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Politik

Krankenversicherung

DGB setzt eigene Gesundheits-Reformkommission ein

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat eine eigene Reformkommission für ein “solidarisches Gesundheitssystem der Zukunft” angekündigt. Das Gremium werde - als Alternative zur geplanten Regierungskommission - "gemeinsam mit Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, Wissenschaftlern und weiteren gesellschaftlichen Organisationen bis zum Herbst 2010 eigene Vorschläge zur Weiterentwicklung der solidarischen Krankenversicherung ausarbeiten", heißt es in einer am Montag in Berlin veröffentlichten Mitteilung. Die DGB-Kommission soll von einem Expertengremium der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung fachlich beraten und unterstützt werden. Für Anfang März ist das erste Treffen in Berlin geplant. Damit reagiert der DGB auf die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer einkommensunabhängigen Gesundheitsprämie oder Kopfpauschale. Dies erfordere "eine grundlegende gesellschaftliche Auseinandersetzung über die Zukunft unserer solidarischen Krankenversicherung", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach.

 

Gesundheitsprämie

Rösler pocht auf Koalitionsvertrag

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler sieht sein politisches Schicksal mit der Durchsetzung der umstrittenen Gesundheitsprämie verknüpft. Für Rösler ist das Modell einer Kopfpauschale im Gesundheitssystem ohne Alternative. "Es lohnt sich, neue Wege zu gehen. Es ist wesentlich gerechter", verteidigte der FDP-Politiker sein Konzept in der ARD-Talksendung "Beckmann" am Montagabend. "Wenn wir nichts ändern, dann haben die Menschen wieder das Gefühl, dass Krankheit und Gesundheit immer teurer wird, ohne dass es besser wird." In der Sendung sieht Rösler sein politisches Schicksal mit der Durchsetzung der umstrittenen Gesundheitsprämie verknüpft: "Wenn es mir nicht gelingt, ein vernünftiges Gesundheitssystem auf den Weg zu bringen, dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben. Davon gehe ich fest aus." Trotz aller Widerstände in der Koalition ist Rösler sicher, dass er CDU und CSU für sein Modell gewinnen wird: "Da bin ich sogar sehr überzeugt! Wir haben einen Koalitionsvertrag, den hat er auch unterschrieben", sagte Rösler mit Blick auf CSU-Chef Horst Seehofer, der eine Kopfpauschale bislang ablehnt. "Und ich glaube, er hat sogar die größte Unterschrift darauf. Dort steht ja unser Modell vereinbart schon drin, und am Ende gilt die Vertragstreue für alle Partner. Und das wird auch für die CSU gelten."

 

Wirtschaft

Ärztehonorare

Kassenärzte verdienten 3,4 Milliarden Euro mehr

Das Honorar der deutschen Kassenärzte ist im vergangenen Jahr erheblich stärker gestiegen als vorherberechnet. "Versprochen hat uns die Politik eine Honorarsteigerung von 2,5 Milliarden Euro gegenüber 2007. Jetzt werden es fast 3,4 Milliarden Euro sein", sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, der Zeitung "Die Welt". Bereits im Sommer hatte die KBV mitgeteilt, das Honorar für die Ärzte von rund 29 Milliarden 2008 auf 31,6 Milliarden Euro steige - und somit stärker als gedacht. Auch im laufenden Jahr erwarten die Ärzte ein Plus: "Für 2010 haben wir mit den Kassen eine weitere Steigerung von 1,7 Milliarden Euro ausgehandelt." In Deutschland gibt es rund 140.000 niedergelassene Ärzte und Therapeuten. Köhler sicherte Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) Unterstützung bei den angekündigten Schritten zur Dämpfung der Arzneimittelpreise zu. Forderungen der Krankenkassen nach einem Honorarstopp für Ärzte erteilte er hingegen eine Absage. "Da sehe ich keinen Spielraum." Das Honorar sei an die Krankheitslast der Bevölkerung gekoppelt. Köhler warnte erneut vor einem Ärztemangel. "In den nächsten fünf Jahren hören 22.000 Ärzte auf zu arbeiten." Die Zahl der Haus-, Frauen- oder Augenärzte schrumpfe. Er forderte, den Numerus Clausus für ein Medizinstudium aufzuheben oder zu senken.

 
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ZENO-Veranstaltung:

Finanzierung der Früh-Rehabilitation im G-DRG System 2010

Veranstaltung am 12. März 2010 in Berlin

ZenoTrotz mehrjähriger Weiterentwicklung des G-DRG-Systems ist es immer noch nicht gelungen, die meisten Früh-Reha-DRGs bundesweit zu bewerten. Die Entgelte müssen auf der Ortsebene verhandelt werden. Die aktuelle und zukünftige Finanzierung der Früh-Reha hat eine existentielle Bedeutung für Fachabteilungen und Fachkliniken. Wesentlich sind die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen, in die das Gesamtfinanzierungssystem eingebettet ist. Ob sich diese unter neuer Regierung ändern, bleibt abzuwarten. Fest steht aber, daß die Erlöse sich nach Abschluß der Konvergenzphase ausschließlich an der Leistung: orientieren.

Ausgewiesene Experten zu diesen Themen werden Ihnen auf dieser ZENO-Konferenz die Situation 2010 und die zukünftige Entwicklung aus ihrer jeweiligen Perspektive aus erster Hand darstellen.

Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de

 

Zusatzbeiträge

Erste Krankenkassen wollen höheren Zusatz

In der Debatte um die geplanten Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung fordern erste Kassen mehr als acht Euro. Die BKK Westfalen-Lippe verlange zwölf Euro, sagte Vorstandschef Willi Tomberge der "Bild"-Zeitung am Mittwoch. "Das ist viel gerechter, denn es enthält eine deutlich soziale Komponente", sagte er. Eine Pauschale von acht Euro könne ohne Einkommensprüfung erhoben werden, während darüber liegende Zusatzbeiträge ein Prozent des Bruttoeinkommens des Versicherten nicht übersteigen dürfen. "Die acht Euro zahlen also Student und Unternehmer gleichermaßen, unsere zwölf Euro hingegen werden bei Versicherten, die unter 1.200 Euro haben, angepasst", so BKK-Chef Tomberge. Ein Student mit 500 Euro Einkommen zahle also nur fünf Euro Zusatzbeitrag. Nach Informationen der "Rheinischen Post" verlangen die BKK Heilberufe und die GBK Köln rückwirkend zum 1. Januar den maximalen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern. Er wird bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben und kann maximal 37,50 Euro monatlich betragen.

 

Hamburg

Tarifeinigung zwischen Ärzten und Krankenhäusern

Nach drei Verhandlungsrunden konnten sich der Marburger Bund Landesverband Hamburg und der Krankenhausarbeitgeberverband Hamburg (KAH) auf Eckpunkte einer Tarifeinigung verständigen. Die Regelung sieht eine Anpassung der Vergütungstabellen auf das Niveau des bestehenden Asklepios-Konzerntarifvertrages vor. Damit liegt ab April 2010 die Vergütung der Ärzte etwa 1,9 Prozent oberhalb des derzeitigen Vergütungsniveaus der kommunalen Krankenhäuser. Eine weitere Tabellensteigerung um 3 Prozent ist im März 2011 vorgesehen. Für Bereitschaftsdienst an Wochenenden und Feiertagen galt bisher die Regelung, dass ausschließlich 24-Stunden-Bereitschaftsdienst möglich waren. Zukünftig kann mit Zustimmung des Einzelnen in diesen Zeiten auch in einer Kombination aus bis zu 8 h Vollarbeit und 16 h Bereitschaftsdienst gearbeitet werden. Die Gruppe der Fachärzte profitiert von der Vorziehung der Stufen auf das 9. und 11. Jahr. Ab 1. April 2010 betragen die Nachttarife 10 Prozent und ab 1. März 2011 25 Prozent des individuellen Stundenentgelts. Hierzu kommentiert Lutz Hammerschlag, der Verhandlungsführer des Marburger Bundes: "Durch die bessere Bezahlung von Arbeit zu schlechten Zeiten in der Nacht, haben die Tarifvertragsparteien endlich einen schon lange fälligen Schritt in die richtige Richtung gemacht." Dieter Brenneis, Verhandlungsführer des KAH dazu: "Wenngleich uns dieses Ergebnis vor sehr große wirtschaftliche Herausforderungen stellt, können wir in Hamburg auch weiterhin attraktive Rahmenbedingungen für Ärzte anbieten. Mit dem Tarifabschluss können beide Seiten zufrieden sein."

 
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Europäische Radiologenkongress

Größtes radiologisches Meeting in Europa

Veranstaltung vom 4. bis 8. März 2010 in Wien

Der Europäische Radiologenkongress (ECR) als größtes radiologisches Meeting in Europa findet von 4. bis 8. März 2010 in Wien statt. Mit einem umfangreichen wissenschaftlichen Programm lockt er Radiologen aus rund 135 Ländern und zeigt auf der begleitenden Industrieausstellung State-of-the-Art Geräte von 285 Ausstellern aus aller Welt.

Besonderen Anreiz bietet der ECR durch sein „ESR meets“ Programm, mit Argentinien, Polen und Saudi Arabien als diesjährigen nationalen Schwerpunktländern. Mit dem Thema „Ischemic stroke: diagnosis and treatment“ spannt sich der Bogen bei „ESR meets Neurologists“ von der Neurologie zur Radiologie. Das ECR 2010 Rahmenprogramm gipfelt in der ECR Party, die unter dem Motto „The Disco Decades“ am 7. März 2010 ins Konzerthaus lädt. Unter www.myESR.org/ecr-party gewinnen Sie erste Eindrücke.

Mehr Infos zum ECR 2010 unter www.myESR.org.

 

Destatis

37 Prozent aller Einweisungen waren Notfälle

Mehr als ein Drittel aller Krankenhauspatientinnen und -patienten in Deutschland wurden im Jahr 2008 als Notfall eingewiesen (6,3 Millionen). Bei den übrigen vollstationären Aufnahmen handelte es sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entweder um eine reguläre Einweisung durch einen Arzt (9,4 Millionen), um eine Geburt (0,6 Millionen) oder um eine Verlegung aus einem anderen Krankenhaus (0,6 Millionen). Am häufigsten wurden Notfallpatientinnen und -patienten wegen Krankheiten des Kreislaufsystems behandelt, gefolgt von Verletzungen und Vergiftungen. Unter den Krankheiten des Kreislaufsystems waren Herzinsuffizienz und Hirninfarkt die häufigste Diagnose, bei den Verletzungen und Vergiftungen wurde die Schädel-/Hirnverletzung (intrakranielle Verletzung) am häufigsten diagnostiziert.

 

Pharmaindustrie

Merckle-Unternehmen Mepha verkauft

Der zur Merckle-Gruppe gehörende Schweizer Generikahersteller Mepha ist an den US-Konzern Cephalon verkauft worden. Der Kaufpreis betrage 590 Millionen Dollar (rund 424 Millionen Euro), teilten die Unternehmen am Montag in Aesch (Schweiz) mit. Die Transaktion soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden, wenn das Kartellamt dem Kauf zugestimmt hat. Der Alleinerbe der Merckle-Gruppe, Ludwig Merckle, sagte der "Südwest Presse": "Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden." Der Schweizer Hersteller von Nachahmermedikamenten hatte bis Anfang des vergangenen Jahres zur Ratiopharm-Gruppe gehört, wurde dann aber auf Druck der Banken ausgegliedert. Die Verkaufsprozesse von Ratiopharm und Mepha seien daher unabhängig voneinander, sagte Merckle der Zeitung. Für Ratiopharm sollen noch Bieter wie der israelische Weltmarktführer für Nachahmerprodukte, Teva, der französische Pharmariese Sanofi Aventis und die schwedische Investorengruppe EQT im Rennen sein.

 
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MCC pharma world 2010

Chancen und Risiken im Pharmamarkt von Heute und Morgen

8. und 9. Juni im Ellington Hotel Berlin

MCCDie Umbruchsituation im Gesundheitsmarkt und die Wirtschaftskrise fordern neue Implikationen ebenso wie Innovationen. Stellt der Regierungswechsel eine Chance für eine konstruktive Neusausrichtung dar? Wie sieht die Arzneimittelversorgung der Zukunft aus? Wie gestalten sich die unabdingbaren Forderungen nach Wirtschaftlichkeit und Qualität?

Zu diesen und weiteren höchst brisanten Fragen werden aktuelle Einschätzungen und Zukunftsvisionen von Experten und Entscheidungsträger der Pharmaindustrie, der Apothekerschaft, den Pharmagroßhandel sowie Krankenkassen, Krankenhäuser, KV´en und Anbieter von Dienstleistungen beleuchtet und diskutiert. Lernen Sie von den Erfahrungen anderer und erweitern Sie Ihr Netzwerk.

Wer sich in diesem Markt behaupten will, muss neue Wege gehen. Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung auf der MCC pharma world2010 und melden Sie sich jetzt an.

Programm und Anmeldung unter: www.mcc-seminare.de.

 

Patentstreit

Johnson & Johnson erhält Milliarden-Entschädigung

Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson hat in einem seit 2003 schwelenden Patentstreit eine Entschädigung in Milliardenhöhe erhalten. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, zahlt Boston Scientific 1,73 Milliarden Dollar an die Johnson & Johnson-Tochter Cordis. Eine Milliarde davon werde als Sondereinnahme im ersten Quartal 2010 verbucht. Der Rest soll Anfang 2011 gezahlt werden. Gegenstand der Patentklage waren Patente mehrere medizinische Implantate, sogenannte Stents, die bei der Herzchirurgie eingesetzt werden.

 

Techniker Krankenkasse

TK: Über eine halbe Million unnötiger Klinikaufenthalte

Es fehlen ambulante Behandlungsangebote für Patienten mit Depressionen, Schizophrenie und Persönlichkeitsstörungen, bemängelt die Techniker Krankenkasse (TK). Fast 1,1 Millionen Krankenhausaufenthalte verzeichnete die Techniker Krankenkasse (TK) 2009 insgesamt, in über 50.000 Fällen handelte es sich dabei um Patienten mit Depressionen, Schizophrenien oder Persönlichkeitsstörungen. Rechnet man die TK-Daten auf die Gesamtbevölkerung hoch, ergeben sich bundesweit über eine halbe Million stationäre Aufenthalte aufgrund dieser psychischen Diagnosen. Klinikaufenthalte, die sich vermeiden ließen, wenn die Patienten angemessen ambulant betreut würden, so die Kasse. Es mangle an Angeboten, die den Bedürfnissen psychisch Kranker gerecht werden und ihnen ein Leben jenseits der stationären Psychiatrie ermöglichen.

 

Siemens & Microsoft

Siemens unterzeichnet Lizenzvereinbarung für Microsoft Health Vault

Microsoft und Siemens IT Solutions and Services haben eine Lizenzvereinbarung zur Einführung der Gesundheitsplattform Health Vault in Deutschland geschlossen. In HealthVault können Bürger ihre relevanten Daten etwa zu Impfungen, Krankheiten oder Medikamenten online in einem persönlichen “Gesundheitstresor” hinterlegen. Ziel ist es, dass sich diese Informationen mittels spezieller Anwendungen mit den IT-Systemen von Ärzten, Kliniken als auch Fitnesseinrichtungen austauschen lassen. Siemens wird die Plattform betreiben und vermarkten. Des Weiteren wird das Unternehmen Partner aus der Gesundheitsbranche bei der Entwicklung von Anwendungen und Applikationen unterstützen, um eine dynamische und eine personalisierte und zuverlässige Umgebung für die Gesundheitsdaten der Bürger zu schaffen.

 

Labordienstleister

Synlab kauft zwei italienische Unternehmen

Der Labordienstleister Synlab hat die beiden italienischen Laborunternehmen Fleming Labs und Centro Diagnostico San Nicolò gekauft. Die beiden Laborunternehmen von dem französischen Klinikbetreiber Générale de Santé beschäftigen insgesamt 550 Mitarbeiter an 4 Laborstandorten. Der Kaufpreis wurde nicht bekannt. Der Labordienstleister Synlab ist seit September 2009 ein Portfolio-Unternehmen des weltweit tätigen Private-Equity-Hauses BC Partners. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Augsburg ist seit der Übernahme in 21 Ländern und nun auch am italienischen Markt vertreten.

 
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ZeQ Management Campus

Praxisorientierte Ausbildung zum Internen Auditor/Visitor

Seminar und Praxistag im Krankenhaus in Mannheim

ZeQInterne Audits leisten entscheidende Beiträge bei der Einführung und Weiterentwicklung von QM-Systemen. Der kontinuierliche Dialog mit den Mitarbeitern erhöht die Durchdringung der Qualitätsvorgaben und trägt zur Aufdeckung bestehender Verbesserungspotenziale bei.

Als Auditor haben Sie einen entscheidenden Anteil am Erfolg jedes Audits. Im Seminar lernen Sie, wie Sie die Abläufe kritisch hinterfragen und dabei gleichzeitig zur Mitarbeit im QM motivieren. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre im Seminar erlangten Kenntnisse am anschließenden Praxistag im Krankenhaus zu vertiefen.

Termine 2010 in Mannheim:

  • Seminar: 19.-20.05. oder 15.-16.11.
  • Praxistag im Krankenhaus: 19.03. oder 21.05. oder 17.11.


Informationen erhalten Sie unter 0621-32885035, per E-Mail (training@zeq.de) oder unter www.management-campus.eu.

 

Europäische Patentamt

Patent für Arzneimittel Umckaloabo widerrufen

Das Europäische Patentamt (EPA) hat ein Patent zum Herstellen des Erkältungsmittels Umckaloabo widerrufen. Das Verfahren des Pharmaunternehmens Schwabe zur Extraktion der Wirkstoffe aus südafrikanischen Pflanzen sei patentrechtlich keine Erfindung, sagte ein EPA-Sprecher. Die Technik sei bereits "ausreichend vorbekannt" gewesen. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) nannte die Entscheidung einen "großen Erfolg im Kampf gegen Biopiraterie". Das Extraktionsverfahren finde sich bereits schon in einschlägigen Handbüchern. Schwabe kann Beschwerde gegen die Entscheidung einlegen. Sollte der Widerruf des Patents rechtskräftig werden, können sich auch andere Hersteller der Methode der Extraktion aus den Pelargonium- Pflanzen bedienen. Gegen das 2007 erteilte Patent der Firma Dr. Willmar Schwabe GmbH aus Karlsruhe hatte ein internationales Aktionsbündnis aus einer lokalen südafrikanischen Gemeinschaft, Wettbewerbern und mehreren Nichtregierungsorganisationen (NGO) Einspruch eingelegt. Während die Schwabe-Konkurrenten technische Patentierungskriterien nicht erfüllt sahen, machten die NGOs ethische Gründe für ihren Einspruch geltend.

 

Namen & Nachrichten

Arzneimittelkommission

7.400 Meldungen zu Arzneimittelrisiken

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat im vergangenen Jahr 7.400 Meldungen zu Arzneimittelrisiken aus den Apotheken erhalten und bearbeitet. Das ist ein neuer Höchststand seit dem Jahr 1994. Gegenüber 2008 sei die Zahl der Meldungen um 11 Prozent gestiegen, teilte die AMK mit. "Arzneimittelrisiken" umfasse alles, was die Arzneimittelsicherheit und -unbedenklichkeit beeinträchtigen kann. Nach dem so genannten Stufenplan verstehe man darunter: Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Resistenzbildung, Missbrauch/Fehlgebrauch, Gewöhnung/Abhängigkeit, Mängel der Qualität (auch technischer Art), Mängel der Behältnisse und äußeren Umhüllungen, Mängel der Kennzeichnung oder der Fach- und Gebrauchsinformationen sowie Arzneimittelfälschungen, hieß es in der Mitteilung weiter.

 

Urteil

Ex-Krankenkassen-Chef wegen Korruption verurteilt

Ein ehemaliger Krankenkassen-Chef ist wegen Untreue und Bestechlichkeit zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht in Wuppertal sprach am Freitag von einer "Selbstbedienungsmentalität". Der 62 Jahre alte, ehemalige Vorstands- Vorsitzende der Betriebskrankenkasse (BKK) Delphi (mittlerweile Deutsche BKK) soll fast fünf Jahre lang bis August 2007 zu Unrecht Leistungen der Kasse an seine Familie und den ebenfalls angeklagten einstigen Verwaltungsratsvorsitzenden (65) ausgeschüttet haben. Im Gegenzug soll der 65-Jährige unangemessene Gehaltserhöhungen sowie Darlehen genehmigt haben. Unter anderem soll die BKK für eine Bauchstraffung und das Potenzmittel Viagra oder auch für Haarwuchs- Mittel aufgekommen sein. Insgesamt geht es um mehr als eine halbe Million Euro. Der Verteidiger des 62-Jährigen kündigte Berufung an. Die Sitzungen des Verwaltungsrates seien eher touristische Reisen gewesen, so die Staatsanwaltschaft. Statt zwei Stunden in Wuppertal habe man Tage auf Rügen verbracht. Gegen den mitangeklagten 65- Jährigen wird ein Urteil Anfang Februar erwartet.

 

Klinik-News

Ärztegehälter

Marburger Bund und VKA verhandeln weiter

Der Marburger Bund und die kommunalen Arbeitgeber verhandeln an diesem Mittwoch erneut über den Abschluss eines neuen Tarifvertrages für 55.000 Krankenhausärzte. Die Ärztegewerkschaft fordert unter anderem Einkommensverbesserungen von fünf Prozent sowie eine höhere Vergütung von Bereitschaftsdiensten. Vor Beginn der zweiten Tarifrunde in Düsseldorf sprach der Marburger Bund von "sehr schwierigen" Gesprächen. Die Arbeitgeber weisen die Forderungen der Gewerkschaft als zu teuer zurück. Parallel zu dieser Tarifauseinandersetzung laufen noch Verhandlungen für 1,2 Millionen Angestellte des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen. Der Auftakt der Verhandlungen am 18. Januar war ohne ein Angebot der Arbeitgeber vertagt worden. Wenn die Dauerblockade des Verbandes der kommunalen Arbeitgeber (VKA) weitergehe, würden die Ärzte den Druck erhöhen, kündigte ein Sprecher des Marburger Bundes an. "Wir sind in der Lage, unsere Forderungen auch mit einem Streik durchzusetzen".

 

Hamburg

Asklepios klagt gegen Fördergeld für Konkurrenz

Der Krankenhauskonzern Asklepios hat wegen eines Fördermittelbescheids für die Park-Klinik Manhagen in Großhansdorf beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht. Das meldet das "Hamburger Abendblatt". Asklepios-Sprecher Rudi Schmidt zitiert das Abendblatt mit den Worten: "Wir meinen, dass bei der Einhaltung maßgeblicher Förderkriterien beide Augen fest zugedrückt wurden. Wir fordern das Land auf, bis zu einer gerichtlichen Klärung keine Fördermittel mehr an die Park-Klinik zu vergeben." Hintergrund, so die Zeitung, ist eine Förderung der Park-Klinik in Höhe von 3,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II. 2008 waren bereits 7,8 Millionen Euro an das Haus geflossen. Achim Rogge, Geschäftsführer der Asklepios-Klinik in Bad Oldesloe, und Martin Zellner von der Klinik Ahrensburg, deren gemeinsamer Plan für einen Klinikneubau in Ahrensburg vom Land abgelehnt worden ist, haben zudem eine Beihilfebeschwerde an die EU-Kommission gerichtet und den Landesrechnungshof informiert. Sie sind überzeugt, dass die Kriterien des Konjunkturpakets II nicht erfüllt werden - unter anderem deshalb, weil in Großhansdorf keine energetische Sanierung erkennbar sei.

 
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ZeQ Management Campus

Der Klassiker - DIN EN ISO 9001

Seminar im ZeQ Management Campus Mannheim

ZeQIm deutschen Gesundheitswesen lässt sich eine steigende Bedeutung der Norm feststellen, insbesondere bei der Zertifizierung von Kompetenz- oder Organzentren oder in Instituten wie Radiologien oder Laboratorien. In unserem Seminar lernen Sie die Denkweise und Grundprinzipien der DIN EN ISO 9001 kennen. Wir zeigen Ihnen, wie die Anforderungen der Norm (inkl. Neuerungen 2008) in die Sprache des Gesundheitswesens „übersetzt“ werden und Sie diese in Ihrer Einrichtung umsetzen können.

Termine 2010 im ZeQ Management Campus Mannheim: 23.-24.02. oder 29.-30.09.

Der ZeQ Management Campus in Mannheim ist eine Stätte des Dialogs zwischen Führungskräften und Fachexperten. Unsere Seminare bieten praxiserprobte Lösungen.

Informationen erhalten Sie per E-Mail (training@zeq.de), Telefon (0621/32885035) oder unter www.management-campus.eu.

 

Horst-Schmidt-Kliniken

Bendel rechtfertigt Gehalt des Managements

Wiesbadens Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel (CDU) hat vor einem Gesundheitsausschusses das Gehalt für das Management der Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) gerechtfertigt. Das meldet der Wiesbadener Kurier. Grundlage für die Gehaltsfindung sei die Marktlage gewesen, sagte Bendel, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der HSK ist. Man habe geprüft, wie Geschäftsführer anderer Kliniken entlohnt würden. "Und wir haben entsprechende Informationen von Fachinstituten eingeholt", so Bendel, der auf einen Fragenkatalog reagierte, den die Bürgerliste vorgelegt hatte. So lägen die Bezüge des Ärztlichen Geschäftsführers Jürgen Schmitz in der Bandbreite üblicher Orientierungsgrößen. Danach hat Schmitz – er hatte den Posten zum 16. Juni 2008 übernommen – 124.000 Euro erhalten, die Bezüge von HSK-Geschäftsführerin Ingrid Strack werden mit 219.000 Euro für das gesamte Jahr angegeben. Die Bezüge für Holger Strehlau, der Finanzvorstand und Sprecher der Geschäftsführung ist, lagen bei 354.000 Euro. Bendel sagte, das Gehalt des HSK-Managements setze sich aus einem fixen und einem variablen Teil zusammen. Der Wirtschaftsdezernent begründete die Höhe von Strehlaus Bezügen mit der Fülle seiner Aufgaben. Er habe federführend die Sanierung und Konsolidierung der HSK zu verantworten und solle den Zusammenschluss mehrerer kommunaler Kliniken im Rhein-Main-Gebiet vorantreiben. Nach einer am 12. Januar 2010 veröffentlichten Studie der Managementberatung Kienbaum variieren die Gehälter von Führungskräften an Krankenhäusern stark. Während die Chefärzte mit durchschnittlich 266.000 Euro im Jahr vergütet werden, verdienten ihre Geschäftsführer- und Vorstandskollegen 120.000 Euro weniger. Damit erhielten nichtärztliche Führungskräfte im Schnitt nur halb so viel wie in einer vergleichbaren Position in einem Wirtschaftsunternehmen. Kienbaum hat die Daten von 2.055 Positionen aus 184 Kliniken erhoben.

 

Initiative privater Krankenhausträger

Neues Klinikportal

Rhön-Klinikum, Askleopios und Sana gründen die Initative “4QD - Qualitätskliniken.de GmbH”, die Mitte 2010 ein neues Internet-Klinikportal in Betrieb nehmen wird. Das Portal soll unter der Adresse online gehen. Ziel der drei Krankenhausträger ist es, dass Patienten und medizinische Fachleute Krankenhäuser leichter als bisher finden und hinsichtlich ihrer Qualität vergleichen können. Zu den drei Krankenhausunternehmen gehören zusammen bundesweit 160 Kliniken. Das neue Klinikportal soll aber offen für alle Krankenhäuser sein. Vor allem Nutzer ohne medizinisches Fachwissen soll das Portal anziehen. Der Vergleich soll in einem transparenten, nachvollziehbaren und offen gelegten Bewertungsverfahren erfolgen, schreiben die Klinikträger in einer Mitteilung. Die Bewertung und Darstellung einer Klinik umfasse rund 400 Qualitätsindikatoren, die aus vier Dimensionen zusammengestellt wurden: Medizinische Qualität, Patientensicherheit, Patientenzufriedenheit und Einweiserzufriedenheit."

 

Berlin

Vivantes und Charité fusionieren Labore

Europas größtes Krankenhauslabor soll in Berlin entstehen. Dafür hat nun der Aufsichtsrat der Charité seine Zustimmung gegeben, teilte die Wissenschaftsverwaltung am Dienstag mit. Dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Zusammenlegung der Labormedizin der Charité mit der des landeseigenen Klinikkonzerns Vivantes, hieß es. Beide Seiten planten nun die Gründung einer gemeinsame Tochtergesellschaft. Für das gemeinsame Laborzentrum soll ein Neubau am Standort des Campus Virchow errichtet werden.

 

Schwandorf

Krankenhäuser werden von Asklepios übernommen

Die Krankenhäuser Nabburg, Oberviechtach und Burglengenfeld werden künftig von dem privaten Klinikbetreiber Asklepios geführt. Das hat der Schwandorfer Kreistag nach einer vierstündigen Sitzung am Montagabend entschieden. Auch eine Bietergemeinschaft aus Barmherzigen Brüdern und Kliniken Nordoberpfalz hatte sich für die Übernahme der Krankenhäuser beworben. Mit 42 zu 19 Stimmen viel das Ergebnis ziemlich deutlich aus. Immer weniger Patienten und zuletzt über fünf Millionen Euro Minus waren die Gründe warum der Landkreis seine drei Krankenhäuser jetzt an den privaten Träger Asklepios übertragen hat. Dieser hat nach Meinung der Räte das bessere Zukunftskonzept. Ob und wie sich die Übernahme auf die Beschäftigten auswirken wird ist noch unklar.

 

2. Versuch

Kliniken Bitburg und Neuerburg fusionieren

Die Kliniken in Bitburg und Neuerburg haben sich zu Jahresbeginn zu einem Krankenhaus-Verbund zusammengeschlossen. Bereits vor 2006 bildeten die beiden Hospitäler die "Südeifel-Kliniken". Damals kam es offenbar aufgrund von Unstimmigkeiten in der Führungsebene zur Trennung - das soll sich nicht wiederholen.

 

Medizin

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ZENO-Veranstaltung:

Onkologie 2010

Veranstaltung am 22. April 2010 in Berlin

ZenoDie Finanzierung stationärer und ambulanter onkologischer Leistungen ist seit der Einführung des G-DRG-Systems im Umbruch. Die Behandlung onkologisch erkrankter Patienten ist zum Teil sehr komplex und kann damit hochvariabel bezüglich des Aufwandes sein. Die Onkologie ist als sehr innovatives Fachgebiet davon abhängig, daß Innovationen auch zeitnah gegenfinanziert werden. Die Abbildung teilstationärer Leistungen in DRG-Fallpauschalen ist bisher nicht gelungen.

Erfahren Sie auf dieser ZENO-Konferenz von kompetenten Referenten aus dem Gesundheitsministerium, von den Krankenkassen und aus Krankenhäusern sowie Forschungseinrichtungen im Sinne eines Updates aus erster Hand, was diese Veränderungen für die Onkologie und damit für Ihren Bereich für Folgen haben. Sammeln Sie die wichtigen Informationen für die Umsetzung im eigenen Tätigkeitsbereich.

Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de

 

Verhütungsspritze für den Mann

Forscher aus Halle und Münster machen ernst mit der Antibabyspritze für Männer

Ein Hormonmix aus Testosteron und Gestagen, alle zwei Monate gespritzt, soll Männer vorübergehend unfruchtbar machen und die Verhütung damit nicht mehr nur den Frauen aufbürden. Tests dazu laufen an den Universitätskliniken Halle und Münster, berichtet das Apothekenmagazin "BABY und Familie". "Die Hormone verhindern, dass das Gehirn Signale für die Spermienbildung aussendet", erklärt Professor Dr. med. Hermann M. Behre die Wirkungsweise. "Nach drei bis sechs Monaten finden sich keine Spermien mehr im Ejakulat." Wird die Hormongabe eingestellt, sei der Mann nach sechs Monaten wieder zeugungsfähig. Die Präparate sind schon mehrere Jahre auf dem Markt, werden aber in dieser Kombination noch nicht verwendet. "Nebenwirkungen wurden in Voruntersuchungen ausgeschlossen", so Behre. Weltweit wird an 400 Paaren getestet, ob die Hormongabe zuverlässig Schwangerschaften verhindert. Die Forscher suchen noch Paare, die an der Studie teilnehmen möchten. Sie können sich an den Unikliniken Halle und Münster melden.

 
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Das Krankenhaus ein Industriebetrieb?

Der Spagat zwischen Ethik und Ökonomie in der Medizin

Ist es unter ethischen Gesichtspunkten vertretbar, dass ein Krankenhaus Patienten eine bestimmte schmerzfreie Eingriffsart vorenthält, weil die für diese Prozedur notwendigen Medikalprodukte vergleichweise teuer sind und die abrechenbare Fallpauschale zur Deckung der Kosten nicht ausreicht? Ist es ethisch begründbar, Patienten mit Altersbedingter Makula-Degeneration (AMD) ein wirksames, bisher aber nicht zugelassenes off-label-use Produkt vorzuenthalten, um den Monopolstatus des einzig zugelassenen Produkts zu schützen? Und das obwohl die Behandlungskosten für eine Therapie des zugelassenen Produkts ca. 27-mal höher sind als die des wirkungsgleichen off-label-Produkts? Immerhin belastet dies die Solidargemeinschaft mit Zusatzkosten in Höhe von 8 Mrd. Euro.

Mit diesen und ähnlichen Fragen rund um den Trend zur Industrialisierung des Medizinbetriebs beschäftigten sich Ärzte, Pharmamanager, Patientenvertreter, Juristen und Ökonomen auf Einladung des Centrums für Krankenhausmanagement (CKM) unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff und der Dr. Werner Jackstädt Stiftung. Tagesthema war der Spagat zwischen Qualität und Kosten und damit zwischen Ethik und Ökonomie in der Medizin. Ziel der Veranstaltung war es, den zunehmenden Einfluss der Betriebswirtschaft auf die Gestaltung des Medizinbetriebes im Hinblick auf Humanität und Realität zu beurteilen und eine Konsensempfehlung an Entscheidungsträger von Institutionen des deutschen Gesundheitswesens zu adressieren, die den medizinisch-ethischen Umgang mit betriebswirtschaftlichen Denkweisen und Entscheidungstechniken im Krankenhausalltag beinhaltet.

„Ökonomische Prinzipien und Anreizstrukturen können – richtig angewendet – im Hinblick auf Effizienz des Medizinbetriebs und ebenso bezogen auf das Wohlbefinden des Patienten qualitätsfördernd und kostensenkend wirken“, ist sich Prof. Dr. Dr. von Eiff sicher. Das betriebswirtschaftliche Instrument der „Gewährleistung“ z.B. bei Hüfteingriffen oder Gefäßinterventionen fördert die medizinische Qualität, entlastet die Solidargemeinschaft und ermöglicht die Einführung eines wichtigen Steuerungsprinzips für Gesundheitsmärkte: Pay for Quality bzw. Pay for Performance.

weitere Informationen unter: www.krankenhaus-management.de

 

Recht

„Focus”

Rösler geht gegen Sterbehelfer vor

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) geht laut “Focus” juristisch gegen Hamburgs früheren Justizsenator Roger Kusch vor. Der Grund ist ein Foto des Ministers auf der Internetseite des im Januar von Kusch gegründeten Vereins "Sterbehilfe Deutschland e.V.". Darunter heißt es, Rösler halte in bestimmten Situationen "die assistierte Selbsttötung für den richtigen Weg". Der Minister werde "für eine falsche Sache instrumentalisiert. Das werden wir nicht dulden", sagte ein Sprecher Röslers dem "Focus".

 

Stellenmarkt

Stellenmarkt Februar 2010

Bereich, Stelle Firma, Ort Link
Technologie
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Universitätsklinikum Halle (Saale)
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Wirtschaft
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Klinikum rechts der Isar
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Asklepios Klinik Harburg
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Adelheid Rödig • Telefon: 08592/9357-17 • Telefax: 08592/9357-29 • E-Mail: adelheid.roedig@kma-medien.de

 

Vorschau

Vorschau kma medien - März 2010

kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

Die März-Ausgabe von kma beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Krankenhausausstattung.

Anzeigenschluss: 15.02.2010
Druckunterlagenschluss: 19.02.2010
Erscheinung: 08.03.2010

 

Sonderheft „Messe-Magazin zur conhit“

Anzeigenschluss: 08.02.2010
Druckunterlagenschluss: 12.02.2010
Erscheinung: 08.03.2010


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