Inhalt

 

Politik

Wolfgang Zöller

Patientenbeschwerden zumeist berechtigt

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, mahnt Verbesserungen beim neuen Pflege-TÜV an. Dies betreffe die Art und Weise, wie die Ergebnisse der Kontrollen von Pflegeheimen veröffentlicht beziehungsweise gewichtet werden, sagte der CSU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". "Mit einem sehr guten Mittagessen und einem ansprechenden Ambiente können Sie heute unter Umständen auf eine recht gute Gesamtnote kommen, obwohl die medizinische Pflege Ihres Heimes schlecht ist. Das muss dringend geändert werden." Zöller schätzt, dass etwa 80 Prozent der bei ihm eingehenden Beschwerden über Ärzte und Krankenkassen begründet sind. "Im Moment bekomme ich sehr viele Anfragen wegen der Zusatzbeiträge, die etliche Krankenkassen eingeführt haben. Ein weiteres großes Thema ist das Vorenthalten von Leistungen: Patienten, die das Gefühl haben, ihre Ärzte oder ihre Krankenkassen verweigern ihnen wichtige medizinische Hilfen", sagte er.

 

Gesundheitspolitik

CSU im Bundestag rebelliert gegen Parteichef Seehofer

Die CSU-Landesgruppe im Bundestag rebelliert im Koalitionsstreit über die Gesundheitspolitik gegen Parteichef Horst Seehofer. In ungewohnt scharfer Form distanzierte sich Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich im Namen der CSU-Bundestagsabgeordneten vom bayerischen Ministerpräsidenten und seinem Gesundheitsminister Markus Söder. "Ich verschweige nicht, dass Äußerungen von nicht zuständigen Politikern aus dem Süden des Landes störend sind", sagte Friedrich. Seehofer und Söder hatten ein Veto gegen die von FDP und CDU im Bund angestrebte Umstellung der Krankenkassenbeiträge auf eine Pauschale angekündigt. Söder hatte zudem die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission zur geplanten Gesundheitsreform infrage gestellt. Friedrich sagte: "Die Kommission ist verabredet im Koalitionsvertrag, und sie ist auch notwendig." Außerdem bestehe zwischen FDP und CDU weitgehend Übereinstimmung, die Ausgaben in der Gesundheitspolitik zu senken und den Beitrag der Arbeitgeber nicht zu erhöhen. Die Kommission tagt erstmals am 17. März.

 

Philip Rösler

Arzneimittelausgaben rasch bremsen

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat die baldige Vorlage eines Gesamtkonzepts zur Eindämmung der Kostensteigerungen bei Medikamenten angekündigt. "Es wird sehr viel Geld ausgegeben für Arzneimittel. Und nicht immer geschieht dies effizient genug. Deshalb werde ich demnächst ein Konzept vorlegen, um den Arzneimittelsektor besser in den Griff zu bekommen", sagte Rösler der "Leipziger Volkszeitung”.

 
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ZENO-Veranstaltung:

Gesundheitsfonds und Morbi-RAS im Jahr 2010

Veranstaltung am 13. April 2010 in Berlin

Zeno

So schnell wird sich an der gesetzlichen Grundlage des Gesundheitsfonds und am morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) nichts ändern. Aber auch ohne gesetzgeberische Aktivitäten stehen laufend Änderungen mit gravierenden Auswirkungen für die  Krankenkassen ins Haus.

Damit nicht genug beginnen die Kassen, sich ernsthafter mit einem gezielten Versorgungsmanagement zu beschäftigen. Im Focus der multimorbide Patient und seine Ärzte. Gute Verträge erfordern indes gutes Datenmanagement. Einen Weg dahin zeigt diese Veranstaltung auf, die neben den aktuellen Veränderungen im RSA und einem neuen Prüfgeschäft auch einen Ausblick darauf gibt, wie moderne Software einen kostengünstigen Einzug der Zusatzbeiträge ermöglichen kann.

Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de

 

Gesundheitsreform

Söder: Gesundheitsreform-Kommission überflüssig

Der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) hält die in dieser Woche eingesetzte Kommission der Bundesregierung zur Vorbereitung der Gesundheitsreform für überflüssig. "Die Arbeit der Kommission ist so gut wie erledigt, bevor sie angefangen hat", sagte er der "Bild am Sonntag". Der CSU- Politiker begründete seine Auffassung damit, dass nach Berechnungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zur Finanzierung der umstrittenen Kopfpauschale ein Spitzensteuersatz von 73 Prozent erforderlich sei. "Damit ist klar, dass die FDP als Steuersenkungspartei ihr Vorhaben zu den Akten legen muss."

 

Krankenkassen

Söder: Gehältern von Kassen-Chefs streng kontrollieren

Angesichts des Milliardenlochs bei den Krankenkassen will Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) die bis zu 300.000 Euro hohen Gehälter der Kassen-Chefs eindämmen. "Angesichts der Diskussion um Zusatzbeiträge sollten wir darüber sprechen, ob die Vergütung von Kassenvorständen nicht zu hoch ist", sagte Söder der "Bild am Sonntag". "Bei Banken werden Boni auch zu Recht infrage gestellt." Das Bundesgesundheitsministerium solle schärfere Vorschriften zu den Gehältern der Kassenvorstände machen. Gehaltserhöhungen müssten genehmigt werden. "Hier sollen auch die Arbeitgeber und Gewerkschaften ein Mitspracherecht bekommen."

 

USA

US-Demokraten wollen Gesundheitsreform im Alleingang

Die US-Demokraten machen Dampf bei der Gesundheitsreform. Wenige Tage nach dem ergebnislosen überparteilichen Gipfel zur Rettung des Gesetzes, nimmt die Partei von Barack Obama Anlauf, um das Kernanliegen des Präsidenten mit einem parlamentarischen Trick im Alleingang durchzusetzen. Die Sprecherin des Abgeordnetenhauses, Nancy Pelosi, erklärte in einer CNN-Fernsehtalkshow, das Gesetz sei nur noch "eine Sache von Tagen". Zuvor hatte Obama in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache betont, "es ist Zeit für uns, zu handeln."

 

Gesundheitssystem

Merkel verteidigt Kopfpauschale

Unterm Strich koste die Kopfpauschale nicht mehr als das heutige System, erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel. Eine Gesundheitsreform mit einer lohnunabhängigen Finanzierung und einem neuen Solidarausgleich könnte nach Darstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht teurer werden als das heutige System. "Unser Ziel ist, dass wir eine bessere Entkopplung der Arbeitskosten von den Gesundheitskosten und ein weiterhin solidarisches System wollen, verbunden mit einem neu zu definierenden Solidarausgleich. Unter dem Strich kostet das nicht unbedingt mehr Geld als heute im System vorhanden ist", sagte die CDU-Vorsitzende der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die steigenden Beiträge einiger Krankenkassen zeigten, dass das System insgesamt transparenter werden müsse. Der Versicherte müsse besser sehen können, was seine Kasse wofür ausgebe, erklärte Merkel.

 
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HTAcademy

Pfizer-Stipendienprogramm: Bewerbungsfrist der HTAcademy läuft bis zum 07. April 2010

Stipendium für Nachwuchswissenschaftler

HTAcademyStetig wächst das Bedürfnis nach medizinischen Leistungen auf immer höherem Niveau. Um effizient mit vorhandenen Ressourcen umzugehen, wird der systematische Prozess des Health Technology Assessment (HTA) zunehmend wichtiger. Ziel der HTAcademy von Pfizer ist es daher, die weitere Entwicklung von HTA als ein wesentliches Instrument zur Nutzenbewertung medizinischer Leistungen zu fördern.

Deshalb vergibt die HTAcademy einmal jährlich ein bis zu 25.000 Euro dotiertes Stipendium an einen Nachwuchswissenschaftler aus den Bereichen Gesundheitsökonomie oder -wissenschaft, Medizin, Psychologie oder einer anderen Fachrichtung, dessen Arbeit einen fundierten Beitrag zu diesem Thema leistet.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen: www.htacademy.de.

 

Gesundheitsreform

Regierungskommission ist benannt

Die Bundesregierung hat die Regierungskommission zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung des Gesundheitswesens eingesetzt. Die Regierungskommission hat den Auftrag, die im Koalitionsvertrag getroffenen Festlegungen umzusetzen. Folgende Personen werden zu Mitgliedern der Regierungskommission bestellt. Der Bundesminister für Gesundheit, Dr. Philipp Rösler (Vorsitzender, der Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, die Bundesministerin der Justiz, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der Bundesminister der Finanzen, Dr. Wolfgang SchäubleDer Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Ursula von der Leyen, die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, die Bundesmlnisterin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder. Die Regierungskommission wird am 17. März 2010 zur ersten Sitzung im Bundesministerium für Gesundheit zusammenkommen.

 

Arbeitsbedingungen für Ärzte

Rösler appelliert an Kliniken

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler hat an die Kliniken appelliert, die Arbeitsbedingungen für Ärzte zu verbessern. "Ich setze hier auf die richtigen Anreize und die Kreativität der jeweiligen Krankenhaus-Leitung. Sie muss für flexible und familienfreundliche Arbeitsbedingungen sorgen", sagte der FDP- Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Auch der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, forderte eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine Entlastung von bürokratischen Pflichten der Klinikärzte - aber auch eine leistungsgerechte Bezahlung ärztlicher Arbeit. Er warnte vor den gravierenden Folgen des Ärztemangels für die medizinische Versorgung. Ein deutlicheres Alarmsignal als die unbesetzten Stellen in den Krankenhäusern könne es nicht geben, sagte Hoppe der Zeitung.

 

Wirtschaft

Pharmazeutische Industrie

Forschung macht krisenresistent

Im Vergleich zu anderen Industriezweigen ist die Pharmaindustrie deutlich weniger anfällig für konjunkturell bedingte Schwächen. Selbst im besonders rezessiven zweiten Quartal 2009 ging das Produktionsvolumen in der Pharmabranche gegenüber dem Vorjahreszeitraum lediglich um 4,5 Prozent zurück - im gesamten Verarbeitenden Gewerbe gab es einen Einbruch um fast 24 Prozent. In dieses Bild passt auch, dass der Pharmasektor seinen Output auf längere Sicht überdurchschnittlich gesteigert hat. Von 1991 bis 2008 legte die Produktion um mehr als 65 Prozent zu - die Industrie insgesamt kam nur auf einen Zuwachs von 33 Prozent. Ein wesentlicher Grund hierfür: Menschen erkranken unabhängig von Boom oder Rezession. Mittel- bis langfristig wird der medizinische Bedarf noch weiter steigen, denn die Weltbevölkerung wächst, und in den Industrieländern werden die Menschen immer älter. Damit stehen die Wachstumschancen der deutschen Pharmaindustrie weiterhin gut - sofern sie den Anschluss an internationale Forschungsstandards hält. Diesbezüglich legt sich die pharmazeutische Industrie ins Zeug - mit Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen von 11,2 Prozent des Umsatzes im Jahr 2007 gehört sie zu den Sektoren der Spitzentechnologie.

 

Deutsche Bank

Hoffnung als Actavis-Gläubiger auf Ratiopharm-Zuschlag

Die Deutsche Bank zielt einem Pressebericht zufolge als Großgläubiger des isländischen Pharmakonzerns Actavis mit hohem eigenen Risiko indirekt auf eine Übernahme des deutschen Generikaherstellers Ratiopharm. Die Bank kontrolliere de facto den hoch verschuldeten isländischen Pharmakonzern Actavis, der für Ratiopharm biete, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD) unter Berufung auf Finanzkreise. Um das Gebot zu ermöglichen, müsse die Deutsche Bank offenbar aus ihrer Bilanz Eigenkapital in Milliardenhöhe einsetzen.

 

Entwicklung

Arzneiversand wächst überproportional gegen Branchentrend

Der Arzneimittelversandhandel wächst überproportional gegen den Branchentrend. "Während der via Selbstmedikation erzielte Umsatz mit rezeptfreien Medikamenten im stationären Apothekenmarkt im vergangenen Jahr um 0,9 Prozent zurückgegangen ist, verzeichneten die zugelassenen Versandapotheken ein sattes Umsatzwachstum um 31,6 Prozent", so Christian Buse, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken (BVDVA).

 

Ausschreibung

Vergabekammer stoppt AOK Berlin

Die Berliner Vergabekammer hat eine Ausschreibung der AOK Berlin-Brandenburg über Einzelverträge mit Apothekern gestoppt. Ein Ausschreibungsverfahren der AOK Berlin-Brandenburg über Einzelverträge mit Apothekern zur Belieferung mit parenteralen Rezepturen wurde durch einen Beschluss der Vergabekammer des Landes Brandenburg vorläufig gestoppt.

 

Fresenius

Stiller Medizinriese wächst rasant

Der im DAX notierte Medizinkonzern Fresenius SE hat in den vergangenen fünf Jahren ein rasantes Wachstum hinter sich. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz von 7,9 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf nun knapp 14,2 Milliarden Euro. Den größten Anteil daran hat das ebenfalls im Dax notierte Unternehmen Fresenius Medical Care (FMC), das sein Hauptgeschäft mit Nierentherapien in den USA betreibt und in Dollar bilanziert. 36 Prozent der FMC-Aktien gehören dem Mutterkonzern Fresenius, eine Aktiengesellschaft nach europäischem Recht.

 

Kassen-Finanzierung

KKH-Chef gegen geplante Gesundheits-Kommission

Kurz vor der Einsetzung der Regierungskommission zur Gesundheitsreform hat der Chef der Krankenkasse KKH-Allianz, Ingo Kailuweit, den Reformkurs kritisiert. "Das Thema der Kommission, die Einnahmeseite der Krankenkassen, ist nicht unser Kernproblem", sagte Kailuweit. Das Kabinett will heute die Kommission einsetzen, die eine neue Kassen-Finanzierung vorbereiten soll. "Wir haben überbordende Ausgaben", sagte Kailuweit. "Wenn die Ausgaben für Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und Arzneimittel jedes Jahr um fünf Prozent wachsen, sind sie auch künftig Treiber für Kostenexplosionen." Seit Jahren zeigten Expertengutachten, dass es Über- und Fehlversorgung gebe. "Notwendig ist eine höhere Qualität pro eingesetztem Euro."

 

Verdacht auf Absprachen

Kartellamt prüft Zusatzbeiträge der Krankenkassen

Im Konflikt um die Zusatzbeiträge einiger Krankenkassen hat das Bundeskartellamt nach einem Zeitungsbericht förmliche Verfahren gegen neun Kassen eingeleitet. Die Wettbewerbsbehörde sehe ausreichende Hinweise für den Verdacht auf Absprachen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf das Kartellamt. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen wies dies zurück. Auch der CDU- Gesundheitsexperte Jens Spahn bezeichnete das Vorgehen als unsinnig. Das Bundesversicherungsamt hatte zuletzt die Krankenkassen gegen den Verdacht der Kartellabsprache in Schutz genommen.

 

Abrechnung

KKH-Allianz deckt mehr als 800 Betrugsfälle auf

Die Krankenkasse KKH-Allianz in Hannover hat im vergangenen Jahr mehr als 800 Fälle von Abrechnungsbetrug aufgedeckt. Krankengymnasten bereicherten sich am häufigsten. Der Schaden erreiche fast eine Million Euro, sagte der Vorstandschef der KKH-Allianz, Ingo Kailuweit. Davon sei mehr als die Hälfte von der Krankenkasse wieder hereingeholt worden. Laut Schätzungen entstehe dem Gesundheitswesen durch manipulierte Rezepte, nicht erbrachte Behandlungen oder illegaler Zusammenarbeit von Ärzten und Unternehmen jährlich ein Verlust von mehreren Milliarden Euro. "Betrug im Gesundheitssystem darf sich nicht lohnen und wird von uns konsequent verfolgt", sagte Kailuweit. Am häufigsten hätten sich Krankengymnasten und Physiotherapeuten bereichert (228 Fälle). Dagegen verursachten die Apotheker bei 67 Fällen mit 270.000 Euro den größten wirtschaftlichen Schaden. Aber auch gegen Ärzte und häusliche Pflegedienste gingen die insgesamt acht Ermittler der KKH-Allianz vor.

 

Medizintechnik

Dräger: Kapitalerhöhung geplant

Der von Wirtschaftskrise und hausgemachten Pannen gebeutelte Anbieter von Medizin- und Sicherheitstechnik Dräger zeigt sich zuversichtlich, das Schlimmste überstanden zu haben. "Wir sind für 2010 vorsichtig optimistisch. Während sich weltweit der Markt für Sicherheitstechnik auf dem Vorjahresniveau zu stabilisieren scheint, rechnen wir in der Medizintechnik mit einem Wachstum", sagte Vorstandschef und Hauptaktionär Stefan Dräger dem "Handelsblatt". Das Unternehmen verfügte zuletzt über Barreserven von 300 Millionen Euro. Um finanziellen Spielraum zu erhalten, plant Dräger für das zweite Halbjahr eine Kapitalerhöhung.

 

Namen & Nachrichten

Celesio

Jens Schreiber ist neuer Pressechef

Jens Schreiber wird Anfang März 2010 neuer Corporate Communications and External Affairs Director von Celesio. Er folgt damit auf Matthias Kleinert, der das Amt des Beauftragten des Celesio-Vorstandsvorsitzenden für Politik und Außenbeziehungen übernehmen wird. Jens Schreiber, 53, verantwortet seit Juli 2007 die internationale Kommunikation des E.ON-Konzerns in

 

Klinik-News

Rhön Klinikum

Jennifer Kirchner wechselt von Helios zu Rhön

Jennifer Kirchner, die bis vor kurzem Verwaltungschefin im Helios Klinikum Buch war, wird ab März Regionalleiterin für Berlin/Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern am Rhön Klinikum. Die 39-Jährige schreibt in einer persönlichen Verabschiedung an den Betriebsrat, die dieser in seinen internen Informationen veröffentlicht hat: "Die Entscheidung zu kündigen, ist mir sicherlich nicht leichtgefallen, aber da ich ein konsequenter Mensch bin, ist es aus heutiger Sicht noch der richtige Weg für mich."

 
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MCC

MCC Health Aktuell: Onkologie 2010

Status Quo und Ausblick einer patientenzentrierten Gesundheitsversorgung am 13. April 2010 in Köln

MCC

Die Behandlung an Krebs erkrankter Patienten bleibt bis auf weiteres nicht nur eine große medizinisch, sondern auch eine interdisziplinäre Herausforderung. In der Onkologie gilt es daher, beides zu erreichen – einen hohen Grad an medizintechnischem Fortschritt, der zu echten Innovationen führt, und eine in sich stimmige umfassende patientenzentrierte Behandlung. Hierzu stehen Ihnen zahlreiche Experten der Onkologie aus Wissenschaft, Forschung, Praxis, Politik und Kostenträgern zur Verfügung.

Erfahren Sie mehr auf unserer Fachkonferenz HEALTH AKTUELL: ONKOLOGIE 2010. Melden Sie sich jetzt an!

Weitere Informationen unter www.mcc-seminare.de.

 

Uniklinik Freiburg

Führungskrise beendet – Siewert übernimmt

Der Heidelberger Klinikchef Rüdiger Siewert übernimmt vorübergehend die Leitung der Freiburger Uniklinik. Der Aufsichtsrat der Uniklinik Freiburg hat die Aufhebungsverträge mit dem Ärztlichen und dem Kaufmännischen Direktor bestätigt. Seit Monaten schwelte in der Uniklinik Freiburg ein Streit zwischen dem ärztlichen Direktor Wolfgang Holzgreve und dem kaufmännischen Direktor Frank Wertheimer. Holzgreve wollte mehr Einfluss, Wertheimer wollte keine Macht abgeben. Holzgreve berief sich auf eine Studie von Roland Berger zur Neustrukturierung und wurde von fast allen Chefärzten unterstützt, Wertheimer hatte die Mehrheit der Beschäftigten hinter sich. Der Konflikt spaltete die Klinik. Weder der Aufsichtsrat noch das Baden-Württembergische Wissenschaftsministerum konnten den Streit schlichten, sodass nun beide Direktoren gehen mussten. Bis eine neue Klinikleitung gefunden ist, leitet Rüdiger Siewert das Universitätsklinikum. Siewert übt die gleiche Funktion am Uni-Klinikum Heidelberg aus. Sein Stellvertreter wird der Freiburger Uniklinik-Nephrologe Gerd Walz. Auf Verwaltungsseite wird Anja Simon, bisher Geschäftsbereichsleiterin für Controlling und Finanzen am Klinikum Freiburg, die Interimsphase überbrücken. Gleichzeitig sollen so bald wie möglich die Ausschreibung der beiden Positionen vorgenommen werden.

 

Rhön-Klinikum

Anleihe in Höhe von 400 Millionen Euro

Der Klinikbetreiber Rhön-Klinikum plant eine Euro-Anleihe in Höhe von bis zu 400 Millionen Euro. Den Emissionserlös will die im MDax notierte Gesellschaft zur Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten verwenden, hieß es in der Mitteilung. Neben der Credit Suisse Securities werde die Transaktion von der UniCredit und der WestLB betreut.

 
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ZeQ Management Campus

CIRS: Strategisches Instrument des klinischen Risikomanagements

Termine im April und Oktober 2010

ZeQMeldesysteme für Beinahe-Schäden (Critical Incident Reporting Systeme) sind nicht nur für die sichere Patientenversorgung, sondern auch für das Krankenhaus als Wirtschaftsunternehmen von entscheidender Bedeutung. Wir vermitteln Ihnen die Möglichkeiten dieses Instruments, diskutieren die Herausforderungen im klinischen Alltag und zeigen die Schritte einer erfolgreichen Einführung auf.



Termine im ZeQ Management Campus Mannheim:

  • 29.04.2010
  • 06.10.2010

Der ZeQ Management Campus ist eine Stätte des Dialogs – Erfahrungsaustausch zwischen Führungskräften und Fachexperten steht im Vordergrund. Unsere Seminare (auch gerne in Ihrer Einrichtung) bieten Ihnen praxiserprobte Lösungen.

Informationen erhalten Sie per E-Mail (training@zeq.de), Telefon (0621/ 328850-35) oder unter www.management-campus.eu.

 

Tarifstreit

Ärzte und Kommunen verhandeln im März weiter

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) wird am 8. und 9. März 2010 stattfinden. Der Beginn der Tarifverhandlungen ist für 12 Uhr vorgesehen. Der ursprünglich geplante Termin am 24./25. Februar entfällt auf Wunsch der Arbeitgeber. Der Verhandlungsort ist nach wie vor das Le Meridién Hotel in Frankfurt am Main.

 

Management

Ärztemangel

Debatte über Medizin-Numerus-clausus

Angesichts des drohenden Ärztemangels wird in der schwarz-gelben Koalition über gelockerte Zugangsbeschränkungen für das Medizinstudium nachgedacht. "Es wird Zeit, dass wir offen über den Numerus clausus für das Medizinstudium sprechen", sagte die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach, der Tageszeitung "Die Welt" "Das Auswahlverfahren für das Studium wirkt wie eine Barriere bei der Versorgung mit Ärzten."

 

Pflege

Kritik aus Bayern

Haderthauer fordert Stopp des Pflege-TÜVs

Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) hat einen sofortigen Stopp des Bewertungssystems für Pflegeheime verlangt. "Ich fordere Gesundheitsminister Philipp Rösler eindringlich auf, dieses Trauerspiel zu beenden", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung". "Durch dieses Prüfsystem erleidet die stationäre Pflegebranche in Deutschland derzeit einen Vertrauensschaden, von dem sie sich nur schwer erholen wird." Die Trägerverbände und Pflegekassen hätten bei der Ausgestaltung des Pflege-TÜVs harte Prüfungen verhindert und ein Negativbeispiel für perfekte Lobbyarbeit geleistet.

 

Medizin

Versorgungszentren

Patienten werden immer öfter in Zentren behandelt

Patienten werden immer öfter in Versorgungszentren mit mehreren Medizinern unter einem Dach behandelt. “Bis Ende September 2009 ist die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren auf rund 1400 gestiegen”, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung, Andreas Köhler, der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Der exakten Zahl von zuletzt 1378 solcher Zentren standen 1152 ein Jahr zuvor gegenüber. Von den 6647 Ärzten in den Zentren seien 5316 angestellt, berichtete Köhler. Gerade für die immer zahlreicheren Frauen im Arztberuf sei dies attraktiv, da Familie und Beruf so besser in Einklang zu bringen sind. Die Hälfte der Einrichtungen sei in Trägerschaft von Ärzten, knapp 40 Prozent in der von Kliniken.

 

Uniklinik Münster

Lungentransplantation durchs Schlüsseloch

Ärzte der Universitätsklinik Münster haben erfolgreich eine Lunge mit einer schonenden Operationstechnik verpflanzt. Bei dieser sogenannten Schlüssellochmethode werden nur vergleichsweise kleine Schnitte gemacht, wie die Ärzte erläuterten. Bislang sind solche minimalinvasiven Eingriffe etwa von Gallenblasen- und Blinddarm-Entfernung sowie kleineren Herzerkrankungen bekannt. Bei den deutschlandweit rund 270 Lungen- Transplantationen im Jahr muss meist der Brustkorb mit einem großen Schnitt komplett geöffnet werden.

 
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ZENO-Veranstaltung:

Palliativversorgung in Deutschland 2010

Veranstaltung am 23. April 2010 in Berlin

ZenoSeit drei Jahren hat der gesetzlich krankenversicherte Patient in Deutschland Anspruch auf „Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV)“. Die Anfangswehen waren beträchtlich. Viel Zeit ist ins Land gegangen bis endlich der Gemeinsame Bundesausschuß und die Spitzenverbände ihre Arbeit getan hatten.

Diese Veranstaltung soll allen Beteiligten einen praxisbezogenen Überblick liefern. Ärzte und Pflegekräfte berichten von ihren Erfahrungen mit Patienten und Angehörigen, von Problemen im Team, bei der Verordnung oder der Abrechnung und den Kontakten zu Krankenkassen oder zuweisenden Ärzten. Die Krankenkassen ihrerseits liefern einen ersten Bericht über die Umsetzungserfahrungen in den Regionen. Schließlich wird Thema auch die Dokumentation und Evaluation der SAPV und AAPV sein.

Programm und Anmeldung unter: www.zeno24.de

 

Abrechnungsbetrug

Razzia bei Traunsteiner Ärzten

In einer Großaktion hat die Traunsteiner Kriminalpolizei zahlreiche Arztpraxen und Wohnungen durchsucht. Es werde gegen mehrere Ärzte wegen Verdachts des Abrechnungsbetrugs ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Traunstein mit und bestätigte damit einen Bericht des Bayerischen Rundfunks (BR). Innerhalb von sechs Jahren sollen die Mediziner von ihren Patienten mindestens 650.000 Euro zu viel kassiert haben. Die Mehreinnahmen sollen sie laut Staatsanwaltschaft unter sich aufgeteilt haben. Nach Informationen des BR stehen die Ermittlungen im Zusammenhang mit einer großen radiologischen Praxis. Diese wurde demzufolge von mehreren niedergelassenen Medizinern als Gesellschaft gegründet und an einen Radiologen verpachtet. Der Radiologe zahlte eine Pachtgebühr, die sich an der Höhe der Einnahmen bemaß, heißt es in dem Bericht. Um diese Einkünfte zu steigern, sollen die an der radiologischen Praxis beteiligten Ärzte ihre Patienten in den meisten Fällen nur an diese Praxis überwiesen haben. Dort seien den Patienten dann unter anderem Untersuchungen in Rechnung gestellt worden, die gar nicht gemacht wurden, berichtete der BR weiter. Bei der Durchsuchung der Arztpraxen hätten Staatsanwaltschaft und Polizei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Verdächtige und Zeugen wurden verhört, teilte die Anklagebehörde mit.

 

Recht

Urteil

Ärzte haften nicht für Hebammen-Fehler

Ärzte eines Krankenhauses haften nicht für Fehler von Hebammen. Dies hat die 2. Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück entschieden. Danach wird eine Hebamme nur für das Krankenhaus tätig, nicht aber für den angestellten Kreißsaalarzt. Verantwortlich für einen Fehler ist demnach die Hebamme sowie das Krankenhaus, bei dem sie angestellt ist. Die Krankenkasse eines heute 26-Jährigen hatte von einer Ärztin Schadenersatz verlangt, da der Mann bei seiner Geburt schwer verletzt worden war. Die Ärztin hatte zunächst die in den Wehen liegende Mutter untersucht und dann die weitere Arbeit der Hebamme überlassen. Diese hatte nach Angaben eines Sachverständigen im Prozess den Wehenschreiber falsch ausgewertet, Komplikationen zu spät erkannt und deshalb die Ärztin nicht rechtzeitig gerufen. Der Kläger erlitt eine Sauerstoffunterversorgung und kam schwerbehindert zur Welt. Die Ärztin habe allerdings alles richtig gemacht, nachdem sie hinzugerufen worden war, bestätigte ein gerichtlicher Sachverständiger. Ansprüche gegen die Hebamme und das Krankenhaus wurden in dem Prozess nicht verhandelt. Die Beteiligten hatten sich bereits außergerichtlich geeinigt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

 

Patientenmobilität

Krankenkassen müssen Auslands-OPs nicht voll zahlen

Deutsche Krankenkassen müssen die Kosten für stationäre Krankenhausbehandlungen im Ausland nicht in voller Höhe zahlen, auch wenn sie der Behandlung zugestimmt haben. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden und damit das Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg bestätigt. Geklagt hatte ein Mann aus Ettlingen, weil seine gesetzliche Krankenkasse nur so viel für eine Herzoperation in London gezahlt hatte, wie ein solcher Eingriff in Deutschland kostet. Dem Gericht zufolge ist das rechtens. Krankenkassen seien nur verpflichtet, die gesamten Kosten zu übernehmen, wenn die Behandlung in Deutschland nicht möglich ist. Dem Mann wurden 2005 zum dritten Mal Herzklappen eingesetzt. Bei den ersten beiden Eingriffen 1982 und 1992 in London hatte die Krankenkasse die vollen Kosten bezahlt, weil eine solche Operation in Deutschland damals medizinisch noch nicht möglich gewesen sei. Bis 2005 habe sich der Stand der Medizin aber in Deutschland geändert. "Der Ankläger hätte sich zumutbar in Deutschland behandeln lassen können", sagte der vorsitzende Richter Peter Masuch. Das Argument des Klägers, dass er die Ärzte in London gut kenne und großes Vertrauen in sie habe, erkannte das BSG nicht an. Die Solidargemeinschaft müsse nicht für einen solchen Sonderwunsch zahlen. Die Operation hatte 36.600 Euro gekostet. Die Krankenkasse übernahm knapp 24.000 Euro - so viel hätte der Eingriff in Deutschland gekostet. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie in Berlin wurden im vergangenen Jahr bundesweit mehr als 23.000 Herzklappen eingesetzt.

 

Technologie

Carl Zeiss Meditec

Umsatzanteil mit künstlichen Linsen verdoppeln

Der Jenaer Medizintechnik-Anbieter Carl Zeiss Meditec will den Umsatzanteil des noch jungen Geschäftsbereichs Augenchirurgie im Konzern deutlich steigern. Der Anteil am Konzernumsatz soll in drei bis fünf Jahren auf 25 Prozent verdoppelt werden, sagte der scheidende Unternehmenschef Michael Kaschke der "Financial Times Deutschland" (FTD). Damit drängt Carl Zeiss Meditec in einen Markt, den Konzerne wie Abbott , Bausch & Lomb und Alcon dominieren. Bisher hat sich die im TecDax notierte Gesellschaft überwiegend auf die Herstellung von Operationsmikroskopen und Geräten für Untersuchungen beim Augenarzt fokussiert.

 

Stellenmarkt

Stellenmarkt März 2010

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Adelheid Rödig • Telefon: 08592/9357-17 • Telefax: 08592/9357-29 • E-Mail: adelheid.roedig@kma-medien.de

 

Vorschau

Vorschau kma medien - April 2010

 Der Monat April steht mit zwei Kongressen im Jahreszenit der Gesundheitswirtschaft. Zum einen finden in Berlin die IT-Messe "ConhIT" und der inzwischen legendäre "Hauptstadtkongress" statt. Zum anderen werden ebenfalls in Berlin die ersten Weichen für eine Fortentwicklung des Gesundheitswesens – eine entsprechende Regierungskommission nimmt die Arbeit. 

Die IT-Messe "ConhIT" und der Haupstadtkongress werden die zentralen Schwerpunkte in den Aprilausgaben der kma medien sein.



kma- Das Gesundheitswirtschaftsmagazin

In der April-Ausgabe beschäftigt sich ein Spezialthema nochmals mit der "ConhIT" und geht auf zu erwartende Innovationen ein.

Anzeigenschluss: 15.03.2010

 

Sonderheft "Programm zum Hauptstadtkongress"

Das Magazin "kma", das von Beginn an das offizielle Organ des Hauptstadtkongresses ist, bringt auch in diesem Jahr wieder das inzwischen traditionelle Programmheft zum Hauptstadtkongress heraus.

In diesem wichtigen Programmheft, das nicht nur Beachtung bei den Kongressteilnehmern, sondern bei der gesamten kma-Leserbreite alljährlich hohe Aufmerksamkeit erzeugt, können sich Unternehmen sowohl durch Eigenbeiträge wie durch werbliche Darstellungen exzellent präsentieren.

Anzeigenschluss: 19.03.2010


Sonderheft "kma-Report Beratung"

Die alljährliche Sonderausgabe "kma-Report Beratung" ist inzwischen die Präsentationsebene für Beratungsfirmen und Serviceleister. Als umfassendes Nachschlagewerk gehört es inzwischen bei den Gesundheitseinrichtungen zur wichtigsten Kontaktbörse zwischen Entscheider und Berater.

Der kma-Report Beratung erscheint mit der April-Ausgabe des Magazins "kma" als Supplement.

Anzeigenschluss: 08.03.2010



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