Inhalt

Politik

Forderungen

Erste Tarifrunde für Ärzte an kommunalen Kliniken

Die Tarifverhandlungen für etwa 55.000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern haben in Frankfurt am Main begonnen. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund ging mit einer Forderung von fünf Prozent mehr Geld in die Tarif-Auseinandersetzung. Zudem sollen unter anderem die nächtlichen Bereitschaftsdienste um etwa ein Drittel besser als bisher honoriert werden. Laut Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) addieren sich die Forderungen damit auf ein Volumen von mehr als acht Prozent. VKA-Verhandlungsführer Joachim Finklenburg nannte dies "utopisch" und "schlicht nicht bezahlbar". Die Gespräche wurden nach knapp zwei Stunden ergebnislos abgebrochen und auf den 3. Februar in Düsseldorf vertagt. Der VKA machte noch kein Angebot. "Außerordentlich schwierige" Verhandlungen stehen nach Einschätzung eines Sprechers des Marburger Bundes bevor.

 

Kritik

DGB warnt vor finanzpolitischem Offenbarungseid

Die Bundesregierung steht nach Ansicht des Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, vor einem finanzpolitischen Offenbarungseid. Die Regierung wolle gleichzeitig die Steuern senken, Milliarden für die Gesundheitsreform bereitstellen und die Schulden abbauen. "Das passt einfach nicht zusammen", sagte Sommer dem Deutschlandfunk. Er warnte die Regierung davor, den Staatshaushalt durch höhere Sozialbeiträge zu entlasten. Das koste Arbeitsplätze und belaste die unteren Einkommensschichten. Er bekräftige die Forderung nach einem 50 Milliarden Euro schweren Investitionsprogramms für Forschung und Bildung. Das sichere langfristig Wachstum und Beschäftigung und könne den Anstieg der Arbeitslosigkeit in den nächsten Monaten verhindern. Dies fördere nur den Niedriglohnsektor.

 

Klassen-Medizin

Ärztekammer-Chef beklagt „heimliche Rationierung”

Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe beklagt, dass es in Deutschland bestimmte medizinische Leistungen nicht mehr für jeden Patienten gebe. "Nicht jeder Krebspatient bekommt heute das sehr teure Krebsmedikament", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Ärzte und Krankenhäuser stünden unter Budgetdruck und entschieden deshalb je nach Fall, bei welchem Patienten sich eine teure individuelle Behandlung besonders lohne. "Im deutschen Gesundheitswesen wird heimlich rationiert, weil nicht genügend Geld zur Verfügung steht, um allen Menschen die optimale Therapie zu verschaffen", sagte Hoppe. Hoppe forderte Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) auf, eine offene Debatte darüber zu führen, welche Patienten und Krankheiten künftig mit welcher Priorität behandelt werden. "Diese Entscheidung muss die Politik treffen, nicht die Ärzteschaft." Eine Sprecherin Röslers wies darauf hin, dass es nicht Aufgabe des Ministeriums sei, eine solche Debatte zu führen oder darüber zu entscheiden. Das Ministerium stehe dafür, eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau auch künftig zu erhalten. Eine "Priorisierung" lehne der Gesundheitsminister "schon aus ethischen Gründen" klar ab.

 

Paradigmenwechsel

Streit um Patientenrechte in EU lösen

Der designierte EU-Gesundheitskommissar John Dalli will in dem Streit um einheitliche Patientenrechte in der Europäischen Union rasch nach einer Lösung suchen. Das Thema müsse vorangetrieben werden, sagte Dalli bei seiner Anhörung vor dem Europaparlament in Brüssel. Möglichst bald nach Antritt seines neuen Amts wolle er mit der spanischen EU-Ratspräsidentschaft Wege für eine Lösung ausloten, kündigte der bisherige Sozialminister von Malta an. Ein entsprechender Beschluss war im Dezember am Widerstand einiger EU-Länder gescheitert. Die Richtlinie sollte erstmals festschreiben, zu welchen Bedingungen sich Europäer in einem anderen EU-Mitgliedstaat behandeln lassen können. Ein neuer Anlauf wurde erst für die Zeit der belgischen Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2010 erwartet.

 
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„FuP Freitag”

Krisenkommunikation - Sind Sie fit für den Fall der Fälle?

Veranstaltung am 5. Februar 2010 in Frankfurt

Fortbildungsangebot für Kommunikationsverantwortliche aus Kliniken, Praxen, Versicherungen und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft Nachrichten über den Kunstfehler, die Salmonelleninfektion oder die angebliche Bestechung von zuweisenden Ärzten können Kliniken in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob alles nur ein Gerücht war. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „FuP Freitag“ berichtet Detlef Hans Franke, langjährig erfahrener Experte für Krisen-PR am Freitag, 5.2.2010, von 16.00-18.00 Uhr in Frankfurt über optimale Krisen-Vorsorge sowie den richtigen Umgang mit Radio- und Fernsehjournalisten im akuten Krisenfall.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung an info@fup-kommunikation.de. Anmeldeschluss ist der 22.1.2010.

Vorschau: Ab 2010 bietet FuP individuelle Medientrainings mit Experten von ZDF und RTL. Mehr Informationen: www.fup-kommunikation.de

 

Lobbyist

Wirbel um „Lobbyisten” im Gesundheitsministerium

Eine Personalentscheidung von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) sorgt für Wirbel - und Unmut bei der Opposition. Es geht um die Berufung des bisherigen Spitzenmanagers des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV), Christian Weber, zum Abteilungsleiter für Grundsatzfragen. In dieser Funktion soll sich der 53-Jährige künftig mit der schrittweisen Umstellung der beitragsfinanzierten gesetzlichen Krankenversicherung auf Prämien und der Reform der Pflegeversicherung befassen. Weber ist Nachfolger von Franz Knieps, den die vorige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) von der AOK ins Amt geholt hatte. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach äußerte Kritik: die Entscheidung Röslers sei "an Dreistigkeit kaum zu übertreffen", sagte er der "Frankfurter Rundschau". Von einem "schlechten Signal", sprach die Vorsitzende des Bundestags- Gesundheitsausschusses, Carola Reimann (SPD).

 

Gesundheitsreform

Rösler: Fischer macht Parteipolitik

Im Streit um die künftige Gesundheitspolitik hat Minister Dr. Philipp Rösler (FDP) der Chefin der Krankenkasse Barmer GEK, Birgit Fischer, Parteipolitik vorgeworfen. Fischer sei immer noch stellvertretende Landesvorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD, sagte der Bundesgesundheitsminister im Deutschlandradio Kultur. "Also kann man nicht ganz ausschließen, dass diese Kritik auch durchaus etwas mit Parteipolitik zu tun haben könnte." Die frisch gekürte Chefin der größten Krankenkasse hatte zuletzt offensiv zentralen Reformvorhaben der schwarz-gelben Koalition ein klare Absage erteilt, insbesondere der geplanten einkommensunabhängigen Prämie. Fischer bezeichnete die Kopfpauschale als "unfinanzierbar und ungerecht". Rösler wies den Vorwurf zurück, dass künftig zu viele Menschen auf einen Sozialausgleich angewiesen seien. Es könne erst diskutiert werden, wenn die entsprechende Regierungskommission Zahlen erarbeitet habe. "Aber klar ist jetzt schon: Wir werden schrittweise vorgehen und keiner wird überfordert werden, weder die Sozialsysteme und schon gar nicht die Menschen", versicherte Rösler.

 

Umwelt

Stuttgart klebt Feinstaub fest

Mit Feinstaubkleber geht die Stadt Stuttgart gegen die gesundheitsschädliche Belastung der Luft mit winzigen Abgaspartikeln vor. Versuchsweise wurde am frühen Morgen am Neckartor - dem seit Jahren am höchsten mit Feinstaub belasteten Ort in Deutschland - eine Lösung aus Calcium- und Magnesiumacetat versprüht. Laut Stadt wurde der Stoff bisher meist als Taumittel im Winterdienst eingesetzt, sei aber auch zum Binden von Feinstaub geeignet. Stuttgart wurde gerichtlich gezwungen, seinen Kampf gegen den Feinstaub zu verschärfen. Dazu zählt neben dem Klebeversuch auch die Wiedereinführung eines Durchfahrverbots für Lastwagen.

 

Volksentscheid Bayern

Nichtraucher-Abstimmung frühestens im Mai

Über einen künftig wieder schärferen Nichtraucherschutz in Bayern können die Bürger frühestens in diesem Mai per Volksentscheid abstimmen. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nannte bei der Sitzung des Landeskabinetts den 9. Mai oder den 4. Juli als möglichen Termin. Die Kosten des Volksentscheids würden auf rund 13 Millionen Euro veranschlagt. Mit einer Stellungnahme der bayerischen Regierung wurde das am 3. Dezember erfolgreich abgeschlossene Volksbegehren "Für echten Nichtraucherschutz!" an den Landtag weitergereicht. Dieser muss es nun innerhalb von drei Monaten behandeln.

 

Prognose

Krankenkassen möglicherweise finanziell gesünder

Die gesetzlichen Krankenkassen kommen 2010 möglicherweise finanziell besser über die Runden als befürchtet. Grund dafür ist der trotz Krise überraschend stabile Arbeitsmarkt, der den Kassen 2,5 Milliarden Euro mehr an Beitragseinnahmen bescheren könnte als prognostiziert. Damit könnte die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in diesem Jahr mit 1,4 Milliarden Euro statt 3,9 Milliarden Euro Staatshilfe auskommen, errechnete das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) für das "Handelsblatt". Der GKV-Spitzenverband widersprach heftig. Auf den Bundeszuschuss von 3,9 Milliarden Euro könne nicht verzichtet werden, da selbst bei günstiger Entwicklung in diesem Jahr noch ein ungedecktes Defizit von 1,4 Milliarden Euro drohe. Der volle Bundeszuschuss werde in jedem Fall zur Stabilisierung der Krankenversicherung gebraucht. Nach wie vor müsse die GKV von einem Gesamt-Defizit von 7,8 Milliarden Euro für 2010 ausgehen. Damit bleiben auch Zusatzbeiträge für Millionen Kassenversicherte im Raum.

 

Begehrlichkeit

Barmer-Chefin rechnet mit Zusatzbeiträgen

Die neue Vorsitzende der Krankenkasse Barmer GEK, Birgit Fischer, hält den mittelfristig erwarteten Zusatzbeitrag der gesetzlich Versicherten für “politisch gewollt”. "Über kurz oder lang werden ihn alle Kassen erheben müssen, weil der Gesundheitsfonds unterfinanziert ist", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Auch ihre Kasse sei darauf vorbreitet. "Ob wir ihn erheben müssen, hängt von den politischen Entscheidungen und der Kostenentwicklung ab." Geplant sei er für die nächsten Monate aber noch nicht. Zum Vorstoß des FDP-Gesundheitsministers Philipp Rösler, den Beitrag der Versicherten in eine einheitliche Kopfpauschale zu überführen, sagte Fischer, dann wären 60 Prozent der Versicherten auf einen Sozialausgleich angewiesen. "Der Steuerzuschuss zur Krankenversicherung müsste sich in der Folge mehr als verdoppeln. Ich glaube nicht, dass Herr Rösler das in diesen Zeiten beim Finanzminister durchsetzen kann."

 

FDP

Rösler verteidigt Kopfpauschale

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will trotz Kritik an der Einführung der Kopfpauschale festhalten. “Das geltende Recht hat einen entscheidenden Geburtsfehler: Es findet kein Sozialausgleich statt”, sagte Rösler dem “Mannheimer Morgen”. Das könne so nicht bleiben. Zu den Kosten des Sozialausgleichs wollte er sich nicht äußern. Es sei Aufgabe der künftigen Regierungskommission, die tatsächlichen Zahlen vorzulegen. "Das ist nichts für schnelle Kopfrechner", so Rösler. Die Kosten sind von Kritikern auf bis zu 35 Milliarden Euro pro Jahr beziffert worden. Der CSU-Gesundheitsexperte Wolfgang Zöller gab Rösler für den Plan einer Gesundheitsprämie grundsätzlich Rückendeckung. "Mit der jetzigen Finanzierung sind wir im gesetzlichen Gesundheitswesen am Ende. Wir brauchen eine Weiterentwicklung der bisherigen Finanzierung", sagte er der "Leipziger Volkszeitung". Voraussetzung für Röslers Gesundheitsprämie sei aber der notwendige finanzielle Spielraum für den Sozialausgleich. "Auch dazu ist ein zweistelliger Milliardenbetrag nötig. Eine seriöse Prognose, wann das soweit ist, kann derzeit niemand abgeben", meinte Zöller.

 

UN-Appell

HIV-infizierte Ausländer dürfen in USA einreisen

Ausländische Besucher mit HIV oder Aids dürfen nach fast einem Vierteljahrhundert erstmals wieder die USA betreten. Washington hob ein vor 22 Jahren verhängtes Einreise- und Einwanderungsverbot für Menschen mit HIV/Aids auf. Die Vereinten Nationen appellierten an alle Welt, die Menschenrechte von HIV-Infizierten zu achten und dem amerikanischen Beispiel zu folgen. Südkorea hatte seine Bestimmungen in der vergangenen Woche gelockert. UN-Angaben zufolge werden Fremde mit HIV noch immer von 57 Ländern der Welt abgewiesen oder bei der Einreise benachteiligt. US-Präsident Barack Obama hatte die Öffnung des Landes für HIV-infizierte Nicht-Amerikaner schon im Oktober angekündigt. Zur Begründung sagte er, dass das Verbot "mit Angst, nicht mit Fakten zu tun" habe. Sein Ziel sei, das mit der Krankheit verbundene Stigma zu beseitigen.

 

Wirtschaft

Ausverkauf

Teva und Pfizer ringen um Ratiopharm

Beim geplanten Verkauf des Pharmaherstellers Ratiopharm zeichnet sich einem Pressebericht zufolge ein Bieterwettbewerb zwischen den Arzneimittelherstellern Teva und Pfizer ab. Die beiden Pharmakonzerne gehörten zusammen mit dem schwedischen Finanzinvestor EQT zu den drei Bietern in der Endrunde des Verfahrens, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Finanzkreise. Sie sollen dem Bericht zufolge bis Anfang Februar verbindliche Angebote vorlegen. Alle anderen Interessenten seien aus dem Rennen. Fachleute, die mit den Vorgängen vertraut seien, erwarteten einen Preis für Ratiopharm von etwa 2,8 bis drei Milliarden. Euro.

 
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ZENO-Workshop:

Neue Spielregeln in der Hilfsmittelversorgung

Veranstaltung am 22. Februar 2010 in Berlin

ZenoFür Hersteller und Handel im Hilfsmittelmarkt wachsen die Probleme. Ab Januar ist nur noch der im Geschäft, der einen Vertrag mit den Krankenkassen nachweisen kann. Die automatische Zulassung gehört der Vergangenheit an. Verträge hat nur noch der, der entweder einen Vertrag verhandelt hat oder ihm beigetreten ist oder der glückliche (?) Gewinner einer Ausschreibung ist. Hier allerdings ist längst nicht alles Gold, was glänzt. Selbstbewußte Anbieter sehen sich mittlerweile die Ausschreibungen der Kassen sehr genau an. Dabei sein um jeden Preis - das hat sich für manchen Hersteller als zu teuer erwiesen.

In dieser Veranstaltung werden die neuen Entwicklungen vorgestellt. Es kommen neben den Vertretern der Krankenkassen und Herstellern auch Vertreter der Basis zu Wort, die den täglichen Umgang mit dem Patienten erleben.


Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de

 

Finanzdienstleistung

Moderne Investitionsförderung für Arztpraxen

In den Praxen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland herrscht ein milliardenschwerer Investitionsstau. Für die Führung einer Praxis werden neben fachlichen Kenntnissen, die den anerkannt hohen Stand der ambulanten medizinischen Versorgung garantieren, auch betriebswirtschaftliche Grundlagen immer wichtiger. Dazu gehört nicht zuletzt das Wissen über bestehende Fördermöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und die KfW Bankengruppe erstmals eine gemeinsame bundesweite Informationskampagne unter dem Titel "Niederlassung, Nachfolge, Neuanschaffung - Moderne Investitionsförderung für Arztpraxen" gestartet. Ziel der Kampagne ist es, den rund 150.000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland betriebswirtschaftliches Wissen zu vermitteln und ihnen Finanzierungsmöglichkeiten und -hilfen aufzuzeigen.

 

Aufwärtstrend

Techniker Krankenkasse gewinnt 110.000 Mitglieder hinzu

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat im vergangenen Jahr rund 110.000 neue Mitglieder gewonnen. Ende 2009 zählte die bundesweit geöffnete Kasse 7,3 Millionen Versicherte, davon 5,1 Millionen zahlende Mitglieder, teilte die Krankenkasse in Hamburg mit. Der Anteil mitversicherter Kinder und Ehepartner ist bei der Techniker Krankenkasse mit 43 je 100 Mitglieder überdurchschnittlich hoch. Im Durchschnitt der gesetzlichen Krankenversicherung kommen 27 mitversicherte Familienangehörige auf 100 Mitglieder. Das Haushaltsvolumen der Kasse beträgt 2010 rund 17,6 Milliarden Euro. Bundesweit hat die Kasse mit der Zentrale in Hamburg rund 110.00 Beschäftigte.

 

Fusion

Deutschlands größte Innungskrankenkasse startet

Auf ihrer konstituierenden Verwaltungsratssitzung hat die IKK classic in Weimar wichtige Grundlagen geschaffen, um die erfolgreichen Wege der vier Fusionskassen auch weiterhin erfolgreich fortzuführen. So wurden mit Verwaltungsrat und Vorstand die Gremien gewählt, die in den kommenden Jahren die Geschicke der IKK classic lenken werden. Den Verwaltungsratsvorsitz übernehmen ab sofort auf der Versichertenseite Manfred Hoff aus Baden-Württemberg und auf der Arbeitgeberseite Matthias Triemer aus Sachsen. Dem Verwaltungsrat zur Seite stehen drei Vorstände: Gerd Ludwig, Vorstandsvorsitzender mit Sitz in Dresden, Frank Hippler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender mit Sitz in Erfurt, und Albrecht Mayer, Vorstandsmitglied mit Sitz in Ludwigsburg.

 
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mibeg-Institut Medizin:

Medizin-Controller gefragt wie nie

19. Weiterbildung Medical-Controlling am 7. Mai 2010

Medical-Controller sind aus dem Krankenhaus nicht mehr wegzudenken. Innerhalb weniger Jahre hat sich diese Berufsgruppe etabliert. Um den organisatorisch-strukturellen Veränderungsprozessen gerecht werden zu können, die durch die Einführung des vollpauschalierten Entgeltsystems (DRG) in allen Krankenhäusern initiiert wurden, kommt Medizin-Controllern eine ganz besondere Bedeutung zu. Das mibeg-Institut Medizin startet am 7. Mai 2010 bereits zum 19. Mal das berufsbegleitende Seminar Medical-Controlling. Seit 1996 hat das Institut den vielschichtigen Berufsbildungsprozess des Medizin-Controllers innovativ mitbestimmt. Die Weiterbildung, die in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein und der Uniklinik Köln kontinuierlich aktualisiert angeboten wird und sich interdisziplinär an Interessenten aus Medizin, Pflege und Verwaltung richtet, vermittelt den Teilnehmern in acht Seminareinheiten die Aufgabenbereiche des Medical-Controllings und wird von zahlreichen Absolventen als entscheidender Baustein ihrer Krankenhauskarriere gesehen.

Die Themengebiete umfassen dabei sowohl die operativen Aufgaben des Medical-Controllings als auch die strategischen Funktionen für die Krankenhausleitung. Spezielle Trainingsmodule bieten die Möglichkeit zur Vertiefung wichtiger Themenbereiche.

Weitere Informationen: www.mibeg.de

 

Pro Generika-Marktdatenservice

Generika steigern Absatz – und verlieren Umsatzanteile

Obwohl mehr denn je Generika von Ärzten verordnet werden, haben die patentfrei gewordener Arzneimittel erneut Umsatzanteile im Arzneimittelmarkt der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verloren. Von Januar bis November 2009 waren 62 Prozent aller an GKV-Versicherte auf ärztliches Rezept abgegebenen Arzneimittel Generika. Dies entspricht einer Zunahme von 2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Segment der patentfreien Wirkstoffe (generikafähiger Markt) lag die so genannte Generikaquote sogar bei 81 Prozent (von Januar bis November 2008 waren es 78 Prozent). Dennoch sank als Folge des anhaltenden Preiswettbewerbs der Wertanteil der Generika an den Arzneimittelausgaben auf Basis des Apothekenverkaufspreises um einen Prozentpunkt auf 28 Prozent. Legt man den Abgabepreis der pharmazeutischen Unternehmungen zugrunde (ohne Handelsaufschläge und Mehrwertsteuer) mussten die Krankenkassen sogar nur 21 Prozent ihrer Ausgaben für Generika aufbringen.

 

Ausblick 2010

Biotech-Firmen stehen bei Pharmariesen weiter hoch im Kurs

Pharma schluckt Biotech, Biotech kauft Biotech: 2010 dürfte sich dieser Trend auch wegen der anstehenden Umsatzerosion bei "Big Pharma" durch den auslaufenden Patentschutz für Kassenschlager mit Milliardenumsätzen fortsetzen. "2009 gab es zahlreiche Übernahmen von Biotech-Firmen - die wohl spektakulärste war der Kauf des Biotech-Pioniers Genentech durch Roche für rund 47 Milliarden Dollar", sagt Fondsmanager Daniel Koller von der Beteiligungsgesellschaft BB Biotech. Allerdings dürfte das neue Jahr bei Fusionen und Übernahmen nach Ansicht des Analystenteams um Oliver Kämmerer von der WestLB hinter dem Boomjahr 2008 zurückbleiben.

 

Trend

Hausärzteverband mobilisiert gegen den absehbaren Trend des Praxissterbens

Rund 15000 Hausärzte werden im Jahre 2020 in Deutschland fehlen, prognostiziert der "Deutsche Hausärzteverband" aufgrund des bereits heute absehbaren Trends, dass Hausärzte keine Praxisnachfolger finden. "Schuld daran sind die Rahmenbedingungen, die den Beruf `Hausarzt` für den ärztlichen Nachwuchs wenig attraktiv erscheinen lassen", heißt es in einem Beitrag des Verbandes im Patientenmagazin "HausArzt". Als Gründe für die Scheu junger Ärzte, solche Praxen zu übernehmen, werden "die ständig zunehmende Bürokratisierung, ein immer undurchschaubareres Dickicht aus Regeln und Vorschriften sowie eine Honorierung, die mit den Anforderungen nicht mehr Schritt hält", genannt. Der Verband versucht nun mit der Kampagne "Perspektive Hausarzt" gegenzusteuern. Sie soll sowohl den medizinischen Nachwuchs für den Beruf des Hauarztes begeistern, den der Verband als "erfüllend und lohnend" beschreibt. Die Kampagne soll aber auch die öffentliche Wahrnehmung und Wertschätzung der hausärztlichen Versorgung verbessern. Der Deutsche Hausärzteverband ist nach eigenen Angaben mit rund 34000 Mitgliedern der größte Berufsverband der deutschen Vertragsärzte.

 
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ZeQ Management Campus

Marketing im Krankenhaus

Seminare im Februar, September und Dezember 2010

ZeQAuch für Einrichtungen im Gesundheitswesen ist ein individuelles Marketing-Konzept ausschlaggebend für eine erfolgreiche Zukunft. Mit innovativen Lösungen und neuen Kommunikationsmitteln können Sie Einweiser gewinnen und binden. Im Seminar zeigen wir Ihnen, wie Sie ein langfristiges Einweisermanagement etablieren: 04.02.2010 + 30.09.2010

Kliniken sind aufgrund fortschreitender Entwicklung in der Medizin und steigender Patientenanforderungen einem permanenten Innovationsdruck ausgesetzt. Im Seminar vermitteln wir die Grundlagen professionellen Innovationsmanagements und entwickeln einen idealen Innovationsprozess: 25.02.2010 + 02.12.2010

Der ZeQ Management Campus in Mannheim ist eine Stätte des Dialogs zwischen Führungskräften und Fachexperten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter 0621-32885035, per E-Mail (training@zeq.de) oder unter www.management-campus.eu.

 

Refinanzierung

FMC gibt zur Refinanzierung Anleihe über 250 Mio. EUR aus

Der Dialysedienstleister Fresenius Medical Care (FMC) begibt über eine Tochter eine vorrangig unbesicherte Anleihe im Volumen von 250 Mio EUR. Wie das DAX-Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg mitteilte, dient die Anleihe Refinanzierungszwecken und wird im Jahr 2016 fällig. (Foto: FMC) Das Papier werde in einer Privatplatzierung institutionellen Anlegern außerhalb der USA angeboten, ein öffentliches Angebot finde nicht statt. Der Emissionserlös soll zur Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten und für allgemeine Geschäftszwecke verwendet werden. Zudem werde die Anleihe durch die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, die Fresenius Medical Care Holdings Inc und die Fresenius Medical Care Deutschland GmbH gesamtschuldnerisch garantiert.

 

Namen & Nachrichten

Personalien

Neuer Chef bei Carl Zeiss Meditec

Wechsel an der Spitze des Medizintechnik-Unternehmens Carl Zeiss Meditec: Die Leitung des Jenaer Konzerns übernimmt ab März der 46 Jahre alte Physiker Ludwin Monz. Das teilte der Aufsichtsrat des im TecDax der Frankfurter Börse notierten Unternehmens mit. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Michael Kaschke (52) kehre zurück in den Aufsichtsrat des Thüringer Unternehmens und wolle dort Vorsitzender werden. Kaschke ist gleichzeitig Finanzvorstand der Mutter-Firma, des Elektronik- und Optikkonzerns Carl Zeiss (Oberkochen). Er hatte die Medizintechnik-Tochter seit Juli 2008 gemanagt. Zuvor war er bereits ihr Aufsichtsratsvorsitzender. Monz gehört dem Meditec-Vorstand seit Herbst 2007 an. Der Wechsel soll mit der Hauptversammlung am 4. März erfolgen. Der neue Chef Monz ist im Vorstand bisher für den größten Geschäftsbereich Augenheilkunde verantwortlich. Zuvor hatte er die Geschäftseinheit Mikrochirurgie geleitet.

 

Vorwürfe

Arzneiexperte Sawicki wegen Dienstwagens unter Druck

Der umstrittene Leiter des Arznei-Prüfinstituts IQWiG, Peter T. Sawicki, muss angesichts von Vorwürfen wegen seines Dienstwagens um die Verlängerung seines Vertrags bangen. Der Pharmakritiker steht seit längerem bei Arzneimittelherstellern in der Kritik, während Ärzte und andere Gesundheitsexperten seine Verdienste um die Bewertung von Medikamenten loben. Mit der Anschaffung zweier Leasing-Autos als Dienstwagen durch Sawicki lägen Verstöße gegen seinen Dienstvertrag vor, heißt es im Entwurf eines Prüfberichts der BDO Deutsche Warentreuhand, der der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin vorlag. So habe Sawicki und bei den Verhandlungen zu seinem Vertrag zwar ein Fahrzeug für Dienst- und Privatfahrten zugebilligt bekommen. Allerdings hätten sich Sawicki und die Vorstandsmitglieder der Institutsstiftung dafür entschieden, dass Sawicki seinen Privatwagen weiternutzt, so der Bericht, aus dem zunächst die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete. Der Vorstand hat die Aufsicht über das in öffentlichem Auftrag agierende Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

 

Experte

Traumatisierte Haitianer könnten zu Problemfällen werden

Sollten die Erdbebenopfer auf Haiti nicht ausreichend psychologische Hilfen bekommen, wird nach Experteneinschätzung ein sehr zu Gewalt und Kriminalität neigendes Volk zurückbleiben. "Menschen, die solche Extrem-Traumatisierungen nicht aufgearbeitet haben, sind meistens Problemfälle", sagte Trauma- Experte Georg Pieper aus dem hessischen Gladenbach im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt. Es komme jetzt darauf an, dass sich die Hilfsorganisationen auch die psychologische Betreuung und psychologische Aufarbeitung auf die Fahnen schreiben. "Das ist fraglich, ob das in ausreichendem Maße passiert."

 

Künstliche Befruchtung

Britische Ärzte helfen 59-Jähriger beim Kinderwunsch

Britische Ärzte wollen einer 59-Jährigen ihren Kinderwunsch erfüllen. Damit wird die Frau die älteste Patientin Großbritanniens, die per künstlicher Befruchtung schwanger werden kann, wie die Zeitung "Mail on Sunday" berichtete. Normalerweise behandeln Privatkliniken in Großbritannien Frauen nur bis zum 50. Lebensjahr, das staatliche Gesundheitssystem NHS kommt zumeist nur für Befruchtungen bis zum 40. Lebensjahr auf. Ärzte einer Londoner Privatklinik haben nun aber grünes Licht für Susan Tollefsen gegeben, die im Oktober 60 Jahre alt wird.

 
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Neujahrsgruß

GÖK Consulting und NextHealth

Ein erfreuliches und erfolgreiches Jahr 2010

Wir, GÖK Consulting undGÖK NextHealth wünschen Ihnen ein erfreuliches und erfolgreiches Jahr 2010 und wollen mit unserer Erfahrung das Beste dazu beitragen. Immer dann, wenn es Bewegung und Entwicklung, Wachstum oder Konsolidierung, Lern- und Veränderungsprozesse gibt, stehen wir Ihnen mit unseren kompetenten Teams partnerschaftlich zur Seite.

Nach mehr als 20 Jahren GÖK und der erfolgreichen Zusammenarbeit mit NextHealth haben wir gemeinsam mit unseren Kunden wirksame Neuerungen nachhaltig umgesetzt. Eine ganze Reihe von Projektreferenzen zeigt, dass wir die fachliche Expertise der GÖK Consulting mit der systemischen Prozesskompetenz von NextHealth komplementär zum Wohle unserer Kunden zusammenführen.
NextHealth
Aktuelle Informationen zur GÖK Consulting AG und zur NextHealth sowie Praxistipps und Hinweise auf Veranstaltungen finden Sie bei www.goek-ag.de und www.nexthealth.de. Für Ihre Fragen stehen wir telefonisch unter +49(0)30-35199670 und +49(0)30-35199631 bereit.


Mit besten Wünschen und freundlichen Grüßen


Drauschke         Foest       Ponßen          Risse

 

Prozess

Wund-Desinfektion mit Saft: Klinik-Chef verurteilt

Ein ehemaliger Klinik-Chef, der die Wunde einer frisch operierten Patientin mit ausgepresstem Zitronensaft desinfiziert hat, ist zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Mönchengladbach sprach den Ex-Chefarzt Arnold Pier, der auch Besitzer der Klinik von Wegberg und ihr ärztlicher Direktor war, wegen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig. Die über 80-jährige Patientin war nach einer Bauch- Operation an einer Infektion der Wunde gestorben. Zwei weitere Ärzte wurden freigesprochen. Die Verwendung des Zitronensaftes sei ohne Zweifel ein medizinischer Kunstfehler. Es komme letztlich nicht darauf an, ob die Patientin daran selbst gestorben sei, sagte der Vorsitzende Richter Lothar Beckers. Der Frau war ein mit Zitronensaft getränkter Streifen in die Wunde eingelegt worden. Später wurde die Wunde zwei Mal mit dem Saft gespült, so das Gericht. Über eine derart "originelle Vorgehensweise" hätte die Patientin so früh wie möglich aufgeklärt werden müssen. Stattdessen sei der Einsatz des unsteril gepressten Saftes in den Krankenakten "mit der falschen Bezeichnung als "Ascorbinsäure" verschleiert worden", so Beckers. Die Frau starb infolge einer schweren Wund-Infektion an einem "septischen Schock".

 

Gesundheitsfonds

Gaßner soll neuer Chef der Versicherungsaufsicht werden

Neuer Chef des Bundesversicherungsamtes (BVA) in Bonn soll der Abteilungsleiter im bayerischen Gesundheitsministerium, Maximilian Gaßner, werden. Eine Sprecherin des zuständigen Bundesarbeitsministeriums bestätigte einen Bericht der "Financial Times Deutschland" vom selben Tag. Der Personalvorschlag soll nun dem Bundeskabinett zugeleitet werden. Gaßner wird Nachfolger des bisherigen BVA-Präsidenten Josef Hecken, der nach der Bundestagswahl als Staatssekretär ins Bundesfamilienministerium wechselte. Das BVA ist auch zuständig für den Gesundheitsfonds, über den jährlich knapp 170 Milliarden Euro an Beitragseinnahmen auf die gesetzlichen Krankenkassen verteilt werden. Dem Zeitungsbericht zufolge wird die Berufung des 60-jährigen Juristen in Unionskreisen als Signal für einen entschlossenen Umbau des Gesundheitsfonds verstanden. Dafür plädieren vor allem CSU und FDP. Gaßner habe sich bislang als scharfer Kritiker des Fonds hervorgetan und liege damit auf einer Linie mit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP).

 

Wissenstransfer

P. E. G. gründet eigene Akademie in München

Deutschlands älteste Einkaufsgenossenschaft gründet in München P. E. G. - Die Akademie. Anton J. Schmidt, P. E. G.-Vorstandsvorsitzender rechnet für das laufende Jahr bereits mit 1.500 Teilnehmern. Zur Eröffnungsveranstaltung am Mittwoch, 20. Januar 2010, erwartet Schmidt hochkarätige Redner wie den DKG-Präsidenten Dr. Rudolf Kösters.

 

Nachspiel

Behandlungsfehler eines Deutschen in England untersucht

Der tödliche Behandlungsfehler eines Vertretungsarztes aus Deutschland hat nun in Großbritannien ein Nachspiel. Im südostenglischen Wisbech begann eine gerichtliche Untersuchung von zwei Todesfällen. Zwei Patienten waren gestorben, nachdem der Arzt aus dem nordrhein-westfälischen Witten sie im Februar 2008 behandelt hatte. Der 66-Jährige hatte einem 70 Jahre alten Patienten bei seiner Vertretungsschicht in der Grafschaft Cambridgeshire eine Überdosis Schmerzmittel gespritzt. Wenig später starb auch eine 86-jährige Engländerin, die in Behandlung des Deutschen war. Der Arzt hatte sich bei den Hinterbliebenen des 70-Jährigen schriftlich entschuldigt und seinen Fehler mit "extremem Stress" und Übermüdung begründet. Der Arzt war im Mai vergangenen Jahres vom Amtsgericht Witten in diesem Fall wegen Fahrlässigkeit zu neun Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt worden. Nach deutschem Recht kann ein Täter auch nach Wohnort - und nicht nach Tatort - verurteilt werden. Das britische Gesundheitsministerium hatte jedoch damals moniert, dass der Mann nicht in England zur Rechenschaft gezogen wurde.

 

Vorbild „Praxis ohne Grenzen”

Segeberger Arzt hilft Armen

Der Bad Segeberger Arzt, Uwe Denker, startet er zusammen mit der Hilfsorganisation Segeberger Tafel eine “Praxis ohne Grenzen”. Nach Angaben der Tafel ist diese Kooperation ein bundesweit einmaliges Projekt. "Die Tafel gibt Lebensmittel aus, wir geben die Mittel zum Leben", sagt der 71-Jährige. Einmal in der Woche will er eine Sprechstunde abhalten. Die Patienten müssen nicht versichert sein, dürfen anonym bleiben, bekommen keine Rechnung, aber Medikamente. Nachweisen müssen sie nichts. "Ich verlange kein Armutszeugnis", sagt der Allgemeinmediziner und Kinderarzt im Ruhestand. Offiziell gibt es bundesweit Zehntausende Menschen ohne Krankenversicherungsschutz. Die Dunkelziffer liegt aber deutlich höher. Der Medizinmanager Jürgen Wasem von der Universität Essen- Duisburg schätzt, dass vor allem Immigranten, die sich illegal in Deutschland aufhalten, betroffen sind. Er spricht von 500 000 bis zu einer Million. Außerdem hätten vermutlich mehr als 100 000 Obdachlose keine Versicherung, sagt der Wissenschaftler, der über Menschen ohne Versicherungsschutz geforscht hat.

 

Berufung

Achim Adams wird neues Vorstandsmitglied der neue leben Versicherungen

Mit Wirkung zum 01.01.2010 haben die Aufsichtsräte der neue leben Versicherungen Herrn Achim Adams (42) zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt. Der Diplom-Betriebswirt übernimmt die Ressortverantwortung für das Vertriebsmanagement und Marketing sowie die Vertriebsdirektionen Süd und West.

 

Verzögerung

Urteil im Broelsch-Prozess frühestens im Februar

Der wegen Bestechlichkeit, Betruges und Steuerhinterziehung angeklagte Essener Transplantations-Chirurg Prof. Christoph Broelsch (65) muss noch mindestens bis Februar auf das Urteil warten. Vier kurzfristig gestellte Beweisanträge der Verteidigung verhinderten am Landgericht Essen, dass die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer halten konnte. Stattdessen wurden zwei weitere Verhandlungstage festgelegt. Danach soll das Verfahren am 22. Februar abgeschlossen werden. Broelsch soll als Chefarzt des Uniklinikums Essen unter anderem Kassenpatienten dazu gedrängt haben, "Zusatzhonorare" zu zahlen, um früher behandelt zu werden. Der Angeklagte - einst Arzt von Bundespräsident Johannes Rau - hatte die Vorwürfe zu Prozessbeginn im September 2009 zurückgewiesen. Im Verlauf des Prozesses hatte er dann jedoch eingeräumt, tatsächlich mal kleinere Beträge bei der Steuererklärung vergessen zu haben. Die Staatsanwaltschaft beziffert den Steuerschaden auf rund 300 000 Euro. Darüber hinaus soll der Arzt auch Privatpatienten betrogen haben, indem er in ihren Fällen seine persönlichen - höheren - Honorarsätze in Rechnung stellte, obwohl er die Operation gar nicht selbst durchgeführt hatte.

 

Interimslösung

Dr. Christa Them wurde zur neuen Rektorin der Tiroler Health & Life Sciences Universität UMIT bestellt

In seiner letzten Sitzung hat die Generalversammlung der UMIT GmbH Univ.-Prof. Dr. Christa Them interimistisch zur neuen Rektorin der Tiroler Healht & Life Sciences Universität UMIT bestellt. Der Wechsel an der Spitze der UMIT wurde notwendig, weil der bisherige Rektor Univ.-Prof. Dr. Armin Graber die UMIT verlässt und eine führende Position beim Pharmakonzern Novartis in den USA übernimmt.

 

Abgang und Neuanfang

Peter Kirschbauer neuer ICW Vorstandsvorsitzender

Im Zuge einer weiteren strategischen Fokussierung auf den wachsenden Markt für IT-Lösungen im Gesundheitswesen hat der ICW Aufsichtsrat den langjährigen SAP-Manager Peter Kirschbauer mit Wirkung zum 1. Januar 2010 zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Kirschbauer ist ausgewiesener Experte für branchenspezifische Softwarelösungen, insbesondere im Dienstleistungssektor. Während seiner 27 Jahre bei SAP bewährte sich Kirschbauer in mehreren Führungspositionen des Unternehmens. Unter anderem hatte er weltweit die Verantwortung für die Leitung des SAP-Geschäftsfeldes Branchenlösungen für den Dienstleistungsbereich (Versorgung, Telekommunikation, Öffentlicher Dienst inklusive Gesundheitssektor, Banken und Versicherungen, Dienstleistungsindustrie, Einzelhandel und Logistikdienstleister). Zuletzt leitete Kirschbauer weltweit den Bereich SAP Custom Development, der für die Entwicklung kundenindividueller Softwarelösungen zuständig ist. Mit der Ernennung von Kirschbauer stärkt ICW ihre Kompetenz als Branchen-Softwarehaus für den ständig wachsenden Gesundheitsmarkt. Kirschbauer wird seine Arbeit am 1. Januar 2010 aufnehmen und dabei von Jörg Stadler unterstützt, der innerhalb des Vorstands auch künftig für die Entwicklung verantwortlich zeichnet. Durch ihr Engagement haben Dr. Lutz Kleinholz und Dr. Georg Ralle das Ziel erreicht, ICW in den Markt einzuführen – als Partner, als Lieferant und als Berater.

 

Berlin

Median Kliniken starten mit neuer Geschäftsführung ins neue Jahr

Das in Berlin ansässige Unternehmen Median Kliniken geht mit einer neuen Geschäftsführung ins neue Jahr. Mit Wirkung vom 01.01.2010 hat Dr. med. Dr. jur. Martin Siebert den Vorsitz der Geschäftsführung (CEO) übernommen. Daniel Koch wurde zum Geschäftsführer Finanzen (CFO) berufen. Neben den neuen Geschäftsführern gehören auch die wie bisher regional zuständigen Geschäftsbereichsleiter weiterhin zur erweiterten Geschäftsleitung. Die Entscheidung war durch den Generationswechsel bei Median Kliniken erforderlich geworden, nachdem die Unternehmensgründer - Dr. Erich Marx und Axel Steinwarz - Ende 2009 ihre Beteiligung an dem Unternehmen veräußert hatten und aus der Geschäftsführung ausschieden.

 
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Gesundheitskongress «Herausforderung Innovation»

Trendtage Gesundheit Luzern

17. / 18 . März 2010, KKL Luzern (Schweiz)

IForum Gesundheit Luzernnnovation ist Erneuerung. Ob erforscht, entwickelt oder zufällig entdeckt, wir erwarten von Innovationen immer eine Verbesserung bisheriger Zustände. Gerade der medizinische Sektor ist geprägt durch innovative Entwicklungen. Sie sind zugleich Fundus und Triebfeder unseres qualitativ hoch stehenden Gesundheitswesens, haben aber oft auch erhebliche Mehrkosten zur Folge. Hauptfragestellungen sind u.a.: Was steckt hinter einer Innovation? Welche Innovationen benötigt die Medizin dringend? Wie finanzieren wir diese? Wie werden innovative Errungenschaften unter DRG zum Standard?

Zielgruppen: Entscheidungsträger aus allen Bereichen der Gesundheitsbranche / interdisziplinärer Dialog unter Meinungsträgern.

Informationen und Tagungsprogramm: www.trendtage-gesundheit.ch

 

PVS

Wechsel in der Geschäftsführung

Rechtsanwalt Manfred Specht, Geschäftsführer der Privatärztlichen VerrechnungsStelle Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg (PVS), ist in den Ruhestand getreten. Sein Nachfolger wurde Rechtsanwalt Peter Scholich. Ihm zur Seite steht Dr. jur. Harro Herffs in der Geschäftsführung.

 

DGBMT

Cord Schlötelburg neuer Geschäftsführer

Anfang Januar 2010 übernahm Dr. Cord Schlötelburg (40) die Geschäftsleitung der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) im Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE). Schlötelburg studierte Biotechnologie mit dem Schwerpunkt Bioprozesstechnik an der Technischen Fachhochschule Berlin und promovierte 2001 am Institut für Mikrobiologie und Hygiene der Berliner Charité auf dem Gebiet der molekularen Mikrobiologie, wo er bereits seit 1997 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. 2002 erfolgte der Wechsel zur VDI/VDE-IT GmbH, und sechs Jahre später wurde Schlötelburg Senior Manager des neu gegründeten Instituts für Innovation und Technik der VDI/VDE-IT.

 

Hemer

Paracelsusklinik kündigt Martin Spegel

“Unterschiedliche Auffassungen von der Klinikleitung” - das ist die Begründung aus dem Osnabrücker Klinikkonzern, weshalb Verwaltungsdirektor Martin Spegel seine Kündigung bekommen hat. Martin Spegel war 19 Monate in der Hemeraner Paracelsusklinik beschäftigt. Die Kündigung wurde zum 30. Juni 2010 ausgesprochen, Martin Spegel ist aber vom Dienst freigestellt.

 

Albertinen-Krankenhaus

Neue Chefärzte

Die Chirurgische Klinik im Albertinen-Krankenhaus ist im Interesse einer Weiterentwicklung durch Spezialisierung und Verbreiterung des Leistungsangebotes geteilt und neu strukturiert worden. Die Leitung der neuen Spezialklinik für Thoraxchirurgie übernimmt der bisherige Leiter der Viszeralchirurgie, Herr Prof. Dr. med. Rudolf Ott. Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie leitet seit Anfang des Jahres Herr Dr. med. Thies Daniels (48). Die Spezialgebiete des Facharztes der Chirurgie und Viszeralchirurgie sind die operative Behandlung von gut- und bösartigen Erkrankungen des Bauchraumes sowie die minimalinvasive Chirurgie. Dr. Daniels arbeitete als Oberarzt in der I. Chirurgie des AK Altona unter Professor Teichmann (2001-2005), bevor er Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Klinikum Uelzen wurde. Zuletzt leitete er die Allgemein- und Viszeralchirurgie in der Helios Mariahilf Klinik Hamburg. Zeitgleich mit Dr. med. Daniels beginnt Dr. med. Hans Haase (40) als Leitender Oberarzt in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie. Auch er war zuvor in der Helios Mariahilf Klinik Hamburg tätig. Für Dr. Haase ist der Dienstantritt heute aber nur die zweitwichtigste Angelegenheit: Er ist vor wenigen Stunden glücklicher Vater von zwei Zwillingsjungen geworden, die im Albertinen-Krankenhaus geboren wurden.

 

Nachfolge

Jürgen Kluge ist neuer Celesio-Aufsichtsratschef

Der Vorstandschef der Haniel AG, Jürgen Kluge, ist neuer Aufsichtsratschef beim Pharmaunternehmen Celesio. Das Gremium habe den 56-Jährigen zum Nachfolger von Eckhard Cordes gewählt, teilte das Unternehmen mit. Kluge war von 1999 bis 2006 Leiter der deutschen Niederlassung der Wirtschaftsberatung McKinsey. Der Pharmakonzern Celesio beschäftigt rund 45 000 Mitarbeiter in 28 Ländern. Sie erwirtschafteten im Jahr 2008 rund 21,2 Milliarden Euro Umsatz und ein Ergebnis vor Steuern von 657 Millionen Euro. Hauptanteilseigner ist der Mischkonzern Haniel mit rund 56 Prozent.

 

Bad Krozingen

Bernhard Grotz geht in Ruhestand

Nach über 23 Jahren geschäftsführender Verantwortung für das Herz-Zentrum Bad Krozingen ging Bernhard Grotz (65) zum 31.12.2009 in den Ruhestand. Mit der durch Vorstand und Verwaltungsrat erfolgten Ernennung des bisherigen Verwaltungsdirektors Bernd Sahner (55) zum neuen Geschäftsführer ist Kontinuität in der Führung der Klinik sicher gestellt. Zusammen mit dem Ärztlichen Direktor, Professor Dr. med. Franz-Josef Neumann, wird Bernd Sahner nun ab 1. Jan. 2010 die Geschäftsführung des Herz-Zentrums bilden.

 

Sachsen-Anhalt

Böhmer ernennt Bischoff zum neuen Sozialminister

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) hat den SPD-Politiker Norbert Bischoff zum neuen Gesundheits- und Sozialminister ernannt. Gleichzeitig verabschiedete der Regierungschef die bisherige Ministerin Gerlinde Kuppe (SPD), die das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgab. Der 59- jährige Bischoff gilt als erfahrener Landespolitiker. Er sitzt seit 1994 im Landtag und war dort zuletzt Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion. Kuppe (64) war bereits von 1994 bis 2002 Gesundheits- und Sozialministerin und hatte das Amt 2006 in der ersten schwarz-roten Koalition erneut übernommen.

 

Schön-Kliniken

Charité-Psychiater wechselt nach Hamburg

Mit Beginn des neuen Jahres wechselt Dr. Thorsten Kienast (41) von der Charité Berlin nach Hamburg. An der Schön Klinik Hamburg-Eilbek folgt er auf Dr. Horst Lorenzen (66), der nach fast 30 Jahren als Chefarzt der Psychiatrie und Psychotherapie in den Ruhestand geht.

 

Klinik-News

Kriterien

Gütesiegel für Kinderkliniken

Seit kurzen gibt es ein Gütesiegel "Ausgezeichnet für Kinder" für medizinische Kinderabteilungen. Es wird erteilt von der Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. Bis jetzt haben es 181 Kliniken erhalten, berichtet der Vorstandsvorsitzende Jochen Scheel im Apothekenmagazin "BABY und Familie". Die Kliniken müssen ausreichend Fachärzte beschäftigen, einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst garantieren und über ausgebildete Kinderkrankenschwestern und -pfleger verfügen. Auch ein psychosoziales Team aus Erziehern und Sozialpädagogen wird gefordert. Spielzimmer, Weglaufschutz und Zugangskontrollen sind weitere Anforderungen. Die Kriterien wurden mit medizinischen Fachgesellschaften und Elternverbänden gemeinsam erarbeitet. Das Siegel ist zwei Jahre gültig, dann wird erneut kontrolliert. Unter www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de sind die zertifizierten Klinken aufgeführt.

 
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1. DKI Frühjahrs-Kongress

Krankenhäuser & Altenhilfe: Verzahnte Leistung

21. bis 23. April 2010 Mövenpick Hotel Berlin

DKIMit freundlicher Unterstützung maßgeblicher Verbände und Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft.

Drei Kongress-Tage mit Top-Themen und namhaften Referenten:

 

  1. Kongress-Tag: Aktuelle Rahmenbedingungen in der Gesundheitsversorgung älterer Menschen: Herausforderungen und Chancen
  2. Kongress-Tag: Krankenhäuser und Altenhilfe verzahnen ihre Leistungen: Mögliche Strukturen und innovative Modelle
  3. Kongress-Tag: Gemeinsame Aufgaben lösen: Aktuelle Ansätze zum Umgang mit knappen Ressourcen


Nutzen Sie diesen Kongress, um sich in exklusivem Ambiente mit wichtigen Leistungserbringern und Investoren aus Krankenhaus und Altenhilfe auszutauschen. Buchen Sie jetzt und profitieren Sie von unserem attraktiven Frühbucherrabatt. mehr>>

 

Investorengruppe

Münchner Firma plant modernes Krebszentrum in Hamburg

Nach Kiel soll jetzt nach einer Meldung von Welt-Online (15.1.2010) auch Hamburg ein Zentrum für Protonentherapie bekommen. Eine Investorengruppe, so Welt-Online, plant das Projekt mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro. "Das Zentrum würde rund 160 neue und hoch qualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Protonentherapie gilt als zukunftsträchtige Behandlungsmethode für Krebspatienten. Sie erlaubt bei bestimmten Tumorleiden eine besonders gezielte und exakt dosierte Bestrahlung, die das umliegende Gewebe schont. Das gilt auch für häufige Tumorleiden wie Prostata-, Brust- und Lungenkrebs. Die Methode wird in den USA zunehmend angewandt. Und auch in Deutschland setzen Krebszentren auf die Protonentherapie."

 

Rastatt

Klinikum plant mit Investor ein Ärztehaus

Das Klinikum Mittelbaden hat nach einem Bericht des Badischen Tagblatt (15.1.2010) am Standort Rastatt weitere große Pläne. Geschäftsführer Jürgen Jung bestätigte dem BT, dass ein Investor neben dem Kreiskrankenhaus ein Ärztehaus errichten wolle. Außerdem soll in diesem Jahr der Startschuss für den millionenschweren Bau der zentralen Notaufnahme in der Klinik beginnen. "Es wäre eine "wunderbare Ergänzung" der medizinischen Infrastruktur im Zentrum, setzt Jung seine Hoffnung auf das Projekt in direkter Nachbarschaft zur Klinik. Die Pläne sehen vor, dass der nicht mehr benötigte Küchentrakt an der Ludwigsfeste abgerissen wird und dort ein dreistöckiges Ärztehaus mit einer Nutzfläche von rund 2000 Quadratmetern entsteht."

 

Unfallkrankenhaus Berlin

Tarifeinigung an Europas größter Unfallklinik

Auf einen arztspezifische Haustarifvertrag mit deutlichen Gehaltsverbesserungen haben sich der Marburger Bund Berlin/Brandenburg und die Geschäftsführung des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb) geeinigt. Nach dem neuen Tarifvertrag sollen die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte an Europas größter Unfallklinik in drei Stufen angehoben werden. Zunächst gilt rückwirkend zum 1. Januar 2010 eine neue Entgelttabelle, die zu einer wettbewerbsfähigen Gehaltsstruktur führt. Zum 1. Juli 2010 werden die Gehälter um zusätzlich fünf Prozent angehoben, da dann die regelmäßige durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 40 auf 42 Stunden erhöht wird. Ab 1. Juli 2011 steigen die Gehälter der Ärzte dann noch einmal um 4 Prozent. Das Gesamtvolumen der Tariferhöhung beläuft sich auf ca. 13,5 Prozent. Außerdem werden die Überstundenvergütung sowie die Notarzt-Einsatzpauschale deutlich erhöht. Zufrieden ist auch die Arbeitgeberseite mit dem Tarifkompromiss. "Wir wollen als renommierte Unfallklinik unseren Ärzten eine adäquate Vergütung und interessante Rahmenbedingungen bieten. Dafür haben wir mit diesem neuen arztspezifischen Tarifvertrag eine gute Ausgangslage geschaffen", kommentierte Geschäftsführer und Verhandlungsführer Prof. Dr. Axel Ekkernkamp die Tarifeinigung, die bis zum 31.12.2011 Gültigkeit haben soll.

 

Zentrum für medizinische Lehre

Dr. Reinfried Pohl-Stiftung investiert für Universität Marburg

Professor Dr. Reinfried Pohl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung (DVAG), präsentierte der Öffentlichkeit die Pläne für das bisher größte Bauvorhaben seiner Stiftung: Das "Zentrum für medizinische Lehre", das die Dr. Reinfried Pohl-Stiftung in den nächsten Jahren am Klinikum der Phillips-Universität Marburg erbauen wird, wird zu einer deutlichen Verbesserung der praktischen Ausbildung der Marburger Medizin-Studenten führen. Der Marburger Ehrenbürger und Ehrensenator der Philipps-Universität, der mit der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) einen der führenden Finanzvertriebe aufgebaut hat, engagiert sich mit diesem Geschenk an die Universität Marburg für die Bildung weit über die Grenzen Mittelhessens hinaus.

 

Regensburg

Spendenfinanzierte Kinder-Uniklinik geht in Betrieb

Nach dreijähriger Bauzeit ist eine zum großen Teil durch Spenden finanzierte Kinder-Universitätsklinik in Regensburg offiziell in Betrieb gegangen. Bisher war das Regensburger Uniklinikum das einzige in Deutschland, das kein eigenes Kinderkrankenhaus hatte. Die Errichtung der neuen Klinik hat rund 30 Millionen Euro gekostet, etwa ein Drittel davon wurde von einer Stiftung aufgebracht. Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm (CSU), nannte die Sammelaktion "eine beispiellose Kampagne". Es sei beeindruckend, bei wie vielen Initiativen von Bürgern, Organisationen und Unternehmen Geld gesammelt worden sei.

 

Annuitätsdarlehen

Refinanzierung für Maternus-Kliniken steht

Die Krankenhauskette Maternus-Kliniken hat ihre Refinanzierungsverhandlungen mit der Bank für Sozialwirtschaft abgeschlossen. Durch ein Annuitätsdarlehen über 15 Millionen Euro, das mit der Klinikimmobilie in Bad Oeynhausen besichert ist, kann eine kurzfristige Verbindlichkeit gegenüber der HSH Nordbank in Höhe von 20 Millionen Euro im Januar 2010 um 15 Millionen Euro zurückgeführt werden. Die verbleibenden 5 Millionen Euro werden mit einer mittelfristigen Laufzeit bis 31. Januar 2013 versehen. Vor diesem Hintergrund ist eine Sale-and-Lease-Back-Transaktion für die Immobilie nicht mehr notwendig.

 

Absichten

Rummelsberger wollen Kliniken verkaufen

Die Rummelsberger Anstalten prüfen den Verkauf ihrer beiden Kliniken in Schwarzenbruck (Kreis Nürnberger Land) und Garmisch. Drei Interessenten wollten im Laufe des Januars ihre Angebote abgeben, berichtete der Geschäftsführer der Rummelsberger Holding, Harald Frei, auf dpa-Anfrage. Die Entscheidung über den Verkauf sei aber noch offen. "Wir wollen erst einmal herausbekommen, was sich mit dem Verkauf erlösen lässt, und welches medizinische Konzept die Kaufinteressenten haben", sagte Frei. "Am Ende kann es durchaus sein, dass wir auf den Verkauf der Kliniken verzichten." Auslöser für die Verkaufsüberlegungen sei die Gesundheitsreform; die damit eingeführte Fallpauschale, die für jede Behandlung einen festgelegten Betrag vorsehe, mache die dauerhafte Bewirtschaftung der beiden Kliniken immer schwieriger. Keinesfalls gehe es um eine Schließung der beiden Häuser. "Vielmehr wollen wir die Kliniken in gute Hände bringen, um eine Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten und die Arbeitsplätze dort zu erhalten", sagte Frei. Die Rummelsberger Dienste für Menschen betreiben nach Freis Angaben in Garmisch eine Kinder-Rheuma-Klinik mit 110 Betten, am Sitz des Mutterhauses in Schwarzenbruck eine Orthopädische Klinik mit 400 Betten.

 

Pflege

Tarifvertrag

Pflegefirmen fordern Mindestlohn

Der Arbeitgeberverband Pflege pocht auf einen Mindestlohn für die Branche. Der Verband, in dem sich 2009 die acht größten privaten Pflegeunternehmen in Deutschland und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste zusammengeschlossen haben, habe bereits einen Tarifvertrag für ungelernte Pflegehilfskräfte abgeschlossen, erklärte der Vizechef FriedhelmFiedler. Dieser Vertrag sehe eine Lohnuntergrenze von 7,50 Euro für Beschäftigte in den neuen und 8,50 Euro in den alten Bundesländern vor. Nun will der Verband, dass die Politik mit einem Mindestlohn für die gesamte Branche nachzieht. "Wir erwarten, dass die Pflege endlich den Stellenwert bekommt, den sie verdient", sagte Fiedler.

 

Zukunftsfragen der Pflegewirtschaft

Bundeskonferenz am 2. und 3. März in Düsseldorf

Der Pflegemarkt steht vor einschneidenden Veränderungen. Die Anforderungen an Management, Innovation, Service und Qualität steigen. Die Bundeskonferenz Pflegemarkt (BKP) gibt der Pflegewirtschaft in Deutschland eine zentrale Plattform: Sie gibt Antworten auf aktuelle Fragen und zeigt künftige Entwicklungen im Pflegemarkt auf. Denn im Vordergrund werden nicht mehr alleine die pflegerischen und versicherungstechnischen Fragen stehen. Rund um die Pflege wird sich immer stärker ein Markt bilden, der für viele Akteure großes wirtschaftliches Potenzial birgt. Die 3. Bundeskonferenz Pflegemarkt findet am 2. Und 3. März 2010 in Düsseldorf statt. Ihr Titel lautet: Sechs, setzen! Schulnoten für Pflegeheime oder: Qualität als Wettbewerbsinstrument.

kma Pflege verlost Karten für Bundeskonferenz Pflegemarkt

Als exklusiver Medienpartner der Konferenz gibt die kma insgesamt zehn Karten an die ersten zehn Anrufer oder E-Mail-Schreiber ab. Rufen Sie uns an unter: 0 85 92 / 93 57-0 oder schreiben Sie uns eine Mail an: kontakt@kma-medien.de

Themenschwerpunkte sind u. a. Qualitätsbewertungen für Pflegeheime, innovative Wettbewerbsinstrumente, Kriterien für den Kauf und Verkauf von Einrichtungen, Ausbildung, Training und Qualifikation von Mitarbeitern sowie Qualitätstrends der Zukunft.

Die Konferenz führt Betreiber, Finanzwirtschaft, Projektentwickler, Ausstatter, Pharmaindustrie, Juristen, Versicherungswirtschaft, Private Equity, Kommunale Verbände, Medizin, Facility Management, Altersforschung etc. zusammen. Denn die Zukunftsfragen der Pflege werden künftig nur mit neuen Allianzen und Partnerschaften gelöst werden können. Die Teilnehmerzahl ist auf 150 begrenzt

Die Partner und Unterstützer der Konferenz sind der VDAB (Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V.), DEKRA, SCA, Alloheim Senioren-Residenzen, Ecolab, Simmons & Simmons, Club der Gesundheitswirtschaft und kma Medien/kma Pflege.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.bundeskonferenz-pflegemarkt.de.

 

Medizin

Abbaubarer Knochenkleber

Ein gewebefreundlicher medizinischer Klebstoff könnte Metallimplantate ersetzen

Mit einem neuen Klebstoff, der später vom Körper abgebaut wird, können Chirurgen in Zukunft Knochenbrüche fixieren und öfter auf den Einsatz von Metallimplantaten verzichten, berichtet die "Apotheken Umschau". Platten und Schrauben müssen später in einem Zweiteingriff wieder entfernt werden. Dies würde durch den Kleber nicht mehr nötig sein. Die Neuentwicklung von Materialwissenschaftlern der ETH Zürich (Schweiz) besteht aus einer Legierung aus Magnesium, Zink und Kalzium. Sie soll besonders belastbar sein. Als Vorteil gegenüber herkömmlichen Magnesiumlegierungen bildet das neue Material keinen Wasserstoff, der die Heilung behindern könnte.

 

Arztreport

Viele Patientenkontakte, wenig Zeit

Die Zahl der ärztlichen Behandlungen steigt weiter. Das zeigen repräsentative Auswertungen im aktuellen Barmer GEK Arztreport zur ambulanten Versorgung in Deutschland. Niedergelassene Ärzte rechneten im Jahr 2008 je Versichertem durchschnittlich 7,5 Behandlungsfälle ("Krankenscheine") ab. 2007 waren es noch 7,1, im Jahr 2004 sogar nur 6,5. Rund die Hälfte der fünfprozentigen Steigerung dürfte auf Direktabrechnungen von Laborgemeinschaften zurückgehen. Auch die Behandlungsrate stieg noch einmal von 92,6 auf 92,9 Prozent.

 

Bedenklicher Trend

Jeder dritte Schüler leidet unter Stress

Jeder dritte Schüler leidet unter Stress- Symptomen. Kopf- und Rückenschmerzen, Einschlafprobleme und Gereiztheit plagen deutsche Kinder und Jugendliche am häufigsten. Das ergab eine Studie des Instituts für Psychologie und des Zentrums für angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana Universität Lüneburg. Besonders betroffen seien Mädchen. 40 Prozent von ihnen haben demnach mehrmals in der Woche körperliche oder psychische Beschwerden.

 
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ZENO-Veranstaltung:

Herz- und Gefäßmedizin im G-DRG-System 2010

Veranstaltung am 26. Februar 2010 in Köln

ZenoSeit Etablierung des deutschen DRG-Systems als Vergütungssystem für Krankenhausleistungen erfolgt jährlich eine Anpassung der Definitionen der G-DRG-Abrechnungsgruppen und deren Bewertung an den aktuellen Stand der Leistungserbringung in deutschen Krankenhäusern. Zusatzentgelte runden die Finanzierung ab. Gerade für die Kardiologie, aber auch für die Herzchirurgie, hat dies zu erheblichen Veränderungen in der Erlössituation geführt. Waren Kardiologie und Herzchirurgie früher häufig die Cash Cows eines Krankenhauses, welche das Geld verdienten, wird es nun immer schwieriger, in diesen Bereichen einen positiven Deckungsbeitrag zu erwirtschaften.

Informieren Sie sich deshalb bei Experten aus erster Hand, was sich für die Kardiologie, Gefäßchirurgie und die Herzchirurgie geändert hat und welche Änderungen für die Zukunft zu erwarten sind.


Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de

 

Arztbewertungsportal

DocInsider.de bietet erstmalig eine wissenschaftlich fundierte Beurteilung von Zahnärzten

DocInsider.de. hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG) erstmals ein Bewertungssystem nach wissenschaftlichen Kriterien speziell für Zahnärzte entwickelt. Damit ist im zahnärztlichen Bereich eine höhere Transparenz durch die Rückmeldung von Patienten möglich. Viele Betroffene kennen das Problem - neu in der Stadt und plötzlich Zahnschmerzen, oder einfach unzufrieden und auf der Suche nach einer Alternative. Wie finde ich verlässlich einen guten Zahnarzt, wer kann mir eine fundierte Empfehlung aussprechen? Für alle auf DocInsider.de verzeichneten Zahnärzte wird es in Zukunft einen speziell auf die Bewertung von Zahnärzten zugeschnittenen Fragebogen für Patienten geben. Er enthält Zahnarzt-spezifische Fragen, wie beispielsweise "Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Zahnärztin/Ihrem Zahnarzt in Bezug darauf, Ihnen die Angst vor der Behandlung zu nehmen?" Der Fragebogen wurde von Prof. Dr. med. Eva Bitzer (ISEG) in Zusammenarbeit mit Zahnärzten entwickelt. Das in Hannover ansässige ISEG verfügt über umfangreiche Expertise im Bereich Patientenforschung und hat das Bewertungssystem von DocInsider auf Basis des ZAP-Fragebogens (Zufriedenheit in der ambulanten Versorgung - Qualität aus Patientenperspektive) entwickelt. Prof. Dr. Bitzer: "Der jetzt vorliegende Zahnarzt-ZAP ist erstellt worden nach eingehender Prüfung und Diskussion mit Zahnärzten. Bislang existieren - auch international - keine validierten Fragebögen für Zahnmedizin. Der Fragebogen enthält u.a. Fragen zur Schmerzvermeidung und behutsamen Behandlung, die für Zahnarztpatienten eine besonders wichtige Rolle spielen. Die Fragen adressieren somit die spezifischen Bedürfnisse dieser Patientengruppe."

 

Bundesärztekammer

Ärzte und Patienten brauchen gesicherte Informationen über Arzneimittel

"Wir brauchen dringend mehr Transparenz bei der Veröffentlichung klinischer Studien. Zu oft werden die Ergebnisse von der Pharmaindustrie zu spät bekannt oder überhaupt nicht publiziert. Es ist deshalb richtig und wichtig, dass sich das Bundesgesundheitsministerium für eine schnelle Veröffentlichung von Studienergebnissen bei der Arzneimittelforschung einsetzen will", sagte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, bei einem Symposium der AkdÄ im Rahmen des 34. Interdisziplinären Forums der Bundesärztekammer in Berlin. Ludwig warnte in diesem Zusammenhang davor, die Informationen mehr als nötig als vertraulich einzustufen und dadurch der Öffentlichkeit vorzuenthalten.

 

Not-Schrittmacher enttäuschten

Studienteilnehmer profitieren nicht von vorsorglichem Herzschrittmacher

Das Risiko, an Herzproblemen zu sterben, ist nach einem Infarkt sehr groß. Sind die Kranzgefäße verengt, drohen trotz Behandlung weitere Infarkte oder Rhythmusstörungen. Eine mögliche Vorbeugung könnte ein implantierter Herzschrittmacher sein, der die Herztätigkeit dauerhaft überwacht und im Notfall aktiv wird. In einer Studie an rund 900 Infarktpatienten mit besonders hohem Risiko hat sich diese Hypothese aber nicht bewahrheitet, berichtet die "Apotheken Umschau". Mediziner um Professor Gerhard Steinbeck vom Münchener Universitätsklinikum Großhadern setzten der Hälfte der Teilnehmer zusätzlich zur medikamentösen Therapie einen Defibrillator ein. Drei Jahre später war die Zahl der Todesfälle in beiden Gruppen gleich. Demnach schützten die Geräte nicht vor den Folgerisiken.

 

Hormon

Neue Ursache für Herzschwäche entdeckt

Forscher des Dresdner Universitätsklinikums und des Max-Delbrück-Centrums für molekulare Medizin Berlin haben eine neue Ursache für Herzschwäche entdeckt. Die Mediziner stießen auf ein von Fettzellen produziertes Hormon, das für Herzerkrankungen verantwortlich sein könne, teilte die TU Dresden mit. Sie wollen nun einen Hemmer entwickeln, der das Protein namens FABP4 daran hindere, sich an Herzmuskelzellen zu binden. Bei der Studie wurde eine direkte Auswirkung von FABP4 auf das Herz nachgewiesen. Fettgewebe funktioniere wie eine Drüse, es produziere Hormone, die ins Blut abgegeben würden und von dort zum Herzmuskel gelangten, hieß es in der Mitteilung. FABP4, dessen Produktion bei Übergewichtigen erhöht sei, komme vermutlich bei der Schädigung des Herzens eine Schlüsselfunktion zu.

 

Recht

Urteile

Ärzte zahlen trotz Abfindung für Behindertenwerkstatt

Ärzte, die für einen Geburtsfehler verantwortlich sind, müssen nach einem Urteil des Landgerichts Osnabrück später auch für Eingliederungsmaßnahmen des Behinderten geradestehen. Daran ändern auch ein Vergleich und eine Abfindung nichts, auf die sich Ärzte und die Betroffenen miteinander einigen. Finanziert die Bundesagentur für Arbeit die Betreuung des Betroffenen in einer Behindertenwerkstatt, kann sie die Kosten von den verantwortlichen Ärzten zurückverlangen, heißt es in dem noch nicht rechtskräftigen Urteil der Arzthaftungskammer, teilte eine Sprecherin des Gerichts mit. (AZ.: 2O 1097/09)

 

Wettbewerb

EU eröffnet Kartellermittlungen gegen dänischen Pharmakonzern

Die Europäische Kommission ermittelt gegen den dänischen Pharmakonzern Lundbeck wegen möglicher Wettbewerbsbehinderungen. Das Unternehmen verzögere in Europa möglicherweise den Markteintritt von preisgünstigen Nachahmerprodukten für das Mittel “Citalopram”, teilte die Brüsseler Behörde mit. Die Arznei wird bei Depressionen eingesetzt. Die Wettbewerbshüter waren durch eine 2008 eingeleitete Untersuchung des europäischen Arzneimittelmarkts auf Lundbeck aufmerksam geworden. Nach dem Willen der Kommission sollen billigere Generika - also Nachahmerprodukte - stärker verbreitet werden. Falls die Kommission später ein förmliches Kartellverfahren eröffnet, droht ein Bußgeld von bis zu 10 Prozent eines Jahresumsatzes.

 

Stellenmarkt

Stellenmarkt Januar 2010

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Vorschau

Vorschau kma medien - Februar 2010

kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

Die Februar-Ausgabe von kma beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Krankenhausausstattung.

Anzeigenschluss: 25.01.2010
Druckunterlagenschluss: 29.01.2010
Erscheinung: 15.02.2010

 

Sonderheft „Krankenhaus-Technik“

Anzeigenschluss: 25.01.2010
Druckunterlagenschluss: 27.01.2010
Erscheinung: 15.02.2010


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