkt spezialisiert und begleiten u. a. das PPP-Pilotprojekt des Landes Hessen „Neubau der Hochtaunus-Kliniken GmbH“.
Weitere Informationen finden Sie unter www.andreeconsult.de.
Bundessozialgericht
Keine Gesprächspsychotherapie auf Kassenkosten
In einem letztinstanzlichen Urteil hat das Bundessozialgericht (BSG) den Gemeinsamen Bundesausschuss in seiner Entscheidung bestätigt. Die Gesprächspsychotherapie wird nicht als Richtlinienverfahren der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die Psychotherapie-Richtlinie aufgenommen (Aktenzeichen B 6 KA 45/08 R und B 6 KA 11/09 R). Das höchste deutsche Sozialgericht bestätigte damit am vergangenen Mittwoch in Kassel Urteile der Landessozialgerichte (LSG) Baden-Württemberg und Hessen. Lediglich in leistungsrechtlicher Hinsicht hat das BSG einen Anspruch von Versicherten auf Behandlung mit Gesprächspsychotherapie für möglich gehalten. Dies gelte jedoch nur dann, wenn die Patienten mit hinreichender Sicherheit ausschließlich an Depressionen erkrankt sind und nicht an weiteren psychischen Störungen leiden (sogenannte Komorbidität).
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ZENO-Workshop:
Geschäftssteuerung in Großkliniken
Veranstaltung am 03. Februar 2010 in Berlin
Seit mehreren Jahren sind Sparzwang und Kostendruck, Rationierung und Ressourcenknappheit im Gesundheitssektor in aller Munde. Das gilt besonders für die kostenintensive Universitätsmedizin und für Großkliniken. Der Workshop konzentriert sich auf Machbares für die konkrete Arbeitsebene des Managements. Er fokussiert zentrale Kostentreiber in Großkliniken und Universitätsmedizin und weist Wege zur Aufwärtsmobilität in Richtung zielorientierter Geschäftssteuerung auf.
Der Anspruch des Workshops ist, nicht in der Identifizierung von großklinischen Wirtschaftlichkeitsproblemen stecken zu bleiben, sondern zur wirklichkeits- und fallnahen Umsetzung im Unternehmensmanagement hinsichtlich Kerngeschäft und Add On-Geschäften überzuleiten.
Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.deOhne kompetentes Lobbying sind politische Entscheidungsprozesse kaum denkbar. Für alle Teilnehmer im Gesundheitsmarkt ist es erforderlich, die eigenen Vorstellungen und Interessen politisch zu kommunizieren. Dieser Workshop soll Beteiligten im Gesundheitswesen Grundstrukturen des parlamentarischen Betriebs, der Denk- und Arbeitsweise von Parlamentariern und ihrer Gremien näherbringen. Vor allen Dingen geht es aber um die Vermittlung von Erfahrungen mit Instrumenten des Lobbying und der Roadshow.
Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de
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ZeQ Management Campus
Umgang mit schwierigen Zeitgenossen
Ihre Rolle als Führungskraft
Als Führungskraft sind Sie aufgrund Ihrer Rolle häufiger mit Konflikten konfrontiert als Ihre Mitarbeiter. Erlernen Sie Handwerkszeug, um beim Umgang mit schwierigen Zeitgenossen die Übersicht zu behalten. 10.-11.12.09 (Mannheim)
Medien- und Kameratraining
Über den Erfolg Ihrer Klinik entscheiden nicht nur Leistung, Qualität und Wirtschaftlichkeit. Ausschlaggebend ist auch Ihr persönlicher Auftritt als Repräsentant Ihrer Klinik.
So überzeugen Sie in der Öffentlichkeit: 28.01.2010 oder 16.09.2010 (Mannheim)
Klare Botschaften in schwierigen Zeiten: 29.01.2010 oder 17.09.2010 (Mannheim)
Der ZeQ Management Campus ist eine Stätte des Dialogs – Erfahrungsaustausch zwischen Führungskräften und Fachexperten steht im Vordergrund. Informationen und weitere Termine erhalten Sie per Telefon (0621/32885035) oder unter www.management-campus.eu.
Namen & Nachrichten
Frankreich
Frauenärzte streiken
Ein Streik von Frauenärzten in französischen Privatkliniken hat zu Engpässen in den Geburtsabteilungen geführt. In der größten Frauenklinik des Landes in Nantes würden die Ärzte aus Protest keine Entbindungen mehr vornehmen, berichtete der Sender France-Info am Sonntag. Die Mediziner verlangen, dass sie bei ärztlichen Fehlern mehr als zehn Jahre lang Versicherungsschutz genießen. Der Senat diskutiert derzeit einen Gesetzesentwurf, der den Versicherungsschutz auf diese Zeitspanne begrenzen soll. Bei ärztlichen Fehlern sind Klagen bis zu 28 Jahre danach möglich.
Frankreich
Entschädigung nach „unvernünftigem” Rettungsversuch
Ein französisches Krankenhaus soll einem Elternpaar eine Entschädigung zahlen, weil Ärzte “unvernünftig hartnäckig” versucht hatten, ihr Neugeborenes zu retten. Das Kind überlebte mit schweren Hirnschäden und ist schwerbehindert. Das Verwaltungsgericht von Nîmes verurteilte das Krankenhaus von Orange wegen eines "medizinischen Fehlers", berichtete die Zeitung "Le Monde". Das Kind war im Dezember 2002 mit zu langsamem Herzrhythmus und extremen Erstickungsanzeichen geboren worden. Die Mediziner bemühten sich 25 Minuten lang um eine Reanimation. Dann gab ein Arzt den Eltern den Tod bekannt. Währenddessen versuchten seine Kollegen weiter, das Baby zu retten - und brachten das Herz schließlich richtig zum Schlagen. Doch weil das Gehirn zu lange nicht durchblutet war, trug der Säugling schwere körperliche und geistige Schäden davon. Die Ärzte hätten sich unvernünftig hartnäckig gezeigt, weil sie die "sehr vorhersehbaren verheerenden Folgen für das Kind nicht berücksichtigt" hätten, urteilte das Gericht. Die Höhe der Entschädigung soll festgelegt werden, sobald eine Kommission beurteilt hat, welche Behinderungen angeboren sind und welche während der Reanimation entstanden. Die Eltern verlangten mindestens 500 000 Euro. Das Krankenhaus hat das Urteil akzeptiert. Die französische Gesellschaft für Anästhesie rät davon ab, bei Neugeborenen länger als 20 Minuten zu versuchen, sie wiederzubeleben.
Marburger Bund fordert
Schutz von Fehlermeldern verbessern
Auf ihrer Hauptversammlung forderte die Ärztegewerkschaft Marburger Bundes den Deutschen Bundestag auf, für mehr Informationsfreiheit einzutreten. Der Schutz von Fehlermeldern (Whistleblowers) für das Gesundheitswesen solle gesetzlich festgeschrieben werden, so die Gewerkschaft. Dies sei auch Voraussetzung dafür, dass die Idee des Critical Incident Reporting Systems (CIRS), also der Mitteilung von Beinahe-Schadensfällen, nachhaltig Fuß fassen kann. "Die Beschäftigten im Gesundheitswesen dürfen keine arbeitsrechtlichen Folgen befürchten müssen, wenn sie Gefahren und Rechtsverstöße in ihrem Arbeitsbereich melden. Eine Novellierung des § 612a BGB zum Informationsschutz für Beschäftigte mit der Aufnahme eines Anzeigerechtes ist erforderlich", heißt es in dem Beschluss des Ärzteverbandes. Aus eigenen und fremden Fehlern beziehungsweise Beinahe-Fehlern zu lernen, sei ein wichtiger Baustein in der Strategie der Fehlervermeidung. "Geeignete Instrumente sind neben Schadenfallbewertungen und Fallbesprechungen vor allem freiwillige Berichtssystem (Critical Incident Reporting-System/CIRS). Ihre Anwendung, Weiterentwicklung und die Vernetzung der mit ihnen arbeitenden Krankenhäuser sind wichtige Zukunftsaufgaben", so die MB-Hauptversammlung.
Umfrage
Finanzsorge statt Vorsorge
Jeder zehnte Deutsche verzichtet auf Vorsorge und Früherkennung, um die zehn Euro Praxisgebühr zu sparen. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Von den unter 35-Jährigen gab sogar jeder Siebte an, mit Blick auf die Geldbörse von der Früherkennung abzusehen. Dabei gilt für alle Vorsorge- und Früherkennungstermine vom Gesundheits-Check-up über die Zahnvorsorge bis zum Hautkrebs-Screening: Die Kontrolluntersuchungen sind kostenlos.
Klinik-News
Regio-Kliniken
Neustrukturierung spart drei Millionen
Die Sana AG will so schnell wie möglich aus dem Sale-and-lease-back-Vertrag bei den Regio-Kliniken aussteigen. Das melden die "Uetersener Nachrichten". Durch die Neustrukturierung der Finanzierung könne laut einer Vorlage des Kreises bis zu 3,1 Millionen Euro gespart werden. Der Münchner Klinikkonzern, der kürzlich bei den Regio-Kliniken eingestiegen ist, zieht damit eine im Übernahme-Vertrag festgeschriebene Option, um möglichst schnell aus dem umstrittenen Geschäft auszusteigen. Der Mietrückkauf der Krankenhäuser kostet den Regio-Kliniken laut Uetersener Nachrichten 8,6 Millionen Euro im Jahr. "Nach der Neustrukturierung wie die Sana sie plant, sollen die Regio-Kliniken künftig nur noch 5,5 Millionen Euro im Jahr für Kredite bezahlen", schreibt das Blatt. Weiter heißt es: "Die Sana AG wird den Klinken ein mit vier Prozent verzinstes Gesellschafterdarlehen in Höhe von 102 Millionen Euro gewähren. Der Kreis soll den Kliniken weitere 14 Millionen Euro mit einer vereinbarten jährlichen Tilgung von vier Prozent leihen, um die Kosten der Transaktion zu begleichen. Die Mehrkosten sollen sich aber durch die Zinsersparnis bereits nach fünf Jahren amortisieren."
Universitätsklinikum Aachen
Nikolaus Marx ist neuer Chef der Kardiologie
Der Generika-Hersteller Ratiopharm will nach Informationen der “WirtschaftsWoche” 2013 ein Billig-Viagra auf den deutschen Markt bringen. Nikolaus Marx übernimmt die Leitung der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Aachen (Kardiologie, Pneumologie und Angiologie). Er ist Nachfolger von Malte Kelm. Der 41-jährige Marx war zuletzt leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin II am Ulmer Universitätsklinikum. Nach dem Medizinstudium in Mainz, Genf und Düsseldorf absolvierte Marx ein Forschungsstipendium an der Harvard Medical School in Boston.
Rhön-Klinikum
Konzern will Mehrheit an Medigreif übernehmen
Der Klinikbetreiber Rhön-Klinikum will sich mit 94 Prozent an der Medigreif-Betriebsgesellschaft für Krankenhäuser und integrative Gesundheitszentren mbH beteiligen. Der Kauf erfolge zum 1. Januar 2010 und unterliege noch der kartellrechtlichen Prüfung, teilte Rhön am Mittwoch in Bad Neustadt an der Saale mit. Medigreif betreibt den Angaben zufolge fünf akutstationäre Einrichtungen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt verfüge die Betriebsgesellschaft über 842 Betten und beschäftige rund 830 Mitarbeiter.
Mediclin
Badischer Klinikbetreiber steigert Gewinn
Der Klinikbetreiber Mediclin AG hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009 Umsatzerlöse in Höhe von 351 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind 9 Millionen Euro oder 2,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum. Das Konzernbetriebsergebnis in Höhe von 13,3 Millionen Euro lag um eine Million Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres (12,3 Millionen Euro). Der den Aktionären zuzurechnende Konzernüberschuss erhöhte sich auf 7,6 Millionen Euro (Vorjahr: 6,2 Millionen Euro). Für das Gesamtjahr 2009 rechnet MediClin ohne externes Wachstum mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres und einem dem Vorjahr vergleichbaren Ergebnis.
Bürgerentscheid
Landkreis Rottal-Inn verhindert Klinikverkauf an Rhön
89,41 Prozent der Wähler votierten bei einem Bürgerentscheid gegen die geplante Veräußerung von drei kommunalen Kliniken an den Klinikkonzern Rhön AG. Die Bürger im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn haben einen Verkauf der drei Kreiskrankenhäuser in Eggenfelden, Pfarrkirchen und Simbach an den Klinikbetreiber Rhön AG abgelehnt. In einem Bürgerentscheid sprachen sich am Sonntag 89,4 Prozent der Stimmberechtigten gegen den Schritt aus. Nur 10,5 Prozent votierten für einen Verkauf der Häuser an Rhön, wie ihn Landrätin Bruni Mayer und die große Mehrheit des Kreistags angestrebt hatten. Von knapp 93.500 Stimmberechtigten gingen fast 50.400 zur Urne – damit lag die Wahlbeteiligung für einen Bürgerentscheid relativ hoch: bei 53,9 Prozent. Der Landkreis muss die drei Häuser jährlich mit einer Millionensumme subventionieren und wollte das Geld anderweitig verwenden. In den kommenden Jahren sind Defizite von jeweils 4,5 Millionen Euro pro Jahr prognostiziert. Während die Klinik in Eggenfelden fast eine "schwarze Null" erreicht, laufen in Pfarrkirchen und Simbach Millionendefizite auf. Der private Klinikbetreiber Rhön hatte zugesichert, alle drei Klinikstandorte zu erhalten, wollte außerdem über 35 Millionen Euro investieren und versprach einen Kündigungsschutz für die Mitarbeiter bis 2013. Der Bürgerentscheid war nötig geworden, nachdem sich eine Bürgerinitiative dem Mehrheitsbeschluss des Kreistages zum Verkauf der Kliniken widersetzt hatte. Landrätin Mayer zeigte sich "bitter enttäuscht" vom Ergebnis des Entscheids. Landkreis und Kreistag müssen jetzt selber mit ihren defizitären Krankenhäusern klar kommen. Einen Plan B gibt es noch nicht. Mayer will sich in dieser Woche zu einem ersten Gespräch mit den Fraktionsspitzen treffen.
Saarland
SHG baut für 13 Millionen weiter
Die Saarland-Heilstätten-GmbH (SHG) investiert kräftigt weiter an ihren Kliniken in Völklingen. Im Jahr 2010 soll dort ein neuer Trakt mit fünf Operationssälen auf neuestem Stand der Technik entstehen, meldet die "Saarbrücker Zeitung". Darin heißt es: " Die SHG hat erst im Frühjahr für gut zwei Millionen Euro das frühere St. Michael-Krankenhaus gekauft, will es mit einer Investion von rund zehn Millionen Euro in eine moderne Reha-Klinik mit rund 100 Betten umwandeln. Nun nimmt die SHG 13 weitere Millionen in die Hand, um ihre bestehenden Klinken in Völklingen zu verbessern." Unter anderem soll ein neuer OP-Trakt mit fünf Sälen entstehen. Die SHG-Kliniken beschäftigen in Völklingen rund 1000 Mitarbeiter, darunter 100 Ärzte. Sie sind zweitgrößter Arbeitgeber in der Stadt. Rund 16.000 Patienten werden pro Jahr stationär behandelt, weitere 12.000 ambulant betreut. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei 65 Millionen Euro.
Asklepios
Der Klinikkonzern engagiert sich in Saudi Arabien
Die Asklepios Kliniken International GmbH bestätigt einen Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. In der neu entstehenden King Abdullah Economic City wird Asklepios den Aufbau einer ersten Notfallversorgung sowie mit einer Poliklinik die ersten Strukturen der Gesundheitsversorgung übernehmen. Die King Abdullah Economic City soll in den kommenden Jahrzehnten zu einer Metropole mit etwa zwei Millionen Einwohner heranwachsen. Für Asklepios ist es das erste Engagement im arabischen Raum. Neben der Notfallversorgung wird Asklepios auch eine Poliklinik mit vielfältigen medizinischen Angeboten betreiben. So beherbergt die für Asklepios als Referenzprojekt wichtige Poliklinik unter anderem die Gebiete Innere Medizin, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie, Pädiatrie und weitere medizinische Disziplinen. Zum Klinikkonzern Asklepios gehören über 100 Einrichtungen, knapp 40 Tageskliniken, rund 22.000 Betten und 36.000 Mitarbeiter in Deutschland, Europa und den USA.
Klinikum Augsburg
Schmidke neuer Vorstandschef
Alexander Schmidtke übernimmt zum 1. Februar den Posten des Alleinvorstands des Klinikums Augsburg. Er löst Anselm Berger ab, der den Maximalversorger zwölf Jahre lang geleitet hat. Bisher ist Schmidtke Geschäftsführer der St. Vinzenz Krankenhaus GmbH und des Herz-Jesu-Krankenhauses in Fulda. Der 44-jährige ist gelernter Krankenpfleger und Diplomkaufmann. Bevor er nach Fulda wechselte saß Schmidkte zwischen 1992 und 2003 im Vorstand der Uniklinik Erlangen-Nürnberg. Das Klinikum Augsburg ist Lehrkrankenhaus der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität und behandelt jährlich rund 67.000 stationäre und 140.000 ambulante Patienten. In den 24 Kliniken und Instituten sind gut 5.300 Mitarbeiter beschäftigt. Schmidtke müsse, so schreibt die Augsburger Allgemeine, das angeschlagene Haus aus der Krise führen. Schmidtke verfügt auch über politische Kontakte. In Franken saß er im CSU-Gesundheitsausschuss, in Hessen ist er für die CDU im Kreistag.
Medizin
Schweinegrippe
15.000 Neuerkrankungen pro Woche
In Deutschland infizieren sich mittlerweile mehr als 15 000 Menschen pro Woche mit der Schweinegrippe. So viele Fälle würden gemeldet, erläuterte Gérard Krause, Infektionsexperte am Robert-Koch-Institut. "Und das sind nur die laborbestätigten Fälle." Viele Erkrankungen würden gar nicht erst erfasst, da das Meldesystem geändert worden sei. "Ärzte werden jetzt gebeten, keine Verdachtsfälle mehr zu melden, sondern nur die laborbestätigten Fälle und Todesfälle." Ein Nachweis im Labor werde aber nur bei ungewöhnlichen Krankheitsverläufen angestrebt.
Universität München
Brustaufbau mit Schweinehaut-Material
Münchner Forscher haben ein neues Verfahren zum Brustaufbau für Frauen entwickelt, denen wegen einer Krebserkrankung die Brust entfernt werden musste. Als europaweit erstes Zentrum haben sie auf die Standard-Methode einer Transplantation von körpereigenem Gewebe verzichtet, wie die Klinik für Geburtshilfe und Frauenheilkunde der Universität München am Donnerstag in München mitteilte. Das neue Verfahren solle wesentlich schonender sein, hieß es. Dabei wird Unterhaut-Material von Schweinen eingesetzt, das den Aufbau von neuem Brustgewebe fördert. Für den Aufbau einer neuen Brust ist bisher eine Entnahme von Haut- und Fettgewebe meist am Bauch, aber auch an Po oder Rücken üblich. Großer Nachteil dabei: "An der Entnahmestelle entstehen große Narben", erläuterte der Leitende Oberarzt Darius Dian von der Frauenklinik. Beim neuen Verfahren wird eine sogenannte "Strattice Reconstructive Tissue Matrix" eingesetzt das ist ein steriles Gewebegerüst, das die Regeneration und den Aufbau von Brustgewebe unterstützt. Dieses Gerüst stamme aus der Unterhaut von Schweinen, wie die Wissenschaftler erläuterten. Befreit von allen tierischen Zellen und anderen Stoffen löse das Gerüst nach den bisherigen, wenngleich noch wenigen Erfahrungen keine Abstoßungsreaktionen aus. "Das essenzielle biomechanische Gerüst samt Blutgefäßen hingegen bleibt in seinem natürlichen Zustand erhalten, wird vom Empfänger erkannt und von dessen Körper angenommen", hieß es weiter in der Mitteilung der Klinik.
Recht
Urteil
Kasse darf Rollstuhlfahrer nicht an Verwandte verweisen
Eine Krankenkasse darf einem Behinderten nicht einfach einen Rollstuhl mit der Begründung verweigern, er könne sich ja von seinen Verwandten schieben lassen. Ziel der Versorgung sei es gerade, den Behinderten unabhängig zu machen, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Entscheidung des Bundessozialgerichts vom August "Deshalb besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Versorgung mit einem Elektrorollstuhl, wenn ein Versicherter nicht (mehr) in der Lage ist, den Nahbereich der Wohnung mit einem vorhandenen Rollstuhl aus eigener Kraft zu erschließen", entschieden die Kasseler Richter. Geklagt hatte ein 63-Jähriger, der schwer an Diabetes mellitus erkrankt ist und schon an beiden Beinen amputiert wurde. Im Haus nutzt er einen üblichen, von der Kasse bezahlten Rollstuhl, der von ihm per Handreifen bewegt wird und auch von Angehörigen geschoben werden kann. Außerhalb des Hauses hat er ein ähnliches, selbst beschafftes Modell. Wegen Kreislauf- und Herzproblemen und einer chronischen Entzündung beider Arme durch das ständige Fahren kann er den Rollstuhl selbst aber kaum noch bewegen. Die Kasse argumentierte, seine Frau oder der Schwiegersohn könnten den Mann doch schieben. Im Gegensatz zu den ersten beiden Instanzen sahen Deutschlands höchste Sozialrichter das anders: Die Hilfe solle den Behinderten unabhängig machen, deshalb könne der Verweis auf Angehörige nicht akzeptiert werden.
Stellenmarkt
Stellenmarkt November 2009
Bereich, Stelle Firma, Ort Link Pflege
Bereichsleitung m/wKlinikum Garmisch-Partenkirchen
Garmisch-Partenkirchen» Anzeigen Pflege
Gesundheits- und (Fach) Krankenpfleger/inKlinikum Garmisch-Partenkirchen
Garmisch-Partenkirchen» Anzeigen Medizin
OP Bereichsleitungen m/wKlinikum Garmisch-Partenkirchen
Garmisch-Partenkirchen» Anzeigen Medizin
Gesundheits- und (Fach-)Krankenpfleger/inKlinikum Garmisch-Partenkirchen
Garmisch-Partenkirchen» Anzeigen Medizin
Operationstechnische Assistenz (OTA) m/wKlinikum Garmisch-Partenkirchen
Garmisch-Partenkirchen» Anzeigen Wirtschaft
Leiterin / Leiter EinkaufElblandkliniken Meißen GmbH & Co. KG
Meißen» Anzeigen Management
Projektentwickler (m/w)St. Marien-Hospital Hamm gGmbH
Hamm» Anzeigen Technologie
Leiter/in MedizintechnikKliniken München Pasing und Perlach GmbH
München» Anzeigen Technologie
Technischer Leiter (m/w)Krankenhaus Gebäudemanagement GmbH
Eisenhüttenstadt» Anzeigen Technologie
Medizintechniker (m/w)St. Franziskus-Hospital
Köln» Anzeigen Technologie
Leiter (m/w) der Konzern-ITVitos GmbH
Kassel» Anzeigen Wirtschaft
Vertriebsmitarbeiter Gesundheitswesen (m/w)Lattemann & Geiger Dienstleistungsgruppe
Dietmannsried» Anzeigen Wirtschaft
Interne Revision (Innenrevisor/in)RHÖN-KLINIKUM AG
Bad Neustadt/Saale» Anzeigen Preise
Die Aktionspreise finden Sie als PDF-Dokument unter: http://www.kma-online.de/fb/download/formulare/atf_wp_stellenmarkt.pdfKontakt Anzeigenverkauf
Adelheid Rödig • Telefon: 08592/9357-17 • Telefax: 08592/9357-29 • E-Mail: adelheid.roedig@kma-medien.de
Vorschau
Vorschau kma medien - Dezember 2009
kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin
Die Dezember-Ausgabe von kma beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Qualitätsmanagement.
Anzeigenschluss: 25.11.2009
Kontakt Anzeigenverkauf:
- Gerhard Hirz, Telefon: 08592/9357-12 oder E-Mail: gerhard.hirz@kma-medien.de
- Adelheid Rödig, Telefon: 08592/9357-17 oder E-Mail: adelheid.roedig@kma-medien.de



